Von sexualisierter Gewalt betroffene Menschen schaffen es häufig nicht, direkt nach der Tat zur Polizei zu gehen – zu groß können Schock, Angst und Scham sein. Das Klinikum Lippstadt bietet deshalb seit Anfang Juni eine vertrauliche Spurensicherung an. Ärztliches Personal dokumentiert dort auf Wunsch Verletzungen und sichert Tatspuren, die dann für ein mögliches späteres Strafverfahren als Beweismittel zu Verfügung stehen. Betroffene können sich so auch später für eine Anzeige entscheiden.