Potentielle Standorte für Mobilfunkmasten melden

Kreis unterstützt Netzbetreiber für bessere Mobilfunkversorgung

Es gibt sie als große alleinstehende Sendemasten, aber auch als kleine Antennen auf Wohnhäusern oder Garagen: Mobilfunksendeanlagen. Im Kreis Soest sind derzeit mehrere Netzbetreiber auf der Suche nach potentiellen Standorten für ihre Sendeanlagen, um die Mobilfunkversorgung zu verbessern. Aus diesem Grund ruft nun auch der Kreis Soest dazu auf, potentielle Standorte zu melden.

Mögliche Standorte gesucht
Es werden potentielle Standorte für Mobilfunksendeanlagen gesucht, um die Mobilfunkversorgung im Kreisgebiet zu verbessern. Eigentümerinnen und Eigentümer eines Grundstücks oder einer Immobilie werden gebeten, wenn Sie geeignete Flächen zur Verfügung stellen können, sich beim Kreis Soest zu melden. Foto: Judith Wedderwille/ Kreis Soest

Eigentürmer eines Grundstücks oder einer Immobilie können, wenn sie geeignete Flächen zur Verfügung stellen wollen, sich über ein Kontaktformular online beim Kreis Soest melden, unter www.kreis-soest.de/mobilfunkstandort. Die gesammelten Angebote leitet der Mobilfunkkoordinator des Kreises Soest, Philipp Bußmann, dann an die Mobilfunkanbieter weiter.

Für den Betrieb einer Funkstation auf einem Dach werden etwa zehn Quadratmeter Technikstellfläche benötigt, für einen Mast auf einer Freifläche ungefähr 150 Quadratmeter Grundfläche bzw. Technikstellfläche. Mit der Bereitstellung eines Standortes trägt man nicht nur zur Verbesserung der lokalen Mobilfunkversorgung bei, es gibt auch von der Funkturmgesellschaft eine Art Entschädigung bzw. Miete. Wie hoch diese ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab. Ob ein Standort für eine Mobilfunkantenne geeignet ist, entscheiden die jeweiligen Funkplaner. Nur die Mobilfunknetzbetreiber dürfen letztendlich, aufgrund der bei der Bundesnetzagentur erworbenen Mobilfunkfrequenzen, Mobilfunknetze erstellen und betreiben.