„Ein Arbeitsschwerpunkt in der Schulsozialarbeit liegt auf dem Sozialtraining“, erläutert Britta Thulfaut aus der Koordinierungsstelle Schulsozialarbeit. „Dabei kann es um die Klassengemeinschaft gehen, um Mobbing, Gefühle oder andere Themen. Mit so genannten Warm-ups haben die Kolleginnen und Kollegen eine spielerische Methode zum Einstieg in das Training zur Hand.“
Die Fortbildung aus der Reihe Wir.Schulen.Schulsozialarbeit, die die Koordinierungsstelle bereits zum zehnten Mal in Kooperation mit der Seilschaft, einem Arnsberger Anbieter für Teamentwicklung, Outdoor-Trainings und Coaching organisiert und durchgeführt hatte, fand im Haus Eulenspiegel in Rüthen statt. Im Verlauf der Schulung wurden zahlreiche Warm-up-Methoden praktisch ausprobiert und gemeinsam reflektiert.
Zum Kennenlernen wurde beispielsweise das „Namensduell“ gespielt. Dabei sitzen sich zwei Gruppen gegenüber, getrennt durch ein großes Tuch. Jeweils eine Person aus jeder Gruppe nimmt auf einem Stuhl direkt vor dem Tuch Platz. Sobald das Tuch fällt, gilt es, den Namen der gegenüber sitzenden Person möglichst schnell zu nennen. Wer schneller reagiert, gewinnt die Runde und die andere Person wechselt das Team.
Auch Methoden zur Förderung von Konzentration und Aufmerksamkeit wurden vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Aktivierung nach Pausen. Noch vor den Sommerferien werden viele Schülerinnen und Schüler im Kreis Soest die neuen Methoden kennenlernen können. Und zwar dann, wenn es darum geht, unter Anleitung der Schulsozialarbeit in konstruktiver Gruppenarbeit Lösungen für Probleme zu finden.

