CDU Gemeindeverband Ense zu Gast im Kreishaus

Landrat Heinrich Frieling zog Resümee seit Amtsantritt

Hinter die Kulissen des Kreishauses warf jetzt der CDU Gemeindeverband Ense unter der Leitung des Vorsitzenden Simon Hennecke einen Blick und informierte sich rund um die Verwaltung des Kreises Soest. Landrat Heinrich Frieling hieß die Gäste willkommen. Nach dem Besuch des Sitzungssaals berichtete er über sein erstes halbes Jahr im Amt, stellte den Aufbau und die Aufgaben der Kreisverwaltung vor und stand Rede und Antwort zu aktuellen Fragestellungen.

CDU Ense informierte sich
Landrat Heinrich Frieling (7. v. r.) begrüßt den CDU Gemeindeverband Ense unter der Leitung des Vorsitzenden Simon Hennecke (r.) im Kreishaus. Foto: Franca Großevollmer/Kreis Soest

Im Fokus standen unter anderem der Ausgang der Kommunalwahl, die Sitzverteilung im Soester Kreistag und die einstimmige Besetzung aller Gremien. Ein weiteres Augenmerk lag auf den Haushaltsdaten des Kreises mit einem Gesamtvolumen von rund 650 Millionen Euro. Landrat Frieling zeigte die Aufwendungen und die Erträge auf und stellte die Entwicklung der Kreisumlage sowie der Landschaftsverbandsumlage vor. 

Schließlich machten Kennzahlen zu den zahlreichen Aufgaben der Behörde mit rund 1.600 Mitarbeitern einmal mehr deutlich, wie vielfältig der Kreis Soest agiert. Zu nennen sind hier beispielgebend für 2025: 93.307 Zulassungsvorgänge, 58.159 Verkehrsordnungswidrigkeiten, 196.380 angekommene Anrufe in der Leitstelle oder 3.177 Schuleingangsuntersuchungen.

Auf großes Interesse stieß auch das Thema Beteiligungen an Unternehmen und weiteren Einrichtungen, in deren Entscheidungsgremien der Landrat vielfach vertreten ist. Die Aktivitäten beziehen sich auf die vier politischen Handlungsfelder Verkehr, Ver- und Entsorgung, Wirtschaftsförderung sowie Gesundheit. „Ein großes abgewogenes Beteiligungsportfolio von 41 Beteiligungen kommt ihren wichtigen Aufgaben der Daseinsvorsorge umfassend nach“, resümiert Frieling.

Bis in die Tiefen der Kreisverwaltung führte ein Besuch des alten Bunkers unter dem Kreishaus durch Franca Großevollmer, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im Büro des Landrats. Er wird mittlerweile für andere Zwecke genutzt. Neben Lagerungen befand sich lange Zeit in der alten Befehlsstelle zum Beispiel eine Notfallleitstelle, die für den Fall eingerichtet worden war, dass die Rettungsleitstelle im Rettungszentrum ausfällt. Diese Aufgabe übernimmt heute ein Leitstellenverbund.