Dafür arbeiteten die Einsatzleitwagen-Teams (ELW) der 14 kommunalen Feuerwehren sowie die vier ELW-Rettungsdienst-Teams der Hilfsorganisationen DRK Werl und Lippstadt, MHD Lippstadt sowie DLRG Soest zusammen. ELW-Teams sind spezialisierte Einheiten, deren Aufgabe es ist, an Einsatzstellen Informationen zu erfassen, zu bündeln und gezielt weiterzugeben. Der Einsatzleitwagen dient dabei als zentraler Kommunikations- und Führungsstützpunkt für die jeweils verantwortliche Führungskraft – etwa den Einsatzleiter, den Verantwortlichen eines Bereitstellungsraumes oder im Rettungsdienst, den Leitenden Notarzt zusammen mit dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und dem Verbandführer.
„Gerade bei größeren Lagen arbeiten diese Funktionen über die Einsatzleitwagen eng mit Feuerwehren und weiteren Einrichtungen der Gefahrenabwehr zusammen“, erklärt der stellvertretende Kreisbrandmeister Meinhard Reinecke. Gemeinsam mit Dirk Behrens, Denis Baier und Steffen Helle (alle Rettungsdienst Kreis Soest) sowie Axel Klerx (Verbandführer) hatte er das Übungs-Szenario entwickelt.
Die Übung war bewusst mit hoher Stressbelastung konzipiert, um eine realitätsnahe Auslastung zu erreichen und einen möglichst großen Lerneffekt zu erzielen. Zusätzlich eingebaute Problemstellungen stellten die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen, die jedoch durchweg souverän bewältigt wurden.
Die Übungsleitstelle wurde von der Informations- und Kommunikations‑Einheit des Kreises (IuK) mit dem kreiseigenen Einsatzleitwagen 2 betrieben. Damit waren sämtliche Feuerwehren des Kreises, der Kreis selbst sowie die beteiligten Hilfsorganisationen eingebunden.
Trotz der anspruchsvollen und teils stressintensiven Lagen zogen alle Beteiligten ein positives Resümee: „Solche Übungen stärken die Zusammenarbeit, bauen Unsicherheiten ab und fördern das gegenseitige Verständnis für Aufgaben und Rollen innerhalb der Gefahrenabwehr“, erklärt Meinhard Reinecke.


