NotSan-Tag am Rettungszentrum

Einblicke in eine Berufsausbildung mit Verantwortung und Zukunft am 30. Mai

Jedes Jahr zum 1. September ist der Einstieg möglich: Aktuell erlernen 34 Auszubildende bei der Kreisverwaltung Soest den Beruf des Notfallsanitäters. Er stellt die hochrangigste nichtärztliche Ausbildung in Deutschland dar und entwickelt sich gemeinsam mit der Medizin stetig weiter. Beim NotSan-Tag am 30. Mai informiert der Kreis Soest alle, die Interesse an einer Ausbildung zur Notfallsanitäterin oder zum Notfallsanitäter haben.

Ausbildung zum Notfallsanitäter
Im Simulations-Rettungswagen kann Christian Nolte, Auszubildender zum Notfallsanitäter beim Kreis Soest, realistisch Notfalleinsätze üben und so lernen, wie er im Ernstfall vorgehen muss. Foto: Kira Hönicke/ Kreis Soest

Von 9 bis 12.30 Uhr öffnet das Rettungszentrum der Kreisverwaltung Soest im Boleweg 110-112 seine Türen für alle Interessierten. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine vorherige Online-Anmeldung nötig unter www.kreis-soest.de/notsan2026. Bis zum 15. Mai ist die Anmeldung für einen der drei Zeiträume möglich: 9 bis 10.30 Uhr, 10 bis 11.30 Uhr und 11 bis 12.30 Uhr.

Der „Tag der Ausbildung: Notfallsanitäter“ bietet mit der Führung durch die Rettungswache Soest sowie der Fahrzeugpräsentation mitsamt dem Simulations-Rettungswagen direkte Einblicke in den Berufsalltag. Aktiv wird es bei den Übungen aus dem Sporttest oder beim beliebten „Reanimations-Race“: Hierbei können Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fähigkeiten in der Wiederbelebung unter Beweis stellen und gegeneinander antreten.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht vor allem der persönliche Austausch: Die Auszubildenden und Praxisanleiter berichten aus ihrem Ausbildungs- und Arbeitsalltag und freuen sich darauf, Fragen rund um Ausbildung, Einsatzgeschehen und Karrierewege zu beantworten. Ergänzend bieten Infopoints fundierte Informationen zu Ausbildungsinhalten, Voraussetzungen und Bewerbungsverfahren.

„Der Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters überzeugt durch die Abwechslung im Arbeitsalltag sowie die hohen fachlichen und kommunikativen Anforderungen im Umgang mit Patientinnen und Patienten sowie den engen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Hinzu kommt die notwendige Bereitschaft, das eigene Wissen stets auf aktuellem Stand zu halten im Sinne des lebenslangen Lernens. Aber gerade das macht den Beruf so einzigartig und interessant“, sagt Lars Gölzhäuser, Koordinator für Aus- und Fortbildung im Rettungsdienst des Kreises Soest.

Für 2026 sind zwar bereits alle Ausbildungsplätze zum Notfallsanitäter vergeben, der Bewerbungszeitraum für einen Start zum 1. September 2027 beginnt im zweiten Quartal dieses Jahres.

Die Ausbildung zum Notfallsanitäter findet im Drei-Blocksystem, sowohl an der Rettungsdienstschule im Studieninstitut Westfalen-Lippe in Bielefeld, an den Lehrrettungswachen des Kreises Soest sowie im Lehrkrankenhaus, statt: „Die Mischung aus Theorie und Praxis ist sehr gut – wir lernen etwas in der Schule und können es kurz darauf im Einsatz anwenden“, berichtet Christian Nolte, aktuell Auszubildender im dritten Lehrjahr.

Weitere Infos bei Sarah Kammann (bei Fragen zur Veranstaltung, Telefon 02921/30-3129), und Thorsten Fischer (bei Fragen zur Ausbildung, Telefon 02921/30-3631).