„Die Tatsache, dass über 50 Prozent der Grundschulen aktiv dabei sein wollten, zeigt den hohen Stellenwert, den das Thema Mobilität für unsere jüngsten Verkehrsteilnehmer hat“, freut sich Organisatorin Martina Meyer aus dem Sachgebiet Verkehr und Mobilität beim Kreis Soest. Das zentrale Anliegen des Workshops war es, Mobilitätsbeauftragte aus den Kommunen und Schulen zusammenzubringen, um gemeinsam zukunftsweisende Strategien für eine verbesserte und sicherere Mobilität im Schulumfeld zu entwickeln.
Der Workshop wurde vom Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM) zusammen mit dem Kreis Soest durchgeführt. Es gab einen inspirierenden Impulsvortrag zur Europäischen Mobilitätswoche (EMW) und es wurden vielfältige Aktionsmöglichkeiten für das schulische Mobilitätsmanagement dargestellt. In den darauffolgenden, interaktiven Kleingruppenarbeiten diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über konkrete EMW-Aktionen und deren Machbarkeit, Realisierung und die erforderliche Umsetzungsorganisation zwischen Schulen und Kommunen.
Martina Meyer betont: „Es ist ein großes Anliegen des Kreises, diese Zusammenarbeit über die einmaligen Aktionen der EMW hinaus zu verstetigen und ein langfristiges Netzwerk zu unterstützen. Das Ziel ist es, nachhaltige Strukturen zu schaffen, die es den Akteuren ermöglicht, das Thema Mobilität kontinuierlich zu verfolgen und dabei auf Unterstützung zählen zu können.“
Der Workshop mündete in einen positiven Ausblick auf die weiteren Schritte und die Klärung offener Fragen. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW sagte weitere Unterstützung zu, insbesondere im Bereich der Kommunikation oder auch bei Workshops auf kommunaler Ebene. Die große Beteiligung und die konstruktiven Ergebnisse des Auftakttreffens geben Anlass zu Optimismus für eine erfolgreiche und nachhaltige Entwicklung des schulischen Mobilitätsmanagements im Kreis Soest.

