Auftakttreffen Kommunales Integrationsmanagement

Neues Dokumentationssystem stärkt lokale Integrationsarbeit

Ende Februar hat das jährliche Auftakttreffen der Kommunen aus dem Kreis Soest stattgefunden, die am Landesprogramm Kommunales Integrationsmanagement (KIM) beteiligt sind. Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Soest hat als Koordinator die Leitungen der Sozialämter sowie die Case Mangerinnen, die in den jeweiligen Kommunen für KIM beschäftigt sind, eingeladen.

Auftakttreffen Kommunales Integrationsmanagement
Das Kommunale Integrationszentrum hat die KIM-Case Managerinnen sowie die Leitungen der Sozialämter aus den Kommunen zum gemeinsamen Austausch ins Kreishaus eingeladen. Foto: Hannah Osterhoff/ Kreis Soest

Thema des Treffens war unter anderem der Start der landesweiten Datenbank zur Dokumentation der Beratungen durch die KIM-Case Managerinnen sowie die aktuelle Praxis zum Besuch von Sprach- und Integrationskursen. Die neue Datenbank soll die einheitliche Erfassung von Beratungsanlässen und Unterstützungsleistungen erleichtern und eine Grundlage für bedarfsgerechte Planungen und Auswertungen schaffen. Zudem wurden Erfahrungen und Herausforderungen beim Zugangs- und Teilnahmeverhalten an Sprach- und Integrationskursen ausgetauscht, um die Beratungspraxis vor Ort weiter zu verbessern. „Der Austausch zwischen den Kommunen hilft uns, praxisnahe Lösungen für Zugangsbarrieren zu Sprach- und Integrationskursen zu finden und die Beratung weiter zu professionalisieren“, sagt Holger Schubert, Leiter des Kommunalen Integrationszentrums.

KIM ist ein landesweites Programm des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration, das in den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW realisiert wird. Seit 2022 wird KIM auch im Kreis Soest umgesetzt. Ziel des KIM ist es, neben der Einzelfallberatung durch KIM-Case Managerinnen vor Ort, die Integrationsprozesse insgesamt schrittweise zu verbessern. Die KIM-Koordination ist beim Kreis Soest im Kommunalen Integrationszentrum angesiedelt. Sie steuert und begleitet den Gesamtprozess, während das KIM-Case Management in die Strukturen der Kommunen eingebunden ist. Seit 2025 nehmen insgesamt zehn der 14 Kommunen aus dem Kreis Soest am KIM teil. Neben Werl, Lippetal, Soest, Warstein, Bad Sassendorf und Erwitte sind im letzten Jahr noch Anröchte, Möhnesee, Geseke und Lippstadt hinzugekommen.