Zum Auftakt sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Get-together mit der Möglichkeit zur Besichtigung der neuen Ausstellung des Museums eingeladen. In entspannter Atmosphäre besteht Gelegenheit zum Austausch. Der erste Vortrag beginnt um 17.30 Uhr.
„Der Weltfrauentag ist für uns ein passender Anlass, um den weiblichen Zyklus stärker in den Fokus der Gesundheitsförderung zu rücken“, erklärt Celine Longerich, Fachkraft für sexuelle Gesundheit und Gesundheitsförderung. „Ein besseres Verständnis des eigenen Körpers kann Frauen helfen, bewusster mit Belastungen umzugehen und die eigene Gesundheit langfristig zu stärken.“
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen zwei fachliche Impulse, die unterschiedliche Perspektiven auf den weiblichen Zyklus eröffnen. Ein interaktiver Vortrag zeigt auf, wie zyklusorientierte Ansätze in Bewegung und Training das Wohlbefinden fördern und körperliche Ressourcen gezielt unterstützen können.
„Zyklusbewusstsein bedeutet auch, die eigenen Grenzen besser wahrzunehmen“, sagt Leila Rincke von der Gesundheitsförderung. „Gerade im Alltag kann dieses Wissen dabei helfen, Überforderung zu vermeiden und mehr Selbstfürsorge zu entwickeln.“
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Vorsorge und Zyklusbeschwerden. Dabei wird erörtert, welche Beschwerden als zyklusbedingt gelten können und ab wann eine medizinische Abklärung sinnvoll ist. „Viele Frauen halten Beschwerden lange für normal, obwohl es hilfreiche Unterstützungsangebote gibt“, betont Katrin Lenze aus dem Gesundheitsamt. „Mit Information und Austausch möchten wir dazu beitragen, Unsicherheiten abzubauen und Frauen zu ermutigen, ihre Gesundheit ernst zu nehmen.“
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Getränke sowie ein kleines Angebot an Essen und Fingerfood laden zum Verweilen und weiteren Austausch ein. Mit der Veranstaltung möchte die Gesundheitsförderung anlässlich des Weltfrauentages einen Beitrag zur Aufklärung, Prävention und Stärkung der Frauengesundheit leisten. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf 30 Personen begrenzt. Deshalb wird um eine verbindliche Anmeldung bis zum 26. Februar per Mail an Gesundheitsfoerderung@Kreis-Soest.de oder telefonisch unter 02921/30-3058 gebeten.