„Die Hospizdienste leisten einen unermesslichen Beitrag für unsere Gesellschaft. Wenn Tod und Sterben andere hilf- und sprachlos werden lässt – und das gilt wohl insbesondere dann, wenn es um Kinder und Jugendliche geht –, sorgen sie dafür, dass der letzte Weg des Menschen nicht einsam ist und dass Würde, Empathie, Zuwendung und Trost ihn begleiten. Der Kreis Soest schätzt diese wichtige Arbeit wert und unterstützt sie ausdrücklich“, betont Landrat Heinrich Frieling.
Das grüne Band, das in den nächsten Tagen die Dienstfahrzeuge der Kreisverwaltung ziert, stehe symbolisch auch für das gemeinsame Band, das die betroffenen Familien mit Freunden und Unterstützern verbinde. „Es ist zugleich Ausdruck der Hoffnung, dass sich immer mehr Menschen für die erkrankten Kinder und deren Familien einsetzen“, so Frieling.
Hintergrund: Kinder- und Jugendhospizarbeit
Im Rahmen der Kinder- und Jugendhospizarbeit erfahren Kinder sowie Jugendliche mit verkürzter Lebenserwartung und deren Familien Begleitung und Unterstützung – und zwar ab der Diagnose, im Leben und Sterben sowie über den Tod des jungen Menschen hinaus. Mit dem Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar sollen die Kinder- und Jugendhospizarbeit und ihre Angebote stärker in der gesellschaftlichen Wahrnehmung verankert, das Thema „Tod und Sterben von jungen Menschen“ enttabuisiert und insbesondere Menschen dazu motiviert werden, sich mit erkrankten Kindern, ihren Eltern und Geschwistern zu solidarisieren. Außerdem dient dieser besondere Tag dazu, ehrenamtliche Begleitende sowie finanzielle Unterstützerinnen und Unterstützer zu gewinnen. Weitere Informationen gibt es unter www.deutscher-kinderhospizverein.de.