Damit gibt es aktuell keine Restriktionszonen mehr im Kreisgebiet Soest. Kreisveterinärdirektorin Dr. Martina Poppe appelliert dennoch an alle Geflügelhalter, die Biosicherheitsregeln weiterhin konsequent zu beachten. Denn das Friedrich-Loeffler-Institut schätzt das Risiko für Infektionen bei Wildvögeln und gehaltenen Vögeln nach wie vor als hoch ein.
Folgende Maßnahmen sollten Geflügelhalter beachten:
- Futterstellen und Tränken für Wildvögel unzugänglich platzieren.
- Geflügel unbedingt mit Leitungswasser tränken, auf keinen Fall mit Oberflächenwasser.
- Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen gehaltenes Geflügel in Berührung kommen kann, für Wildvögel unzugänglich aufbewahren.
- Strikte Trennung zwischen stalleigener Kleidung (inklusive Schuhen) und Straßenkleidung.
- Stallkleidung regelmäßig bei über 60 Grad waschen.
- Vor und nach Arbeiten bei den Vögeln gründlich Hände waschen.
- Neue Tiere für einige Tage vom Rest der Herde trennen und auf mögliche Krankheitszeichen achten.
- Keine Ausrüstung von anderen oder an andere Geflügelhalter leihen bzw. verleihen.
- Ställe und Ausrüstung regelmäßig reinigen und desinfizieren.
- Futter, Einstreu, etc. bei Gefahr einer Verunreinigung mit Wildvogelkot entsorgen.
- Kontakt zu betriebsfremdem Geflügel vermeiden.
Unklare Krankheits- oder Todesfälle bei Geflügel müssen vom Veterinärdienst schnellstmöglich auf Geflügelpest untersucht werden. Die Behörde ist unter der Telefonnummer 02921/30-2172 und per E-Mail an vet.leb@kreis-soest.de erreichbar. Außerhalb der Dienstzeiten können Meldungen unter den Notrufnummern 110 oder 112 erfolgen. Auf der Seite www.kreis-soest.de/gefluegelpest gibt es weitere Informationen zur Geflügelpest.