In Bad Sassendorf sprach der Landrat den Einsatzkräften seinen Dank aus. Er hob hervor: „Ihre unermüdliche Arbeit ist das Fundament unserer Gesellschaft.“ Vor Vertretern von Freiwilligen Feuerwehren, Polizei, THW, DLRG und Hilfsorganisationen zog Heinrich Frieling im Beisein von Bürgermeister Malte Dahlhoff und Bezirksbrandmeister Uwe Wiedenbeck eine kurze Bilanz des abgelaufenen Jahres: Nach der Rekord-Zahl von rund 4.300 Einsätzen im Hochwasser-Jahr 2023 und 3.960 Einsätzen in 2024 gab es mit 4.083 Einsätzen für die Feuerwehren im Kreis Soest im Jahr 2025 wieder einen Anstieg.
Neben der Zahl war es die Schwere der Einsätze, die im Gedächtnis blieb: Frieling erinnerte unter anderem an den Brand des Gefahrgut-Lkws auf der A44 bei Anröchte, an den Waldbrand in Möhnesee und das Feuer in einem Zementwerk in Erwitte. Bei diesen Ereignissen und etlichen weiteren Einsätzen wurde den ausgerückten Kräften – teilweise aus dem gesamten Kreisgebiet – ihr ganzes Können abverlangt.
Das vergangene Jahr habe erneut vor Augen geführt, dass die Blaulichtfamilie im Kreis Soest hervorragend organisiert und bestens vernetzt ist, betonte Frieling und sprach allen Einsatzkräften seine hohe Anerkennung und ein ganz herzliches Dankeschön aus: „Für Sie sind Gemeinschaft, Zusammenhalt und Solidarität keine leeren Worte, sondern gelebte Realität.“
Der Dank des Landrats galt auch Kreisbrandmeister Thomas Wienecke und dessen Stellvertretern Meinhard Reinecke und Ralf Schwane, die gemeinsam mit der Abteilung Feuer- und Katastrophenschutz mit großer Weitsicht Konzepte zur Gefahrenabwehr erarbeiteten und die notwendigen Einsatzmittel einforderten und beschafften.
Bezirksbrandmeister Uwe Wiedenbeck schloss sich den Worten des Landrats an und hob mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen hervor: „Bei allen Aufgaben vertrauen uns unsere Mitmenschen. Wir sind eine starke Gemeinschaft, wir sind viele, wir sind präsent, hochmotiviert und gut ausgebildet.“ Kreisbrandmeister Thomas Wienecke stellte die Leiter der Feuerwehren und deren Stellvertreter in den Mittelpunkt seiner Rede. Er unterstrich: „Zusammenarbeit funktioniert nicht automatisch. Sie braucht Respekt, Vertrauen und Führung. Und das bringt Ihr mit.“
Die Ausrichtung des Neujahrsempfangs hatte die Freiwillige Feuerwehr Bad Sassendorf im Tagungs- und Kongresszentrum übernommen.