Erfahrungen aus erster Hand im Rettungsdienst

FSJ und BFD mit Ausbildung zum Rettungshelfer – Informationstag am 27. Februar

Der Rettungsdienst des Kreises Soest bietet jungen Menschen sowie allgemein Interessierten aus der Region die Möglichkeit, ein Jahr lang Erfahrungen im Rettungsdienst zu sammeln. Im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur einen intensiven Einblick in den Rettungsdienst gewinnen, sondern gleichzeitig die Ausbildung zum Rettungshelfer absolvieren.

Hautnah dabei
Am 27. Februar 2026 findet von 9 bis 12 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema FSJ und BFD im Rettungsdienst an der Rettungswache KTW Pool, Doyenweg 17-17a in Soest, statt. Archivfoto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest

Der Einstieg ist jedes Jahr zum 1. August möglich. Wer sich über das Thema informieren möchte, kann das aber schon früher, zum Beispiel bei der jährlichen Informationsveranstaltung, die immer am letzten Freitag im Februar stattfindet. Für 2026 bedeutet dies: Am Freitag, 27. Februar, öffnet der zentrale Soester Krankentransport-Standort KTW-Pool seine Türen, um FSJ und BFD sowie den Beruf der Rettungssanitäterin bzw. des Rettungssanitäters vorzustellen. Von 9 bis 12 Uhr sind am Doyenweg 17-17a alle Interessierten willkommen. 

Neben einer Führung durch die Wache gibt es ein „Reanimations-Race“, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fähigkeiten in der Wiederbelebung unter Beweis stellen können. Zudem können Fahrzeuge besichtigt, Übungen aus dem Sporttest absolviert und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes sowie des DRK Unna direkt befragt werden. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine vorherige Online-Anmeldung nötig unter www.kreis-soest.de/fsj2026. Interessierte können sich für einen der drei Zeiträume anmelden: 9 bis 10 Uhr, 10 bis 11 Uhr oder 11 bis 12 Uhr.

„Das FSJ oder der BFD im Rettungsdienst bietet eine einmalige Gelegenheit, nicht nur zuzuschauen, sondern aktiv mitzuwirken“, erklärt Sarah Kammann, Ansprechpartnerin für den Freiwilligendienst im Rettungsdienst des Kreises Soest. „Unsere Freiwilligen werden während ihrer 12-monatigen Dienstzeit intensiv ausgebildet und übernehmen verschiedene Aufgaben. So durchlaufen sie verschiedene Bereiche: vom Zentrallager, über den Bereich Aus- und Fortbildung bis hin zum Einsatz im Krankentransport oder später in der Notfallrettung, als dritte Person auf dem Rettungswagen. Unsere Freiwilligen können dadurch hautnah miterleben, wie der Rettungsdienst im Gesamten funktioniert.“

Ein großes Plus: Ein Führerschein ist nicht mehr zwingend erforderlich. Junge Menschen unter 18 Jahren und Interessierte, die noch keinen Führerschein besitzen, können sich daher für das FSJ oder BFD bewerben.

Neben der praktischen Erfahrung im Rettungsdienst bietet das FSJ oder der BFD auch hervorragende berufliche Perspektiven: „Viele unserer ehemaligen Freiwilligen nutzten das Jahr, um herauszufinden, ob der Rettungsdienst ihre berufliche Zukunft ist und sind heute im aktiven Einsatzdienst als Rettungssanitäterin bzw. Rettungssanitäter oder als Notfallsanitäterin bzw. Notfallsanitäter immer noch bei uns tätig“, betont Kammann. Nach dem Freiwilligendienst sei es zudem möglich, eine Ausbildung zum Rettungssanitäter oder Notfallsanitäter zu beginnen. Zudem lasse sich die Zeit als praktischer Teil für das Fachabitur anrechnen, was zusätzlich die beruflichen Perspektiven erweitere.

Bei Fragen im Vorfeld helfen Sarah Kammann, unter der Nummer 02921/30-3129, und Oliver Beinlich, unter der Nummer 02921/30-2736, gerne weiter.