Arbeitskreis der NRW-Kreisarchive trifft sich in Soest

Bedeutung des Gremiums angesichts vielfältiger Themen und Herausforderungen betont

Der Arbeitskreis der nordrhein-westfälischen Kreisarchive (AKKA) hat sich in dieser Woche im Kreisarchiv Soest zu seiner Herbstsitzung getroffen. Auf der Tagesordnung standen verschiedene Themen. So ging es unter anderem um die Bewertung von Wahlunterlagen, die Übernahme von Unterlagen der Sparkassen und den Umgang mit sensiblen, personenbezogenen Akten aus dem Jugendamtsbereich.

Fachaustausch
Der Arbeitskreis der nordrhein-westfälischen Kreisarchive hat sich jetzt im Kreisarchiv Soest zu seiner Herbstsitzung getroffen. Foto: Kira Knappkötter/ Kreisarchiv Soest

Auch über die angespannte Haushaltslage der Kreise und die möglichen Auswirkungen auf die Archive und deren Arbeit wurde diskutiert. Darüber hinaus tauschten sich die Vertreterinnen und Vertreter der Kreisarchive in Nordrhein-Westfalen über die Archivierung der eigenen Webseiten und der Socia-Media-Posts aus.

Thomas Wagner, Vorsitzender des Arbeitskreises und Dezernent für das Archiv des Rhein-Sieg-Kreises, unterstrich die Bedeutung des AKKA angesichts der vielfältigen Themen und Herausforderungen, denen sich Archive in der heutigen Zeit mit immer knapper werdenden personellen und finanziellen Ressourcen stellen müssen.

Der Arbeitskreis der nordrhein-westfälischen Kreisarchive, in dem alle Kreisarchive des Landes vertreten sind, koordiniert die Interessen der Kreisarchive, fördert den Erfahrungsaustausch untereinander und ist Verbindungsorgan zu anderen archivischen Arbeitsgemeinschaften in Nordrhein-Westfalen, insbesondere zum Landkreistag NRW. Die Facharbeitsgemeinschaft trifft sich hierfür zweimal im Jahr – einmal im Rheinland und einmal in Westfalen.

Bereits im Frühjahr 2024 hatte der Arbeitskreis eine Sitzung im Archivgebäude des Kreisarchivs Soest abgehalten und im Anschluss die Räumlichkeiten besichtigt. Und auch jetzt nutzten vor allem neue Mitglieder des Arbeitskreises die Möglichkeit zur Besichtigung. Die Mitarbeiterinnen Kira Knappkötter und Iris Zwitzers erläuterten die Bauhistorie des Standorts Niederbergheimer Straße 24 und beantworteten alle Fragen rund um das Kreisarchiv.