Seit dem Start im Frühjahr setzen der Kreis Soest sowie die Städte Soest und Lippstadt gemeinsam ein Zeichen für mehr Grün, Klimaanpassung und Lebensqualität. Ziel der Aktion ist es, versiegelte Flächen wieder in lebendige Grünflächen zu verwandeln – denn jeder entsiegelte Quadratmeter zählt.
Ob im eigenen Vorgarten, auf Schulhöfen oder auf bislang versiegelten Nebenflächen: Mitmachen beim Entsiegelungswettbewerb können Privatpersonen, Vereine, Unternehmen sowie Kommunen im gesamten Kreisgebiet.
Beitrag zur Klimaanpassung
Asphalt, Beton und Pflaster verhindern, dass Regenwasser im Boden versickern kann. Gleichzeitig speichern versiegelte Flächen Wärme und tragen insbesondere an heißen Tagen zur Aufheizung der Umgebung bei. Auch Schottergärten können solche Hitzeinseln bilden und bieten nur wenig Lebensraum für Pflanzen und Tiere.
Durch die Entsiegelung entstehen neue Grünflächen. Sie können Regenwasser aufnehmen, das Mikroklima verbessern und Lebensräume für Insekten und andere Tiere schaffen. Damit ist Entsiegelung ein konkreter und direkt vor Ort wirksamer Beitrag zur Klimaanpassung.
Mitmachen ist unkompliziert
Wer eine Fläche entsiegelt, kann die Maßnahme mit der eigens entwickelten „Aufbruch 2026“-App dokumentieren. Die App ist im Internet unter www.kreis-soest.de/entsiegeln zu erreichen.
Auch der Wettbewerb unter den Kommunen geht in die Verlängerung: Die Kommune mit der größten entsiegelten Fläche erhält einen Wanderpokal. In den Kategorien Privatperson, Verein und Unternehmen werden zudem je 500 Euro Preisgeld für besonders engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer vergeben.


