Coronavirus SARS-CoV-2

Der Kreis Soest hat eine Liste mit Fragen und Antworten (FAQ) zum Coronavirus erstellt und weist auf aktuelle gesicherte Informationsquellen wie die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung und das Robert-Koch-Institut hin. Zudem bietet der Kreis ein Infotelefon an.

Letzte Aktualisierung: 26. Juli 2021, 17:00 Uhr

Infotelefon des Kreises Soest

Welche Regeln gelten ab wann? In welchen Fällen muss ich zum Arzt? Wie verhalte ich mich in Quarantäne? Wann ist grundsätzlich ein Abstrich zweckmäßig? All diese Fragen finden Sie hier beantwortet.

Darüber hinaus steht Ihnen das Infotelefon des Kreises mit der Telefonnummer  02921/303060 zu folgenden Zeiten zur Verfügung: 

  • Montag bis Do 8 bis 16 Uhr
  • Freitag von 8 bis 12 Uhr

Das Gesundheitsministerium des Landes NRW bietet ebenfalls ein Infotelefon mit der Nummer 0211 - 9119 1001 an. Medizinische Fragen beantwortet die Kassenärztliche Vereinigung unter 116117. 

Aktuelles

Was muss ich tun, wenn ich aus dem Ausland in die Bundesrepublik einreise?

Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes sieht folgendes vor:

Meldepflicht: Jede Person, die sich innerhalb der letzten 10 Tage zu einem beliebigen Zeitpunkt in einem Risikogebiet aufgehalten hat und nach Deutschland einreist, muss sich vor der Einreise über eine vollständige digitale Einreiseanmeldung über www.einreiseanmeldung.de anmelden. Alternativ muss eine vollständig ausgefüllte Ersatzmitteilung bei der Einreise mitgeführt und diese unverzüglich nach der Einreise per Post an die Adresse Deutsche Post E-POST Solutions GmbH, 69990 Mannheim oder per E-Mail an die Adresse einreise@kreis-soest.de übermittelt werden. Weitere Informationen stehen auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums

Quarantänepflicht: Jede Person, auch Kinder unter 6 Jahren die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss grundsätzlich eine Einreisequarantäne einhalten. Welche Staaten und Regionen als Risikogebiete gelten, geht tagesaktuell aus dieser Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts hervor.
Wer sich in einem sogenannten

  • Virusvarianten-Gebiet aufgehalten hat, muss sich für 14 Tage, gerechnet ab der Einreise, in Quarantäne begeben. Eine Verkürzung der Quarantäne ist nicht möglich. 
  • Hochinzidenzgebiet aufgehalten hat muss grundsätzlich 10 Tage in Quarantäne. Durch die Übermittlung eines Nachweises zu einem vollständigen Impfschutz oder des Nachweises einer Genesung kann die Quarantäne vorzeitig beendet werden. Der Quarantäne kann darüber hinaus durch die Übermittlung eines negativen Testergebnisses vorzeitig beendet werden, die zugrunde liegende Testung darf allerdings erst nach Ablauf von 5 Tagen (120 Stunden) nach der Einreise erfolgen. Dies bedeutet, dass im letzteren Fall eine mindestens 5-tägige Quarantäne einzuhalten ist.
  • anderen Risikogebiet aufgehalten hat, kann die 10-tägige häusliche Quarantäne vorzeitig beenden, wenn ein Nachweis übermittelt wurde (negatives Testergebnis, Impfnachweis, Genesenennachweis).

Weitere Infos zur Absonderungspflicht und Ausnahmen davon finden Sie auf den Seiten des Gesundheitsministeriums hier.

Nachweispflicht: Jede Person ab 6 Jahren muss bei der Einreise einen Testnachweis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis haben.

Bitte beachten: Bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet muss immer vor der Abreise eine Testung vorgenommen werden, ein Genesenen- oder Impfnachweis ist nicht ausreichend. Bei der Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet reicht auch der Genesenen- oder Impfnachweis. Bei der Einreise aus den sogenannten anderen Risikogebieten kann auch erst bis zu 48 Stunden nach der Einreise einer der oben genannten Nachweise vorliegen.

Informationen zu anerkannten Tests finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Institutes hier.

Weitere Infos zur Testnachweispflicht und Ausnahmen davon finden Sie auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums hier.

Vorlage- und Übermittlungspflicht: Alle Nachweise (negative Testergebnisse oder Nachweise über eine Immunisierung durch vollständige Impfung oder Genesung) müssen unverzüglich und selbstständig an das Gesundheitsamt übermittelt werden (einreise@kreis-soest.de), wenn sie nicht im digitalen Einreiseportal (www.einreiseanmeldung.de) eingestellt worden sind. Nur damit kann eine Einreisequarantäne beendet werden.

Wenn die Einreise ohne einen Beförderer erfolgt, ist spätestens 24 Stunden nach der Einreise eine Anmeldung über www.einreiseanmeldung.de nachzuholen oder eine vollständig ausgefüllte Ersatzmitteilung an das Gesundheitsamt des Kreises Soest unter einreise@kreis-soest.de zu senden.

Für eventuelle Ausnahmen von den oben genannten 4 Pflichten können Sie das Gesundheitsamt kontaktieren unter Tel. 02921 303070 oder einreise@Kreis-Soest.de

Wo gilt im Kreis Soest eine Maskenpflicht?

Grundsätzlich gelten die Regeln zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes NRW (hier auch Handreichung zum korrekten Tragen einer Schutzmaske).

Sie wurde ab Dienstag, 13. Juli 2021, weiter gelockert, weil der Kreis Soest stabil einen 7-Tage-Inzidenzwert von unter 10 pro 100.000 Einwohner aufweist. Stufe 0 der Lockerungen der aktuellen Coronaschutzverordnung wurde erreicht. Sie beinhaltet die Regeln zur Maskenpflicht. Ab 26. Juli.2021 wurde landesweit wieder die Stufe 1 erreicht, daher gilt wieder eine erhöhte Maskenpflicht in Innenräumen, auch wenn der Kreis Soest weiterhin die Stufe 0 hält: Nicht nur im ÖPNV und im Einzelhandel und in Arztpraxen, sondern auch wieder in Innenräumen von Gaststätten, Museen, Zoos etc., bei Bildungsveranstaltungen, Gottesdiensten, Versammlungen, bei der Erbringung körpernaher Dienstleistungen und generell in allen für den Kundenverkehr geöffneten Innenräumen muss wieder mindestens eine medizinische Maske getragen werden. Es gilt die Pflicht zum Tragen medizinischer z.B. OP- oder FFP2 - Masken. Ausnahmen gelten in Stufe 1 bei Veranstaltungen mit festen Sitz- oder Stehplätzen für Geimpfte, Genesene und Getestete und - auch ohne Test - in Bibliotheken und der Gastronomie.

Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder bis zum Schuleintrittsalter (6 Jahre) und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Schutz tragen können. Die medizinischen Gründe sind durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, das auf Verlangen vorzulegen ist. Außerdem kann die Maske aus bestimmten Gründen vorübergehend abgelegt werden, beispielsweise zur Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen.

Das Land NRW hat begleitend zur Coronaschutzverordnung einen Bußgeldkatalog eingeführt. Im ÖPNV werden Maskenverstöße als unmittelbare Ordnungswidrigkeiten mit einem Bußgeld von 150 Euro bestraft. In den übrigen Fällen der Maskenpflicht beträgt das Bußgeld 50 Euro.

Durch einen Mund-Nasen-Schutz oder andere Behelfsmasken oder auch Barrieren wie Halstuch oder Schal etc. können Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass ein Mund-Nasen-Schutz oder eine Behelfsmaske einen selbst vor einer Ansteckung durch andere schützt (Eigenschutz).

Das RKI informiert auf seinen Seiten ausführlich zu Schutzfunktion und Verwendung.

Krankschreibung per Telefon

Eine telefonische Krankschreibung durch den Hausarzt ist möglich. Die Regelung gilt bis zum 30. September 2021. Die entsprechenden Krankschreibungen gibt es jeweils für sieben Tage. Die Krankschreibung kann per Telefon einmalig für sieben weitere Tage verlängert werden.

Wie wird Quarantäne angeordnet und was gilt es zu beachten? Entisolierung?

Die Anzahl der Virusmutationen (VOC-Fälle) nimmt besorgniserregend zu. Die Empfehlungen des RKI für enge Kontaktpersonen (Haushaltsangehörige und andere Kontaktpersonen) wurden angepasst.

In Anlehnung an die maßgebenden Empfehlungen des RKI und auf der Grundlage der CoronaTestQuarantäneverordnung ergeben sich folgende Quarantäneregeln für den Kreis Soest:

Wer ein positives Schnelltest-Ergebnis hat, muss sich bis zum Vorliegen eines negativen PCR-Ergebnisses in Quarantäne begeben.

  • Die positiv getesteten Personen müssen sich nach der CoronaTestQuarantäneverordnung für 14 Tage in Quarantäne begeben. Sie erhalten vom Gesundheitsamt ein Info-Schreiben. Das Info-Schreiben enthält einen QR-Code mit dem die RKI-Hinweise in verschiedenen Landessprachen eingesehen werden können. Zur Aufhebung der Quarantäne müssen sie symptomfrei sein und außerdem muss am letzten Tag der Quarantäne ein Test (Coronaschnelltest bzw. bei schweren Verläufen ein PCR-Test) vorgenommen werden.
  • Die Haushaltsangehörigen von positiv getesteten Personen befinden sich nach wie vor automatisch nach der CoronaTestQuarantäneverordnung für 14 Tage in Quarantäne. Die Stadt oder Gemeinde wird per Ordnungsverfügung festlegen, dass am letzten Tag der Quarantäne ein Test (Antigenschnelltest oder PCR-Test) vorgenommen werden muss.
  • Die anderen Kontaktpersonen bekommen nach wie vor vom Gesundheitsamt des Kreises Soest eine Ordnungsverfügung. Gleichzeitig wird darin verfügt, dass am letzten Tag ein Test (Antigenschnelltest oder PCR-Test) vorgenommen werden muss.

Insgesamt besteht die Quarantäne jeweils bis zum Vorliegen des negativen Testergebnisses fort (24 Uhr des letzten Quarantäne-Tages bzw. darüber hinaus dann evtl. bis zum Vorliegen des Testergebnisses).

Entisolierung

Die Meldung des Testergebnisses an das Kreisgesundheitsamt kann jetzt online erfolgen unter www.kreis-soest.de/entisolierung. Im Online-Formular ist nach der Eingabe der Kontaktdaten nur noch das von einem Arzt oder einem anerkannten Schnelltestzentrum ausgestellte Dokument einzufügen. Anerkannt werden durchgeführte Schnelltests von Ärzten, anerkannten Schnelltestzentren und offizielle Laborergebnisse von PCR-Testungen. Wichtig ist, dass die Testung immer am 14. (letzten) Tag der Quarantäne durchgeführt wurde. Ergebnisse von Testungen, die zu früheren Zeitpunkten durchgeführt wurden, sind für eine Entisolierung nicht zulässig. Sobald das Online-Formular ausgefüllt und verschickt wurde, geht die Meldung direkt zum Kreisgesundheitsamt. Damit ist die Entisolierung erfolgt und die Quarantäne gilt am Folgetag als aufgehoben. Das Kreisgesundheitsamt meldet sich nur in den Fällen zurück, wenn der erbrachte Nachweis nicht korrekt war.

Umsetzung der Quarantäne

Quarantäne heißt:

  • direkter Rückzug in die eigene Häuslichkeit oder andere die Quarantäne ermöglichende Unterkunft.
  • keinen Besuch empfangen.
  • kein Verlassen der Unterkunft während der Quarantäne, auch nicht zum Einkaufen oder zum Ausführen eines Hundes. Das müssen nun andere erledigen.
  • Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Unterkunft müssen strikt vermieden werden.
  • Kontakte zu anderen, nicht in der Quarantäne befindlichen Menschen innerhalb der Unterkunft sind nur in Ausnahmefällen zulässig (zum Beispiel bei Betreuungsbedarf). Dann müssen wichtige Verhaltensregeln eingehalten werden, wie das Tragen einer Alltagsmaske, gute Handhygiene und ausreichendes Lüften in den Räumen.
  • Der eigene Garten, der Balkon oder eine Terrasse dürfen genutzt werden - aber nicht, um andere Menschen zu treffen, und auch nur wenn die Bereiche von ihnen genutzt werden.

Informationspflichten

  • Personen mit positivem Testergebnis (infizierte Personen) müssen unmittelbar ihre engen persönlichen Kontakte informieren.
    • Das gilt insbesondere, wenn der Kontakt in einem schlecht oder nicht belüfteten Raum über einen längeren Zeitraum bestand, oder in einem direkten Kontakt (über 10 Minuten) kein Abstand von anderthalb Metern untereinander eingehalten wurde und keine Alltagsmasken getragen wurden.
  • Die so informierten Personen werden gebeten, sich selbst zu isolieren und den Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt zu suchen.
    • Wenn die informierten Personen weiterhin Kontakte nach außen haben müssen, sollen sie bitte verstärkt auf Hygieneregeln achten, Alltagsmaske tragen, Abstand halten und Kontakte reduzieren - bis das zuständige Gesundheitsamt das weitere Vorgehen festgelegt hat.

Mehr Infos finden sich auch in einem Merkblatt des Robert-Koch-Instituts oder in der CoronaTestQuarantäneverordnung NRW.

Wo kann ich einen Schnelltest machen? Was muss ich dabei beachten?

Alle wichtigen Kreis Soest Informationen zu PoC-Antigen-Tests, genannt Coronaschnelltests, finden Sie auf der Kreis Soest Sonderseite zu Coronaschnelltests  www.kreis-soest.de/schnelltests. Sie werden bei Symptomfreiheit durchgeführt. PoC-Schnelltests müssen von einem medizinischen Dienstleister vorgenommen werden, der zur Vornahme eines PoC-Schnelltests befugt ist und einen Testnachweis zu erteilen hat.

Jeder und jede mit einem positiven Schnelltest muss sich sofort in Quarantäne begeben und umgehend eine PCR-Diagnostik, molekularbiologischer Test, durchführen lassen.

Diese Regelung gilt auch für CoronaselbsttestsSelbsttests sind jetzt im Handel verfügbar. Ihr Vorteil ist, dass sie von jeder Person verwendet werden können. Sie können dazu beitragen, durch ihre schnelle und breite Anwendbarkeit sonst unerkannte Infektionen zu entdecken. Wichtige Fragen und Antworten rund um die Selbsttests hier.

Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zu Tests.

Wie gehe ich mit einem positiven PoC-Schnelltestergebnis um?

Wer ein positives Schnelltest-Ergebnis hat, muss sich bis zum Vorliegen eines negativen PCR-Ergebnisses umgehend in Quarantäne (siehe Quarantäne) begeben.

Teststellenbetreiber, wenn sie nicht selber eine Praxis haben oder nicht selber PCR-Tests durchführen, haben Kooperationspartner, an die die positiv getesteten Personen verwiesen werden. PCR-Tests werden im Rahmen der Öffnungszeiten des jeweiligen Anbieters durchgeführt. Auch niedergelassene Ärzte führen PCR-Tests durch (siehe PCR-Tests).

Tests und medizinische Behandlung

Wann ist ein PCR Corona-Test sinnvoll? Wer kann sich testen lassen? Und wo?

Mit einem PCR-Test, molekularbiologischer Test, werden Menschen getestet, wenn es einen Anlass dazu gibt, z. B. bei positivem Schnelltest oder bei COVID-19 Symptomen, wie Husten, Riech- und Geschmacksverlust, Abgeschlagenheit, Halskratzen und Fieber, ggf. Durchfall. Hier gilt die strenge Einhaltung der Quarantäneregeln. Diese Tests führen i. d. R. niedergelassene Ärzte durch. Die Tests müssen die Anforderungen des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de/tests erfüllen. PCR-Tests müssen von medizinisch-geschultem Personal vorgenommen und von einem anerkannten Labor ausgewertet werden. Bei einem positiven PCR-Testergebnis begeben Sie sich bitte sofort in Quarantäne.

Unter der Telefonnummer 116 117 oder im Internet unter www.116117.de oder www.coronatestpraxis.de können Sie sich informieren, wo Sie vor Ort einen Test machen können.

Auf den Seiten des RKI finden sich genauere Inhalte der nationalen Teststrategie.

Nähere Informationen gibt die CoronaTestQuarantäneverordnung NRW.

Wann wird der PCR „Lolli-Tests“ angewendet? Welche Risiken gibt es dabei?

Um einen sicheren und möglichst konstanten Schulablauf an allen Grundschulen und Förderschulen in NRW zu sichern, wurden ab dem 10. Mai 2021 flächendeckende PCR-Pooltestungen ("Lolli-Tests") eingeführt. Derzeit kursiert das Gerücht, dass die Abstrichtupfer in den Corona "Lolli-Tests" mit Ethylenoxid beschichtet und daher krebserregend seien. Die Unfallkasse NRW gibt Entwarnung und erläutert das hier.

Wo bekomme ich eine Genesenenbescheinigung?

Bei den angefragten Nachweisen gilt es, zwischen Genesenennachweis und digitalem Impfzertifikat zu unterscheiden.

Der Genesenennachweis bezieht sich auf eine durchgemachte und mittels PCR-Testung nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion.  D. h. zum Nachweis Ihrer durchgemachten COVID 19-Infektion können Sie Ihren positiven Laborbefund, der sich auf eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) bezieht und mindestens 28 Tage zurückliegt, verwenden.

Das Kreisgesundheitsamt Soest stellt Ihnen auch eine Bescheinigung Ihrer Genesung aus. Sie können dazu eine E-Mail an corona@kreis-soest.de schreiben oder sich beim Corona-Telefon unter 02921/303060 melden. Ihr Anliegen wird dort aufgenommen und die Bescheinigung wird Ihnen zugeschickt. Antikörper-Nachweise gelten nicht als entsprechende Diagnostik im Sinne der Bestimmungen der "COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV)" des Bundes. Ein Antikörper-Laborbefund kann einer Genesenenbescheinigung derzeit nicht zugrunde gelegt werden.

Die Gesundheitsämter wurden von Bund und Ländern nicht zur Ausstellung des digitalen Impfzertifikates beauftragt. 

Das digitale EU-Impfzertifikat weist eine vollständig durchgeführte Impfung gegen COVID-19 nach. Den dafür nötigen QR-Code gibt es in der Apotheke. Um sich den Code abzuholen, müssen Sie in der Apotheke ein Ausweisdokument mit Lichtbild vorlegen und den Nachweis über die vollständige COVID-19-Impfung.

Nach einer SARS-CoV-2-Infektion Genesene, die eine Impfung erhalten haben, können ebenso ein digitales Impfzertifikat erhalten. Um sich den Code abzuholen, müssen die genesenen Bürgerinnen und Bürger in der Apotheke ein Ausweisdokument mit Lichtbild vorlegen, ebenso wie den positiven PCR-Test und den Nachweis über die einmalige COVID-19-Impfung.

Informationen des Bundesgesundheitsministerium zum digitalen Impfzertifikat finden Sie hier: www.digitaler-impfnachweis-app.de. Antworten auf die wichtigsten Fragen werden in den FAQ Digitaler Impfnachweis aufgeführt.

 

In welchen Fällen wende ich mich direkt an das Gesundheitsamt?

Das Gesundheitsamt ist durch die Corona-Pandemie und seinen gesetzlichen Auftrag hinsichtlich des Infektionsschutzes  vollumfänglich ausgelastet. Dadurch sind alle personellen Kräfte gebunden, so dass Dienstleistungen, wie z.B. Belehrungen für Lebensmittelberufe gemäß Infektionsschutzgesetz momentan nicht angeboten werden können. Zudem schließt die derzeitige Erlasslage Publikumsverkehr im Kreishaus aus.

Allgemeine telefonische Auskünfte können derzeit leider nicht erteilt werden, da die Bewältigung der Pandemie alle Kräfte bindet. Bei Fragen rund um das Coronavirus steht Ihnen das Infotelefon des Kreises Soest unter 02921/303060 zur Verfügung. (Mo - Do 8 - 16 Uhr, Fr 8 - 12 Uhr). 

Gehen Sie auf keinen Fall in die Notaufnahmen oder Notfallpraxen, wenn Sie den Verdacht haben, an COVID-19 erkrankt zu sein. Sie können sich dort nicht telefonisch anmelden und gefährden die Weiterführung des Betriebes.

Ihr Hausarzt ist immer der erste Ansprechpartner und wird im Verdachtsfall weitere Schritte für Sie veranlassen. Auch bei ihm müssen Sie sich aber bitte immer erst telefonisch anmelden.

Wie viele Menschen im Kreis Soest sind positiv getestet?

Die aktuellen Fallzahlen finden Sie auf unserer Corona-Presse-Seite

Darf mein Arbeitgeber von mir fordern, mich testen zu lassen?

Das darf er nur bedingt.  Eine Testung auf das Corona-Virus wird  seitens der Hausärzte derzeit bei asymptomatischen Personen nur auf Veranlassung durch das Gesundheitsamt von ihnen durchgeführt. Arbeitgeber-induzierte Testungen sind von der jeweiligen Betriebsmedizin durchzuführen.

Ist ein Antikörpertest sinnvoll, wenn ich wissen möchte, ob ich infiziert bin?

Derzeit gibt es unterschiedliche Angebote zur Durchführung von Antiköpertests. Diese geben Auskunft darüber, ob in der Vergangenheit eine Infektion mit COVID-19 vorlag (Infektion mindestens 14 Tage zurückliegend). Er sagt also nichts darüber aus, ob die getestete Person im Augenblick der Testung infiziert ist. Die Tests sollten ausschließlich von akkreditierten Laboren durchgeführt werden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt den Einsatz von Antikörpertests derzeit ausschließlich im Rahmen von Forschungsprojekten (beispielsweise am  Universitätsklinikum Münster).

Ist man nach einer durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion immun?

Das ist noch nicht abschließend geklärt. Derzeit gehen Experten davon aus, dass genesene Patienten nur ein geringes Risiko haben, ein zweites Mal an COVID-19 zu erkranken. 

Erste Studien haben gezeigt, dass Personen nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion spezifische Antikörper entwickeln, die das Virus in Labortesten neutralisieren können.

Unklar ist jedoch noch, wie robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird und ob es möglicherweise von Mensch zu Mensch Unterschiede gibt.

Was tue ich bei Erkältungssymptomen?

Das RKI empfiehlt, bei auftretenden Erkältungssymptomen zunächst 5 - 7 Tage zu Hause zu bleiben und die Symptome zu beobachten. Dieses Vorgehen soll dem eigenen Körper in der Regeneration helfen und Andere davor schützen, das Immunsystem mit Erkältungsviren zu schwächen. Weitere Informationen zur Empfehlung sind auf den Seiten des RKI zusammengefasst.

Wann muss ich zum Arzt?

Wenn Sie krank sind und sich die Symptome nach zwei bis drei Tagen nicht bessern oder sie eine Krankschreibung benötigen, sollten Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt melden. Bedenken Sie bitte auch, dass Allergiker ebenfalls bereits unter Symptomen wie laufender Nase und bronchialen Beschwerden leiden! 

Melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt bei akuten Atemwegserkrankungen, unabhängig davon, wie stark Ihre Symptome sind:

  • nach Kontakt zu bestätigtem COVID-19-Fall bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn
  • bei Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus;
  • bei Zugehörigkeit zu einer  Risikogruppe 

Symptome einer COVID-19-Erkrankung können sein:

Husten, Riech-und Geschmacksverlust, Abgeschlagenheit, Halskratzen und Fieber. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall. 

Derzeit kontaktieren viele Bürgerinnen und Bürger ihre Hausärzte und das Gesundheitsamt, wenn sie Kontakt zu einer Kontaktperson und möglicherweise weiteren Kontaktpersonen zu einem bestätigten Verdachtsfall (also einem nachweislich am Coronavirus Erkrankten) hatten.

Je länger die indirekte Kontakt-Kette ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, mit dem Erreger in Berührung gekommen zu sein und damit das Ansteckungsrisiko. Wenn Sie keinen direkten Kontakt zu einem bestätigten Verdachtsfall hatten und symptomfrei sind, muss der Hausarzt deshalb nicht kontaktiert werden.

Direkte Kontaktpersonen werden vom Gesundheitsamt ermittelt und telefonisch befragt, dazu hier eine Grafik des RKI. Das Gesundheitsamt kann veranlassen, dass Sie getestet werden.

Wo bzw. wie erfahre ich mein Abstrich- Ergebnis?

Zuständig für eine Befundmitteilung ist der Arzt, der die Untersuchung beauftragt hat, in der Regel der Hausarzt.

Dem Gesundheitsamt liegen zu den aus den Laboratorien eingehenden Negativ-Befunden oftmals keine  weiteren Angaben über den Untersuchten vor. Zudem ist die Identität eines Anrufers nicht sicher zu definieren. Nicht zuletzt aus Datenschutzgründen nimmt das Gesundheitsamt daher keine Befunderöffnungen vor.

Eine Ausnahme hiervon stellt der Abstrich mit einem positiven Ergebnis dar. Gemäß dem gesetzlichen Auftrag muss das Gesundheitsamt Infektionsketten auffinden und, sofern möglich, umgehend unterbinden. Daher kann es sein, dass noch vor Befundmitteilung durch den Hausarzt bereits das Gesundheitsamt Kontakt zu Ihnen aufnimmt.

Wer sollte sich gegen die Grippe impfen lassen?

Die Grippe ist während der Corona-Pandemie für viele Menschen eine zusätzliche Gefahr. Das Kreisgesundheitsamt, das Robert-Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfehlen deshalb Schwangeren, Menschen mit chronischen Erkrankungen, über 60-Jährigen und medizinischem Personal, sich gegen die Grippe impfen zu lassen. Mehr Infos zum Thema Grippeschutzimpfung stehen auf der Internetseite www.impfen-info.de.

Öffentliches Leben und Schutzmaßnahmen

Wo finde ich mehrsprachige und barrierefreie Infos?

Das Kommunale Integrationszentrum und der Behindertenbeauftragte des Kreises Soest haben mehrsprachige Infoblätter und Links zusammengestellt. 

Was kann ich tun, um mich in der Öffentlichkeit vor Ansteckung zu schützen?

Neben der Kontakteinschränkung ist eine gute Händehygiene, das Einhalten von Husten- und Niesregeln und das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter) die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen, um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit COVID-19 zu schützen.

Das RKI weist darauf hin, dass außerhalb des medizinischen und pflegerischen Bereiches eine Händedesinfektion in Situationen, wo die Hände auch gewaschen werden können, keinen Vorteil in Bezug auf die Inaktivierung von SARS-CoV-2 bietet.

Zusätzlich zum Abstand ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes (Alltagsmaske oder Schal) an vielen Orten / Gelegenheiten verpflichtend (siehe unter "Aktuelles") (hier auch Handreichung zum korrekten Tragen einer Schutzmaske).

8 einfache Tipps für den Alltag in der Corona-Pandemie!

Warum gilt eine Maskenpflicht im Schulbetrieb?

Den Schulunterricht bzw. Präsenzunterricht so lange und so weit wie möglich aufrecht zu erhalten, ist erklärter Konsens aller Beteiligten. Dazu ist neben dem regelmäßigen Lüften ebenfalls eine notwendige Vorsichtsmaßnahme, bei allen Begegnungen und in geschlossenen Räumen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Insbesondere jüngere Kinder kommen im Spiel auf dem Schulhof gern näher zusammen, als es aufgrund der derzeitigen Lage angezeigt wäre. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes kann hier als verhältnismäßig angesehen werden, damit ein Spielen mit Gleichaltrigen weiter stattfinden kann. Kinder und Jugendliche sind für das Virus nicht besonders anfällig und können es dennoch tragen, auch ohne Symptome zu zeigen und es somit auch weitergeben. Um diese potentielle Infektionskette zu unterbrechen, ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes eine einfache und dennoch effektive Maßnahme.

Was bedeutet das Kontaktverbot für persönliche Begegnungen?

Laut Coronaschutzverordnung NRW gelten u. a. folgende Regelungen, weil der Kreis Soest stabil einen 7-Tage-Inzidenzwert von unter 10 pro 100.000 Einwohner aufweist. Stufe 0 der Lockerungen der aktuellen Coronaschutzverordnung wurde erreicht. 

Kontaktbeschränkungen

Treffen im öffentlichen Raum sind

  • ohne Begrenzung erlaubt
  • Ein Mindestabstand von 1,5 Metern wird empfohlen

Einzelhandel des täglichen Bedarfs und übriger Handel

  • Für den Einzelhandel gilt wieder eine Flächenbegrenzung von einem Kunden je angefangene 10 Quadratmeter.
  • Maskenpflicht
  • kein Test erforderlich

Körpernahe Dienstleistungen

Die Erbringung von körpernahen Dienstleistungen ist unter strengen Hygieneauflagen erlaubt.

Die Coronaschutzverordnung beinhaltet u. a. die Regeln zur Maskenpflicht. In Bus und Bahn sowie in Geschäften, Arztpraxen, Friseurbetrieben und während Gottesdiensten gilt die Pflicht zum Tragen medizinischer z.B. OP- oder FFP2 - Masken.

Bitte denken Sie stets daran, dass das ausgesprochene Kontaktverbot - bei allen Einschränkungen, die damit verbunden sind - dazu dient, die Infektionskette zu unterbrechen und die Zahl der Erkrankungen gering zu halten. Dies kann nur funktionieren, wenn jede*r Einzelne mitmacht und sich an die Vorgaben hält.

Darf ich Familienangehörige oder Freunde zu Hause besuchen oder zu mir einladen? Was gilt in meinem Garten, meiner Wohnung?

Auf dem eigenen Grundstück oder in der eigenen Wohnung sind Zusammenkünfte nicht untersagt, jedoch gilt auch im privaten Bereich der Appell, soziale Kontakte soweit eben möglich zu reduzieren.

Wenn jemand auf Unterstützung im Alltag angewiesen ist, darf diese weiterhin geleistet werden. Sofern eben möglich, sind auch hier Mindestabstand und Hygieneregeln einzuhalten.

Bitte bedenken Sie, dass das Ansteckungsrisiko enorm steigt, sind Menschen über einen längeren Zeitraum im direkten Kontakt. Darum gilt es, insbesondere ältere und/oder vorerkrankte Menschen zu schützen.

Kontaktbeschränkungen

Treffen im öffentlichen Raum sind

  • ohne Begrenzung erlaubt
  • Ein Mindestabstand von 1,5 Metern wird empfohlen

Unter welchen Auflagen darf ich meine Angehörigen / Freunde in Krankenhäusern besuchen?

Stationär aufgenommene Patientinnen und Patienten können ab dem sechsten Tag des Aufenthalts pro Tag Besuch von einer Person erhalten, für die Dauer von 30 Minuten.

Stationär behandelte Kinder und Jugendliche dürfen hingegen schon ab dem ersten Behandlungstag besucht werden. Für besondere Behandlungsfälle, wie hochgradig dementiell erkrankte oder psychiatrisch behandelte Patientinnen und Patienten, gibt es die Möglichkeit, die Besuchsregelung individuell anzupassen. Den Zeitpunkt zum Start der neuen Regelung und eventuelle Erweiterungen der Regeln legen die jeweiligen Krankenhäuser selbst fest, daher lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf die Internetseiten der Häuser.

Grundsätzlich betont das Gesundheitsministerium: "Patientinnen und Patienten, die sich stationär in Krankenhäusern oder Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen befinden, haben das Recht auf Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Dazu gehören grundsätzlich auch soziale Kontakte." Daraus werden Mindest-Besuchsrechte abgeleitet, die zu gewähren sind. In diesem Zusammenhang appelliert das Gesundheitsamt des Kreises aber, aus Gründen des Infektionsschutzes weiterhin auf alle nicht zwingend erforderlichen Besuche in den Krankenhäusern zu verzichten: Die Krankenhäuser sprechen mit dem Befolgen der Allgemeinverfügung keine generelle Einladung zu Besuchen aus. Denn diese bedeuten in diesen schwierigen Zeiten eine zusätzlich personelle und organisatorische Belastung.

Deshalb verweist das Gesundheitsamt ausdrücklich darauf, dass Besuche nur unter Berücksichtigung der aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zu Hygiene und Infektionsschutz zulässig sind. Es sind die Regelungen der Coronaschutzverordnung und damit beispielsweis auch die Maskenpflicht zu beachten. Auch die Durchführung von Schnelltests kann angeordnet werden.

Die Besuchsregelung gilt in den folgenden Einrichtungen: Dreifaltigkeitshospital Lippstadt mit Hospital zum Hl. Geist Geseke und Marien-Hospital Erwitte, Ev. Krankenhaus Lippstadt, Klinikum Stadt Soest, Krankenhaus Maria Hilf Warstein, LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein, Marienkrankenhaus Soest und Mariannen-Hospital Werl.

Der Besuch von Pflegeeinrichtungen ist mit der Allgemeinverfügung ab 29.06.2021 geregelt. 

Wo kann ich mich informieren, wenn ich Corona-bedingten Verdienstausfall habe?

Der LWL entschädigt in Fällen, in denen das Infektionsschutzgesetz greift sowie bei Verdienstausfällen im Zusammenhang mit einer durch die zuständige Behörde angeordneten Quarantäne. Der LWL entschädigt auch bei Verdienstausfällen, die durch ein behördlich angeordnetes Tätigkeitsverbot entstanden sind. Mittlerweile ist gesetzlich geregelt, dass auch für Verdienstausfälle, die durch die Betreuung von Kindern entstanden sind, entschädigt wird. Auch hierfür ist der LWL zuständig.

Welche Regelungen gelten im Freizeitbereich und bei Veranstaltungen?

Veranstaltungen, Freizeit und Gastronomie

Empfohlen werden weiterhin Abstands- und Hygieneregeln!

Laut Coronaschutzverordnung NRW gelten u. a. folgende Regelungen, weil der Kreis Soest stabil einen 7-Tage-Inzidenzwert von unter 10 pro 100.000 Einwohner aufweist. Stufe 0 der Lockerungen der aktuellen Coronaschutzverordnung wurde erreicht. Weil allerdings das Land wieder die Stufe 1 erreicht hat, gilt seit 26. Juli:

  • Bei Versammlungen/Veranstaltungen muss wieder die einfache Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer gewährleistet werden.
  • Bei Großveranstaltungen mit mehr als 500 Personen (Sport, Kultur, Bildung o.ä.) und für Freizeiteinrichtungen mit mehr als 2.000 Besuchern/Tag gelten insgesamt die Schutzmaßnahmen der lokalen Inzidenzstufe 1.
  • Volks- und Schützenfeste etc., Tagungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden und der Betrieb von Diskotheken, Clubs etc. in Innenräumen sind wieder (bis zum 27. August) untersagt.
  • Große Festveranstaltungen sind mit Test erlaubt, s. o.
  • Tagungen und Kongresse bis 1.000 Teilnehmende erlaubt
  • private Veranstaltungen, bei mehr als 50 Teilnehmenden besteht Testpflicht, darüber hinaus gibt es keine Beschränkungen. Ohne Test müssen Mindestabstände und Maskenpflicht ab 50 Teilnehmenden weiter beachtet werden
  • Partys bei mehr als 50 Teilnehmenden besteht eine Testpflicht, dann keine Beschränkungen.
  • Der Besuch von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstättenund ähnlichen Einrichtungen ist ohne Einschränkungen. 
  • Gastronomie: Keine Einschränkungen, solange Abstand und Abtrennung zwischen den Tischen gegeben sind. Die Beschäftigten mit Kundenkontakt müssen wieder regelmäßig einen Test machen und eine Maske tragen.
  • Touristische Übernachtungen sind in Hotels (volle gastronomische Versorgung für private Gäste), Ferienwohnungen und auf Campingplätzen erlaubt. Kontaktnachverfolgung bleibt bestehen, Testerfordernis nur noch bei Gästen aus Gebieten mit einer Inzidenz über 10.
  • Öffnung von Kantinen ist zulässig.
  • Kulturveranstaltungen, bei Veranstaltungen (Theater, Kino, Konzert) wahlweise mit Test oder Sitzplan nach Schachbrettmuster, s. o.

Was gilt beim Sport? Welche Sport- und Erholungseinrichtungen dürfen genutzt werden?

Laut Coronaschutzverordnung NRW gelten u. a. folgende Regelungen, weil der Kreis Soest stabil einen 7-Tage-Inzidenzwert von unter 10 pro 100.000 Einwohner aufweist. Stufe 0 der Lockerungen der aktuellen Coronaschutzverordnung wurde erreicht. 

Sportausübung ist ohne Beschränkung möglich.

Sportveranstaltungen bis zu 25.000 Zuschauer, max. 50 Prozent der Kapazität.

Bis 5.000 Zuschauer außen ohne weitere Beschränkungen, innen mit Test oder Sitzplan im Schachbrettmuster und einer max. Auslastung von 33 Prozent der Kapazität.

Ab 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauer Test und Hygienekonzept erforderlich.

Wie kann ich Andere als Spontanhelfer oder als Nachbarschaftshelfer unterstützen?

Viele Menschen melden sich bei der Kreisverwaltung und möchten jetzt anderen mit Einkäufen, Gassi gehen oder als Spontanhelfer mit besonderen beruflichen Qualifikationen (Pfleger, medizinisches Personal …) helfen. Die Kreisverwaltung nimmt Anfragen über zwei Formulare auf www.kreis-soest.de/ichwillhelfen entgegen und leitet die Hilfe dann weiter.

Wo kann ich mich melden, wenn ich einsam bin oder Sorgen habe?

Hilfetelefone und Onlineberatung - beispielhaft genannt sind:

Verdachtsfälle

Wie verhalte ich mich nach Kontakt zu einem noch nicht bestätigten Verdachtsfall?

Bleiben Sie - soweit wie möglich - zu Hause und beschränken Sie Kontakte außerhalb des Hauses auf das absolut notwendige Minimum bis das Testergebnis vorliegt.

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, verstärkt auf Hygiene zu achten, Abstand zu anderen Menschen einzuhalten  und regelmäßig zu lüften.

Wie verhalte ich mich, wenn ich Kontakt zu einem bestätigten Verdachtsfall hatte?

Falls Sie Kontakt zu einem nachweislich Infizierten hatten und noch nicht vom Kreisgesundheitsamt kontaktiert wurden, nehmen Sie bitte  telefonisch (!) Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf. Bitte gehen Sie nicht direkt in die Praxis!

Weiterführende Infos für ...

Bürger

Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), http://www.infektionsschutz.de
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