Coronavirus SARS-CoV-2

Der Kreis Soest hat eine Liste mit Fragen und Antworten (FAQ) zum Coronavirus erstellt und weist auf aktuelle gesicherte Informationsquellen wie die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung und das Robert-Koch-Institut hin. Zudem bietet der Kreis ein Infotelefon an.

Letzte Aktualisierung: 18. Januar 2022, 16:45 Uhr

Infotelefon des Kreises Soest

Welche Regeln gelten ab wann? In welchen Fällen muss ich zum Arzt? Wie verhalte ich mich in Quarantäne? Wann ist grundsätzlich ein Abstrich zweckmäßig? All diese Fragen finden Sie hier beantwortet.

Darüber hinaus steht Ihnen das Infotelefon des Kreises mit der Telefonnummer  02921/303060 zu folgenden Zeiten zur Verfügung: 

  • Montag bis Do 8 bis 16 Uhr
  • Freitag von 8 bis 12 Uhr

Das Gesundheitsministerium des Landes NRW bietet ebenfalls ein Infotelefon mit der Nummer 0211 - 9119 1001 an. Medizinische Fragen beantwortet die Kassenärztliche Vereinigung unter 116117. 

Aktuelles

Welche neuen Isolierungs- und Quarantäneregelungen gelten seit 16. Januar 2022?

Seit Sonntag, 16. Januar 2022, gilt die geänderte Corona-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes NRW. Bitte informieren Sie sich hier beim Land NRW. Falls anschließend noch Fragen offen sind, wenden Sie sich bitte ausschließlich an unser Corona-Infotelefon mit der Nummer 02921/303060.

Zum Vergrößern die Grafiken bitte anklicken. 

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Grafiken: Land NRW

Wo kann ich mich aktuell impfen lassen?

An zahlreichen Orten im Kreisgebiet wird gegen das Corona-Virus geimpft. Zur Infoseite

Warum sind die Impfstoffe sicher? Wo finde ich seriöse Informationen?

Was muss ich tun, wenn ich aus dem Ausland in die Bundesrepublik einreise?

Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes sieht folgendes vor:

Anmeldepflicht:

Jede Person, die sich innerhalb der letzten 10 Tage zu einem beliebigen Zeitpunkt in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten hat und nach Deutschland einreist, muss sich vor der Einreise über eine vollständige digitale Einreiseanmeldung über www.einreiseanmeldung.de anmelden.  Wenn eine Anmeldung über www.einreiseanmeldung.de nicht möglich ist, muss eine vollständig ausgefüllte Ersatzmitteilung bei der Einreise mitgeführt und diese unverzüglich nach der Einreise per Post an die Adresse Deutsche Post E-POST Solutions GmbH, 69990 Mannheim oder per E-Mail an die Adresse einreise@kreis-soest.de übermittelt werden. Weitere Informationen stehen auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums

Quarantänepflicht: 

Jede Person, auch Kinder unter 6 Jahren, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten 10 Tagen vor Einreise in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten hat, muss grundsätzlich eine Einreisequarantäne einhalten. Welche Staaten und Regionen als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiete gelten, geht tagesaktuell aus dieser Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts hervor.
Wer sich in einem sogenannten

  • Virusvariantengebiet aufgehalten hat, muss sich grundsätzlich für 14 Tage in Quarantäne begeben. Personen, die aus einem Virusvariantengebiet einreisen, müssen sofort nach Einreise einen PCR Test vornehmen. Außerdem endet die Quarantäne nicht automatisch nach 14 Tagen, sondern erst mit Vorlage eines negativen PCR Testergebnisses, welcher frühestens am 14. Tag der Quarantäne gemacht werden darf. Eine Beendigung der Quarantäne ist nach den nachfolgend aufgeführten Regelungen für ein Hochrisikogebiet möglich, wenn das Virusvariantengebiet vor Ablauf der 14 Tage als Hochrisikogebiet eingestuft wird. Wird ein Virusvariantengebiet vor Ablauf der 14 Tage nicht mehr als Virusvarianten- und auch nicht als Hochrisikogebiet eingestuft, endet die Quarantäne ab dem Zeitpunkt der aufgehobenen Einstufung automatisch.
  • Hochrisikogebiet (bisherige Bezeichnung "Hochinzidenzgebiet") aufgehalten hat muss grundsätzlich 10 Tage in Quarantäne. Durch die Übermittlung eines Nachweises zu einem vollständigen Impfschutz oder des Nachweises einer Genesung kann die Quarantäne vorzeitig beendet werden. Der Quarantäne kann darüber hinaus durch die Übermittlung eines negativen Testergebnisses (ein Test mittels Nukleinsäurennachweis (z. B. PCR) oder ein Antigen Schnelltest) vorzeitig beendet werden, die zugrunde liegende Testung darf allerdings erst nach Ablauf von 5 Tagen nach der Einreise erfolgen. Dies bedeutet, dass im letzteren Fall eine mindestens 5-tägige Quarantäne einzuhalten ist. Bei Kindern unter 6 Jahren endet die Quarantäne nach Ablauf von 5 Tagen nach der Einreise automatisch, auch wenn kein Testnachweis übersandt wurde. Wird ein Hochrisikogebiet vor Ablauf der 14 Tage nicht mehr als Hochrisiko- und auch nicht als Virusvariantengebiet eingestuft, endet die Quarantäne ab dem Zeitpunkt der aufgehobenen Einstufung automatisch.

Die korrekte Berechnung der Quarantänedauer ergibt sich aus folgenden Beispielen (die Einreise erfolgt am 01.08.2021 um 13 Uhr):

  • Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet endet die Quarantäne, auch für Kinder unter 6 Jahren, mit Ablauf des 15.08.2021.
  • Bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet endet die Quarantäne mit Ablauf des 11.08.2021.
  • Die Probeentnahme nach 5 Tagen für die Verkürzung der Quarantäne nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet ist ab dem 06.08.2021 möglich.
  • Für Kinder unter 6 Jahren endet die Quarantäne nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet automatisch mit Ablauf des 06.08.2021.

Weitere Infos zur Absonderungspflicht und Ausnahmen davon finden Sie auf den Seiten des Gesundheitsministeriums.

Nachweispflicht: 

Jede Person ab 6 Jahren muss grundsätzlich bei der Einreise einen Testnachweis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorweisen können, auch wenn in den letzten 10 Tagen kein Aufenthalt in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet vorlag. Bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet muss immer vor der Einreise eine Testung vorgenommen werden, ein Genesenen- oder Impfnachweis ist nicht ausreichend. Personen, die aus einem Virusvariantengebiet einreisen, müssen sofort nach Einreise einen PCR Test vornehmen. Außerdem endet die Quarantäne nicht automatisch nach 14 Tagen, sondern erst mit Vorlage eines negativen PCR Testergebnisses, welcher frühestens am 14. Tag der Quarantäne gemacht werden darf. Bei der Einreise aus einem Hochrisikogebiet reicht auch der Genesenen- oder Impfnachweis.

Informationen zu anerkannten Tests finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Institutes sowie zur Testnachweispflicht und Ausnahmen davon auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums.

Unter der Adresse www.rki.de/covid-19-genesenennachweis können Sie sich über die aktuellen Voraussetzungen für die Anerkennung eines Genesenennachweises informieren.

Unter der Adresse www.pei.de/impfstoffe/covid-19 finden Sie Informationen über die aktuellen Voraussetzungen für die Anerkennung eines Impfnachweises.

Vorlage- und Übermittlungspflicht:

Bei Einreise aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet müssen alle Nachweise (negative Testergebnisse oder Nachweise über eine Immunisierung durch vollständige Impfung oder Genesung) unverzüglich und selbstständig an das Gesundheitsamt übermittelt werden (einreise@kreis-soest.de), wenn sie nicht bereits im digitalen Einreiseportal (www.einreiseanmeldung.de) hochgeladen worden sind. Nur damit kann eine Einreisequarantäne vorzeitig beendet werden.

Für weitere Informationen können Sie das Gesundheitsamt kontaktieren unter Tel. 02921 30-3060 oder einreise@kreis-soest.de

Nähere Hinweise dazu gibt die Bundesregierung auf ihrer FAQ.

Wo gilt im Kreis Soest eine Maskenpflicht?

An folgenden Orten ist weiterhin mindestens eine medizinische Maske (sogenannte OP-Maske) zu tragen:

  • in Fahrzeugen des öffentlichen Personennah- oder -fernverkehrs einschließlich der entgeltlichen oder geschäftsmäßigen Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen samt Taxen und Schülerbeförderung sowie innerhalb anderer geschlossener Fahrzeuge (Bahnen, Schiffe, Flugzeuge und so weiter),
  • in Innenräumen, in denen mehrere Personen zusammentreffen, soweit diese Innenräume - mit oder ohne Eingangskontrolle - auch Kundinnen und Kunden beziehungsweise Besucherinnen und Besuchern zugänglich sind.
  • im Freien in Warteschlangen, Anstellbereichen und unmittelbar an Verkaufsständen, Kassenbereichen oder ähnlichen Dienstleistungsschaltern,
  • bei Veranstaltungen im Freien besteht die Pflicht zum Tragen einer Maske nach der Zugangsregelung und je nach Test- und Immunisierungsstatus.

Bei Friseurleistungen müssen sowohl die dienstleistende Person als auch die Kundin oder der Kunde eine FFP-2-Maske tragen.

Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder bis zum Schuleintrittsalter (6 Jahre) und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Schutz tragen können. 

Das Land NRW hat begleitend zur Coronaschutzverordnung einen Bußgeldkatalog eingeführt. 

Das RKI informiert auf seinen Seiten ausführlich zu Schutzfunktion und Verwendung.

Grundsätzlich gelten die Regeln zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes NRW (hier auch Handreichung zum korrekten Tragen einer Schutzmaske).

Krankschreibung per Telefon

Eine telefonische Krankschreibung durch den Hausarzt ist möglich. Die Regelung gilt bis zum 31. März 2022. Die entsprechenden Krankschreibungen gibt es jeweils für sieben Tage. Die Krankschreibung kann per Telefon einmalig für sieben weitere Tage verlängert werden.

Gibt es noch Verdienstausfallentschädigung für Ungeimpfte bei Quarantäne?

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gewährt Personen eine finanzielle Entschädigungsleistung, denen von der zuständigen Behörde die Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ganz oder teilweise untersagt bzw. eine Absonderung angeordnet wurde.

Ausdrücklich sieht das IfSG von der Gewährung einer Entschädigungsleistung ab, wenn das Tätigkeitsverbot oder die Quarantäneanordnung durch Inanspruchnahme einer öffentlich empfohlenen Schutzimpfung oder anderen Maßnahme der spezifischen Prophylaxe hätte vermieden werden können.

In NRW ist entsprechend dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) des Bundes zum 11. Oktober 2021 die Verdienstausfallentschädigungen bei Quarantänen für Menschen ohne Covid-19-Impfschutz ausgelaufen. Ausgenommen von dieser Regelung bleiben weiterhin Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Genesene und Geimpfte, die aufgrund von Impfdurchbrüchen oder Neuerkrankungen in Quarantäne müssen, haben ebenfalls weiterhin einen Anspruch auf eine Verdienstausfallentschädigung.

Quarantäne ist keine Arbeitsunfähigkeit, d.h. der Arbeitgeber kann erwarten, dass derjenige, der als Kontaktperson oder als positiv getestete Person in Quarantäne ist und arbeitsfähig, dass dieser Homeoffice macht, wenn es vom Beruf her möglich ist. Bei symptomatischen Quarantänisten ist eine Krankschreibung möglich.

Entschädigt werden auch ungeimpfte, positiv Getestete, diese sind in diesem Fall den Geimpften gleichgestellt. Sie können sich nur nicht früher frei testen.

Beantragt werden muss diese Leistung beim LWL.

Wo kann ich einen Schnelltest machen? Was muss ich dabei beachten?

Alle wichtigen Informationen zu PoC-Antigen-Tests, genannt Coronaschnelltests, finden Sie auf der Kreis Soest Sonderseite Coronaschnelltests. Sie werden bei Symptomfreiheit durchgeführt. PoC-Schnelltests müssen von einem medizinischen Dienstleister vorgenommen werden, der zur Vornahme eines PoC-Schnelltests befugt ist und einen Testnachweis zu erteilen hat.

Wer einen positiven Schnelltest hat, muss sich sofort in Quarantäne begeben und umgehend eine PCR-Diagnostik durchführen lassen.

Diese Regelung gilt auch für Coronaselbsttests, die im Handel verfügbar sind. Wichtige Fragen und Antworten rund um die Selbsttests hier oder auf den Seiten des Robert Koch-Instituts zu Tests.

Wie gehe ich mit einem positiven PoC-Schnelltestergebnis um?

Wer ein positives Schnelltest-Ergebnis hat, muss sich bis zum Vorliegen eines negativen PCR-Ergebnisses umgehend in Quarantäne (siehe Quarantäne) begeben.

Nicht-medizinische Teststellenbetreiber haben Kooperationspartner, an die die positiv getesteten Personen verwiesen werden oder verweisen an den Hausarzt.

Tests und medizinische Behandlung

Wann ist ein PCR Corona-Test sinnvoll? Wer kann sich testen lassen? Und wo?

Mit einem PCR-Test (molekularbiologischer Test) werden Menschen getestet, wenn es einen medizinischen Anlass dazu gibt, z. B. bei positivem Schnelltest oder bei COVID-19 Symptomen, wie Husten, Riech- und Geschmacksverlust, Abgeschlagenheit, Halskratzen und Fieber, ggf. Durchfall. Hier gilt die strenge Einhaltung der Quarantäneregeln. Diese Tests führen i. d. R. niedergelassene Ärzte durch. Die Tests müssen die Anforderungen des Robert-Koch-Instituts erfüllen. PCR-Tests müssen von medizinisch-geschultem Personal vorgenommen und von einem anerkannten Labor ausgewertet werden. Bei einem positiven PCR-Testergebnis begeben Sie sich bitte sofort in Quarantäne.

Unter der Telefonnummer 116 117 oder im Internet unter www.116117.de oder www.coronatestpraxis.de können Sie sich informieren, wo Sie vor Ort einen Test machen können.

Wer ohne medizinischen Grund einen PCR-Test vornehmen lassen möchte, muss den Test privat bezahlen.

Auf den Seiten des RKI finden sich genauere Inhalte der nationalen Teststrategie.

Nähere Informationen gibt die CoronaTestQuarantäneverordnung NRW.

Wann wird der PCR „Lolli-Test“ angewendet? Welche Risiken gibt es dabei?

Um einen sicheren und möglichst konstanten Schulablauf an allen Grundschulen und Förderschulen in NRW zu sichern, wurden ab dem 10. Mai 2021 flächendeckende PCR-Pooltestungen ("Lolli-Tests") eingeführt. Derzeit kursiert das Gerücht, dass die Abstrichtupfer in den Corona "Lolli-Tests" mit Ethylenoxid beschichtet und daher krebserregend seien. Die Unfallkasse NRW gibt Entwarnung und erläutert das hier.

Wo bekomme ich eine Genesenenbescheinigung?

Bei den angefragten Nachweisen gilt es, zwischen Genesenennachweis und digitalem Impfzertifikat zu unterscheiden.

Der Genesenennachweis bezieht sich auf eine durchgemachte und mittels PCR-Testung nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion.  D. h. zum Nachweis Ihrer durchgemachten COVID 19-Infektion können Sie Ihren positiven Laborbefund, der sich auf eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) bezieht und mindestens 28 Tage zurückliegt, verwenden.

Das Kreisgesundheitsamt Soest stellt Ihnen auch eine Bescheinigung Ihrer Genesung aus. Diese wird erstellt, sobald Ihr positiver PCR-Befund bearbeitet wird. Sie brauchen sie nicht extra anzufordern. Antikörper-Nachweise gelten nicht als entsprechende Diagnostik im Sinne der Bestimmungen der "COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV)" des Bundes. Ein Antikörper-Laborbefund kann einer Genesenenbescheinigung derzeit nicht zugrunde gelegt werden.

Die Gesundheitsämter wurden von Bund und Ländern nicht zur Ausstellung des digitalen Impfzertifikates beauftragt. 

Das digitale EU-Impfzertifikat weist eine vollständig durchgeführte Impfung gegen COVID-19 nach. Den dafür nötigen QR-Code gibt es in der Apotheke. Um sich den Code abzuholen, müssen Sie in der Apotheke ein Ausweisdokument mit Lichtbild vorlegen und den Nachweis über die vollständige COVID-19-Impfung.

Nach einer SARS-CoV-2-Infektion Genesene, die eine Impfung erhalten haben, können ebenso ein digitales Impfzertifikat erhalten. Um sich den Code abzuholen, müssen die genesenen Bürgerinnen und Bürger in der Apotheke ein Ausweisdokument mit Lichtbild vorlegen, ebenso wie den positiven PCR-Test und den Nachweis über die einmalige COVID-19-Impfung.

Informationen des Bundesgesundheitsministerium zum digitalen Impfzertifikat finden Sie hier: www.digitaler-impfnachweis-app.de. Antworten auf die wichtigsten Fragen werden in den FAQ Digitaler Impfnachweis aufgeführt.

 

In welchen Fällen wende ich mich direkt an das Gesundheitsamt?

Das Gesundheitsamt ist durch die Corona-Pandemie und seinen gesetzlichen Auftrag hinsichtlich des Infektionsschutzes  vollumfänglich ausgelastet. Dadurch sind alle personellen Kräfte gebunden, so dass Dienstleistungen, wie z.B. Belehrungen für Lebensmittelberufe gemäß Infektionsschutzgesetz momentan online angeboten werden. Zudem erlaubt die derzeitige Erlasslage Publikumsverkehr nur eingeschränkt im Kreishaus.

Allgemeine telefonische Auskünfte können derzeit leider nicht erteilt werden, da die Bewältigung der Pandemie alle Kräfte bindet. Bei Fragen rund um das Coronavirus steht Ihnen das Infotelefon des Kreises Soest unter 02921/303060 zur Verfügung. (Mo - Do 8 - 16 Uhr, Fr 8 - 12 Uhr). 

Gehen Sie auf keinen Fall in die Notaufnahmen oder Notfallpraxen, wenn Sie den Verdacht haben, an COVID-19 erkrankt zu sein. Sie müssen sich unbedingt telefonisch anmelden.

Ihr Hausarzt ist immer der erste Ansprechpartner und wird im Verdachtsfall weitere Schritte für Sie veranlassen. Auch bei ihm müssen Sie sich aber bitte immer erst telefonisch anmelden.

Wie viele Menschen im Kreis Soest sind positiv getestet?

Die aktuellen Fallzahlen finden Sie auf unserer Corona-Presse-Seite

Darf mein Arbeitgeber von mir fordern, mich testen zu lassen?

Das darf er nur bedingt. Eine regelmäßige Testung muss er ihnen aber anbieten.

Was tue ich bei Erkältungssymptomen?

Das RKI empfiehlt, bei auftretenden Erkältungssymptomen zunächst 5 - 7 Tage zu Hause zu bleiben und die Symptome zu beobachten. Dieses Vorgehen soll dem eigenen Körper in der Regeneration helfen und Andere davor schützen, das Immunsystem mit Erkältungsviren zu schwächen. Weitere Informationen zur Empfehlung sind auf den Seiten des RKI zusammengefasst.

Wann muss ich zum Arzt?

Wenn Sie krank sind und sich die Symptome nach zwei bis drei Tagen nicht bessern oder sie eine Krankschreibung benötigen, sollten Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt melden. Bedenken Sie bitte auch, dass Allergiker ebenfalls bereits unter Symptomen wie laufender Nase und bronchialen Beschwerden leiden! 

Melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt bei akuten Atemwegserkrankungen, unabhängig davon, wie stark Ihre Symptome sind:

  • nach Kontakt zu bestätigtem COVID-19-Fall bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn
  • bei Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus;
  • bei Zugehörigkeit zu einer  Risikogruppe 

Symptome einer COVID-19-Erkrankung können sein:

Husten, Riech-und Geschmacksverlust, Abgeschlagenheit, Halskratzen und Fieber. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall. 

Derzeit kontaktieren viele Bürgerinnen und Bürger ihre Hausärzte und das Gesundheitsamt, wenn sie Kontakt zu einer Kontaktperson und möglicherweise weiteren Kontaktpersonen zu einem bestätigten Verdachtsfall (also einem nachweislich am Coronavirus Erkrankten) hatten.

Je länger die indirekte Kontakt-Kette ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, mit dem Erreger in Berührung gekommen zu sein und damit das Ansteckungsrisiko. Wenn Sie keinen direkten Kontakt zu einem bestätigten Verdachtsfall hatten und symptomfrei sind, muss der Hausarzt deshalb nicht kontaktiert werden.

Direkte Kontaktpersonen werden vom Gesundheitsamt ermittelt und telefonisch befragt, dazu hier eine Grafik des RKI. Das Gesundheitsamt kann veranlassen, dass Sie getestet werden.

Wo bzw. wie erfahre ich mein Abstrich- Ergebnis?

Zuständig für eine Befundmitteilung ist der Arzt, der die Untersuchung beauftragt hat, in der Regel der Hausarzt.

Dem Gesundheitsamt liegen zu den aus den Laboratorien eingehenden Negativ-Befunden oftmals keine  weiteren Angaben über den Untersuchten vor. Zudem ist die Identität eines Anrufers nicht sicher zu definieren. Nicht zuletzt aus Datenschutzgründen nimmt das Gesundheitsamt daher keine Befunderöffnungen vor.

Eine Ausnahme hiervon stellt der Abstrich mit einem positiven Ergebnis dar. Gemäß dem gesetzlichen Auftrag muss das Gesundheitsamt Infektionsketten auffinden und, sofern möglich, umgehend unterbinden. Daher kann es sein, dass noch vor Befundmitteilung durch den Hausarzt bereits das Gesundheitsamt Kontakt zu Ihnen aufnimmt.

Wer sollte sich gegen die Grippe impfen lassen?

Die Grippe ist während der Corona-Pandemie für viele Menschen eine zusätzliche Gefahr. Das Kreisgesundheitsamt, das Robert-Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfehlen deshalb Schwangeren, Menschen mit chronischen Erkrankungen, über 60-Jährigen und medizinischem Personal, sich gegen die Grippe impfen zu lassen. Mehr Infos zum Thema Grippeschutzimpfung stehen auf der Internetseite www.impfen-info.de.

Öffentliches Leben und Schutzmaßnahmen

Wo finde ich mehrsprachige und barrierefreie Infos?

Das Kommunale Integrationszentrum und der Behindertenbeauftragte des Kreises Soest haben mehrsprachige Infoblätter und Links zusammengestellt. 

Was kann ich tun, um mich in der Öffentlichkeit vor Ansteckung zu schützen?

Neben der Kontakteinschränkung ist eine gute Händehygiene, das Einhalten von Husten- und Niesregeln und das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter) die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen, um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit COVID-19 zu schützen.

Das RKI weist darauf hin, dass außerhalb des medizinischen und pflegerischen Bereiches eine Händedesinfektion in Situationen, wo die Hände auch gewaschen werden können, keinen Vorteil in Bezug auf die Inaktivierung von SARS-CoV-2 bietet.

Zusätzlich zum Abstand ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes (Alltagsmaske oder Schal) an vielen Orten / Gelegenheiten verpflichtend (siehe unter "Aktuelles") (hier auch Handreichung zum korrekten Tragen einer Schutzmaske).

8 einfache Tipps für den Alltag in der Corona-Pandemie!

Hygiene- und Infektionsschutzregeln zur Coronaschutzverordnung NRW

Gibt es eine Maskenpflicht und das Testen im Schulbetrieb?

Ab dem 2. November gelten an den Schulen in Nordrhein-Westfalen folgende Regelungen:

  • Die Coronabetreuungsverordnung sieht für Schülerinnen und Schüler keine Pflicht zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen mehr vor, solange die Schülerinnen und Schüler in Klassen- oder Kursräumen auf festen Sitzplätzen sitzen.
  • Befinden sich die Schülerinnen und Schüler nicht an einem festen Sitzplatz, suchen sie ihn auf oder verlassen sie ihn, besteht weiterhin die Pflicht zum Tragen einer Maske.
  • Für Lehrkräfte, Betreuungskräfte und sonstiges Personal entfällt die Maskenpflicht im Unterrichtsraum, solange ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu den anderen Personen im Raum eingehalten wird.
  • Für das schulische Personal entfällt die Maskenpflicht auch bei Konferenzen und Besprechungen im Lehrerzimmer am festen Sitzplatz.
  • Das regelmäßige Testen bleibt ein wichtiger Bestandteil der Schutzmaßnahmen. Bis zum Beginn der Weihnachtsferien wird in den Grund- und Förderschulen pro Woche zweimal mit dem PCR-Pooltestverfahren getestet, in den weiterführenden Schulen dreimal mit Antigen-Selbsttests. Auch an den eingeübten und bewährten Schutzmaßnahmen wie Lüften und Einhalten der Hygieneregeln muss weiterhin festgehalten werden.
  • Schülerinnen und Schüler gelten weiterhin aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten Personen gleichgestellt.
  • Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre sind von Beschränkungen auf 2G und 2G-plus ausgenommen.

Gibt es noch Einschränkungen im persönlichen Kontakt?

Die Coronaschutzverordnung sieht vor:

Menschen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, dürfen sich bei privaten Zusammenkünften im öffentlichen und privaten Raum nur noch mit Angehörigen des eigenen Haushalts sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen.

Kinder unter 14 Jahren sind hiervon ausgenommen. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

Diese strenge Regelung greift auch dann, wenn ungeimpfte mit geimpften bzw. genesenen Personen zusammentreffen.

Private Zusammenkünfte von ausschließlich immunisierten Personen, geimpft oder genesen, im öffentlichen und privaten Raum sind zulässig innerhalb des eigenen Hausstandes ohne Personenbegrenzung, als Zusammenkunft des eigenen Hausstands ohne Personenbegrenzung mit höchstens zwei Personen aus einem weiteren Hausstand, als Zusammenkunft von insgesamt höchstens zehn Personen ohne Beschränkung der Zahl der Hausstände.

Kinder unter 14 Jahren sind hiervon ausgenommen. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

Unter welchen Auflagen darf ich meine Angehörigen / Freunde in Krankenhäusern besuchen?

Der Zugang als Besucher zu Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe und ähnlichen Einrichtungen, stationären Einrichtungen der Sozialhilfe sowie Sammelunterkünften für Flüchtlinge ist nur immunisierten (geimpft oder genesen) oder getesteten Personen gestattet.

Die Regelung und eventuelle Erweiterungen der Regeln legen die jeweiligen Krankenhäuser selbst fest, daher lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf die Internetseiten der Häuser.

Der Besuch von Krankenhäusern ist mit dieser Allgemeinverfügung geregelt.

Der Besuch von Pflegeeinrichtungen ist mit dieser Allgemeinverfügung geregelt.

Besuche sind nur unter Berücksichtigung der aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zu Hygiene und Infektionsschutz zulässig sind. Es sind die Regelungen der Coronaschutzverordnung und damit beispielsweis auch die Maskenpflicht zu beachten.

Wo kann ich mich informieren, wenn ich Corona-bedingten Verdienstausfall habe?

Der LWL entschädigt in Fällen, in denen das Infektionsschutzgesetz greift sowie bei Verdienstausfällen im Zusammenhang mit einer durch die zuständige Behörde angeordneten Quarantäne. Der LWL entschädigt auch bei Verdienstausfällen, die durch ein behördlich angeordnetes Tätigkeitsverbot entstanden sind. Mittlerweile ist gesetzlich geregelt, dass auch für Verdienstausfälle, die durch die Betreuung von Kindern entstanden sind, entschädigt wird. Auch hierfür ist der LWL zuständig.

Welche Bereiche dürfen nur noch von immunisierten Personen (geimpft oder genesen, 2G) besucht werden?

Die Coronaschutzverordnung sieht vor, dass folgende Einrichtungen, Angebote und Tätigkeiten nur von immunisierten (geimpft oder genesenen) Personen (2G) in Anspruch genommen werden dürfen:

  • Ladengeschäfte und Märkte, mit Ausnahme von Lebensmittelhandel, Getränkemärkten, Reformhäusern, Babyfachmärkten, Apotheken, Sanitätshäusern, Drogerien, Optikern, Hörakustikern, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäften, Tierbedarfsmärkten, Futtermittelmärkten, Gartenmärkten und dem Großhandel;
  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und sonstige Kultureinrichtungen;
  • Konzerte, Aufführungen, Lesungen und sonstige Kulturveranstaltungen, etwa in Theatern und Kinos;
  • Weihnachtsmärkte, Volksfeste und vergleichbare Freizeitveranstaltungen;
  • Tierparks und zoologische Gärten;
  • Freizeitparks;
  • Spielhallen;
  • Freibäder;
  • die gemeinsame Sportausübung (Training und Wettkampf) im Freien auf und in Sportstätten sowie außerhalb von Sportstätten im öffentlichen Raum (Profi- und Amateursport);
  • Bildungsangebote, die nicht explizit unter 3G fallen (siehe oben);
  • körpernahe Dienstleistungen (mit Ausnahme medizinischer oder pflegerischer Dienstleistungen);
  • touristische Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben sowie touristische Busreisen;

Empfohlen werden weiterhin Abstands- und Hygieneregeln!

Siehe auch die Sonderseite des MAGS NRW zu den wichtigsten Erläuterungen der Coronaschutzverordnung.

Bei Ordnungswidrigkeiten greift der Bussgeldkatalog.

Welches Risiko gehe ich bei Treffen mit 2G- oder 3G-Regelung diesen Winter ein? Das RKI informiert.

Welche Bereiche dürfen nur noch von immunisierten (geimpft oder genesen) Personen, die auch getestet wurden (2G+) besucht werden?

2G-plus-Regel in Einrichtungen mit hohem Infektionsgeschehen

Laut Coronaschutzverordnung gilt die 2G-plus-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene mit aktuellem, negativem Coronatest) unter anderem für:

  • Gastronomische Angebote, Kantinen und Mensen, wenn die Nutzung sich nicht auf das bloße Abholen von Speisen beschränkt,
  • Karnevalsveranstaltungen und vergleichbare Brauchtumsveranstaltungen (Maßstab: Mitsingen/Schunkeln/Tanzen);
  • private Feiern mit Tanz, ohne dass das Tanzen den Schwerpunkt der Veranstaltung bildet;
  • sexuelle Dienstleistungen: der Betrieb von Swingerclubs sowie vergleichbare Angebote, insbesondere in Bordellen und Prostitutionsstätten ist seit dem 30. Dezember untersagt;
  • Bei der Sportausübung in Innenräumen, in Schwimmbädern und bei Wellnessangeboten (Saunen, Thermen, Sonnenstudios und ähnliche Einrichtungen) können keine Masken getragen werden - hier müssen immunisierte Personen daher zusätzlich einen aktuellen, negativen Test mit sich führen;
  • gemeinsames Singen von Chormitgliedern und künstlerische Tätigkeiten, wenn dabei auf das Tragen von Masken verzichtet wird.

Die Testpflicht entfällt, wenn eine Auffrischungsimpfung durchgeführt wurde oder innerhalb der letzten drei Monate eine Infektion mittels PCR-Test nachgewiesen wurde, obwohl eine vollständige Immunisierung vorlag.

Infoblatt des Ministeriums zu den Themen 2Gplus, Testnachweis und Ausnahmen vom Testnachweis

Der Test kann in Form eines Schnelltestes (nicht älter als 24 Stunden) oder eines PCR-Testes (nicht älter als 48 Stunden) erfolgen.

Welches Risiko gehe ich bei Treffen mit 2G- oder 3G-Regelung diesen Winter ein? Das RKI informiert.

Was gilt für Clubs, Diskotheken und ähnlichen Treffpunkten?

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, werden Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen sowie vergleichbare Veranstaltungen (öffentliche Tanzveranstaltungen, private Tanz- und Diskopartys und ähnliches) mit besonders hohem Infektionsrisiko geschlossen.

Veranstaltungen?

Bei Veranstaltungen darf oberhalb einer absoluten Zahl von 250 Zuschauenden die zusätzliche Auslastung bei höchstens 50 Prozent der über 250 Personen hinausgehenden regulären Höchstkapazität liegen; insgesamt sind aber höchstens 750 Zuschauende, gleichzeitig anwesende Besucherinnen und Besucher oder Teilnehmende zulässig.

Wo gilt die 3G-Regelung – geimpft, genesen oder getestet?

Die 3G-Regel (Zutritt für Geimpfte, Genesene und Getestete) gilt unter anderem für:

  • Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe, Unterkünfte für Geflüchtete sowie stationäre Einrichtungen der Sozialhilfe;
  • Beerdigungen und standesamtliche Trauungen;
  • Angebote und Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung, der frühkindlichen Bildung in Kitas, der politischen Bildung und der Selbsthilfe sowie Integrationskurse;
  • nicht-touristische Übernachtungen (nicht immunisierte Personen müssen bei Anreise und erneut nach jeweils zwei weiteren Tagen einen negativen Testnachweis vorlegen);
  • Friseurdienstleistungen (FFP-2-Maske); Messen und Kongresse für gewerbliche Anbieter und Interessenten sowie Veranstaltungen.

Testung heißt: bei Antigen-Schnelltest höchstens 24 Stunden oder PCR-Test höchstens 48 Stunden alt.

Der Nachweise einer Immunisierung oder Testung ist beim Zutritt vorzulegen.

Siehe auch die Sonderseite des MAGS NRW zu den wichtigsten Erläuterungen der Coronaschutzverordnung.

Welches Risiko gehe ich bei Treffen mit 2G- oder 3G-Regelung diesen Winter ein? Das RKI informiert.

Ist eine Testung vor Ort möglich?

An Orten, an denen ein Test für den Zutritt nötig ist (also bei 3G und bei 2G+), kann statt der Vorlage eines Testnachweises einer offiziellen Teststelle auch vor Ort beim Zutritt ein beaufsichtigter Selbsttest durch-geführt werden, so etwa beim Zutritt eines Fitnessstudios unter der Aufsicht des Empfangspersonals oder bei der Sportausübung unter der Aufsicht des Trainers/Übungsleiters. Dieser beaufsichtigte Selbsttest berechtigt ausschließlich zum Zutritt zum konkreten Angebot. Es kann von der Aufsichtsperson kein Testnachweis ausgestellt werden, mit dem auch andere Einrichtungen besucht werden könnten. Das können weiterhin nur die offiziellen Teststellen. Ob und in welcher Form eine Testung vor Ort angeboten wird, entscheidet der jeweilige Betreiber der Einrichtung.

Welche Regeln (3G) gelten am Arbeitsplatz?

Dem Arbeitgeber ist nachzuweisen, dass man immunisiert (geimpft oder genesen) oder getestet ist. Testung heißt: bei Antigen-Schnelltest höchstens 24 Stunden oder PCR-Test höchstens 48 Stunden alt.

Wo kann ich mich melden, wenn ich einsam bin oder Sorgen habe?

Hilfetelefone und Onlineberatung - beispielhaft genannt sind:

Verdachtsfälle

Wie verhalte ich mich nach Kontakt zu einem noch nicht bestätigten Verdachtsfall?

Bleiben Sie - soweit wie möglich - zu Hause und beschränken Sie Kontakte außerhalb des Hauses auf das absolut notwendige Minimum bis das Testergebnis vorliegt.

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, verstärkt auf Hygiene zu achten, Abstand zu anderen Menschen einzuhalten  und regelmäßig zu lüften.

Wie verhalte ich mich, wenn ich Kontakt zu einem bestätigten Verdachtsfall hatte?

Falls Sie Kontakt zu einem nachweislich Infizierten hatten und noch nicht vom Kreisgesundheitsamt kontaktiert wurden, nehmen Sie bitte telefonisch (!) Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf. Bitte gehen Sie nicht direkt in die Praxis!

Weiterführende Infos für ...

Bürger

Ärzte und Pflegeeinrichtungen

Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), http://www.infektionsschutz.de
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