Diskussion mit Filmemacherin Mo Asumang

Nach Vorführung ihrer Dokumentation „Die Arier“ am 10. Oktober im Schlachthofkino Soest

Mo Asumang
Die Moderatorin, Filmemacherin und Schauspielerin Mo Asumang diskutiert nach der Vorführung ihres Dokumentarfilms „Die Arier“ im Schlachthofkino mit den Gästen. Foto: Gabi Gerster
Pressemeldung vom 08.10.2018 10:00

Kreis Soest (kso.2018.10.08.429.sm/-rn). Die Moderatorin, Filmemacherin und Schauspielerin Mo Asumang zeigt am Mittwoch, 10. Oktober 2018, um 17.30 Uhr im Schlachthofkino Soest ihren Dokumentarfilm "Die Arier" zum ersten Mal im Kreis Soest auch in einer öffentlichen Veranstaltung. Der Eintritt ist frei. Die Vorführung findet im Rahmen der Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums (KI) des Kreises für kulturelle Vielfalt und Toleranz statt. Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es eine Diskussionsrunde mit der Filmemacherin.


Die Filmemacherin Mo Asumang war 1996 die erste afrodeutsche Moderatorin im deutschen Fernsehen. 2007 begann sie sich in ihrer filmischen Arbeit mit dem Thema Rassismus zu beschäftigen. Ausgelöst wurde dies durch eine Morddrohung an sie in einem Lied einer Neonazi-Band.

In ihrem Film „Die Arier“ tritt sie eine persönliche Reise in die weltweite Neonazi-Szene an und geht der Frage nach, was hinter der Idee von sogenannten „Herrenmenschen“ steckt. Sie begibt sich zu selbsternannten „Ariern“ auf Demonstrationen von Rechtsradikalen, reist zur Volksgruppe der wahren Arier in den Iran, trifft sich in den USA mit weltweit berüchtigten Rassisten und begegnet dem Ku Klux Klan. Auf ihrer Reise sucht sie nach Gründen für Rassenhass und möglichen Überwindungsstrategien.

Weitere Informationen beim KI unter Telefon 02921/303510 oder auf der Homepage des Schlachthofkinos (www.schlachthofkino.de).


Filmplakat
Das Filmplakat der Dokumentation „Die Arier“. © MA Motion Filmprod
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