Anerkannter Schutz vor Krankenhausinfektionen

Qualitäts- und Transparenzsiegel EQS 1 für vier Einrichtungen

Offizielle Übergabe
Vier Krankenhäuser im Kreis Soest haben während einer Feierstunde im Kreishaus offiziell das Qualitäts- und Transparenzsiegel EQS 1 erhalten. Das Bild zeigt (v. l.) Yvonne Barkschat, Gudrun Pech, Thorsten Roy (alle Mariannen-Hospital Werl), Dezernentin Maria Schulte-Kellinghaus, Sonja Schmitz (Dreifaltigkeits-Hospital Lippstadt und Betriebsstätte Erwitte), Andre Wagner (Ev. Krankenhaus Lippstadt), Leitende Amtsärztin Dr. Andrea Gernun, Jan Wischer (Ev. Krankenhaus Lippstadt), Sachgebietsleitern Dr. Ute Gröblinghoff, die Hygienekontrolleurinnen Marita Mönikes und Gabriele Paetschke sowie Dr. Ewald Rahn (LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein). Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 08.06.2018 11:00

Kreis Soest (kso.2018.06.08.256.-rn) . Nach einer abschließenden Überprüfung durch das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) haben vier Krankenhäuser im Kreis Soest das Qualitäts- und Transparenzsiegel EQS 1 erhalten, und zwar das Mariannen-Hospital Werl, das Dreifaltigkeits-Hospital Lippstadt mit der Betriebsstätte Erwitte, das Ev. Krankenhaus Lippstadt sowie die LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein. Das Gesundheitsamt des Kreises überreichte die Siegel offiziell während einer kleinen Feierstunde im Kreishaus am Freitag, 8. Juni 2018.


Die Auszeichnung, auch bekannt als „MRSA-Qualitätssiegel“, weist aus, dass die Häuser sich intensiv mit dem Problem der multiresistenten Keime beschäftigt haben und viel Aufwand betreiben, insbesondere dem MRSA (methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) in ihrem Haus vorzubeugen. Multiresistente Erreger (MRE) wie MRSA können lebensgefährlich sein, weil Antibiotika gegen sie nicht wirken.

„Das Qualitäts- und Transparenzsiegel EQS 1 ist  entstanden, um die regionale Netzwerkarbeit zur Prävention vor Krankenhausinfektionen zu fördern“, erläutert Dr. Ute Gröblinghoff, Sachgebietsleiterin Infektionsschutz im Gesundheitsamt des Kreises Soest. „Das Siegel soll die Krankenhäuser motivieren, noch mehr im Kampf gegen MRSA und andere multiresistente Keime zu tun. Unsere heimischen Krankenhäuser nehmen die Herausforderung ernst und haben sich im MRE-Netzwerk Kreis Soest zusammengeschlossen.“ Das Netzwerk habe seinerseits Qualitätsziele entwickelt, die alle Häuser im Kreis erfüllten. Denn die Umsetzung der geforderten Qualitätsziele müsse im Rahmen der Patientenorientierung grundsätzlich Standard sein und unabhängig von einem Siegel im Interesse des Hygienemanagements eines jeden Krankenhauses liegen.

Zum Erreichen des Siegels müssen insgesamt zehn Qualitätsziele erfüllt werden. Aufgrund einer Umstrukturierung der Prozesse zur Erlangung des MRSA-Siegels war es zu Verzögerungen gekommen, so dass Maria Schulte-Kellinghaus, Dezernentin für Jugend, Schule und Gesundheit der Kreisverwaltung, die Auszeichnung offiziell erst jetzt übergeben konnte: „Auf diese Anerkennung für eine mehrjährige Anstrengung können alle Beteiligten stolz sein.“


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