Gute Erfahrungen mit Elektroauto-Fuhrpark

Kreisverwaltung mit sechs Renault Zoe unterwegs

Dienstfahrt mit Stromer
Ulf Pabst aus der Abteilung Soziales, Sachgebiet Sicherung des Lebensunterhaltes, ist gerne bei Dienstfahrten im Stadt- und Kreisgebiet mit einem Elektrofahrzeug unterwegs. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 04.06.2018 10:00

Kreis Soest (kso.2018.06.04.242.tw). Elektroautos gelten als Fortbewegungsmittel der Zukunft. Beim Kreis Soest sind seit März 2017 sechs Renault Zoe im Einsatz. Damit hat die Kreisverwaltung schon 20 Prozent ihres Fuhrparks klima- und umweltfreundlich bestückt. "Die Autos werden gerne für Dienstfahrten innerhalb und außerhalb des Kreises gebucht. Viele Kolleginnen und Kollegen haben sich in Handhabung und Batterieladung schulen lassen", berichtet Jürgen Bornemann, als Abteilungsleiter Immobilien Chef des Fuhrparks.


Ulf Pabst aus der Abteilung Soziales, Sachgebiet Sicherung des Lebensunterhaltes, sowie Dagmar Petto und Annette Schäfer aus der Abteilung Gesundheit, Sachgebiet Apotheken- und Gefahrstoffaufsicht, haben nur positive Erfahrungen gemacht. Sie nutzen regelmäßig ein Elektroauto für Dienstfahrten. Ulf Pabst räumt gleich mit einem Vorurteil auf: „Bei einer Reichweite von gut 250 Kilometern fährt die Angst, auf offener Strecke liegen zu bleiben, nicht mit. Selbst Fahrten von Soest nach Siegen und zurück sind mit einer Zwischenladung möglich. Ich nutze das E-Mobil allerdings vorwiegend im Stadt- und Kreisgebiet und schätze neben der Lärm- und Abgasfreiheit das komfortable, moderne Gleiten mit diesem Fahrzeug.“

Dagmar Petto und Annette Schäfer haben sich ebenfalls schnell an die weitgehend fehlende Geräuschentwicklung gewöhnt: „Wir fahren jetzt besonders vorsichtig, weil das leise Fahrzeug von Fußgängern und Radfahrern oft erst sehr spät bemerkt wird.“ Dass gesundheitsschädliche Treibstoffgerüche endlich passee sind, stellt für sie als Expertinnen in der Gefahrstoffaufsicht einen weiteren Vorteil dar. Jürgen Bornemann, Abteilungsleiter Immobilien  und Kreisarchiv, sieht nur Vorteile von Elektrofahrzeugen gegenüber Autos mit Verbrennungsmotor: „Elektroautos sind weniger wartungsintensiv. Dadurch sind auch die Werkstattkosten niedriger. Außerdem sind die Fahrzeuge bis 2027 steuerbefreit und die Versicherungsbeiträge sind günstiger. Ganz zu schweigen vom Verbrauchskostenvorteil.“

Die Kosten für fünf der sechs Elektrofahrzeuge des Kreises betrugen rund 100.000 Euro. Klimaschutzmanager Frank Hockelmann war maßgeblich an der Beschaffung beteiligt. Eine Förderung in Höhe von 50 Prozent der Anschaffungskosten durch den Bund geht auf seine Initiative zurück. Das sechste Elektrofahrzeug wurde mit Hilfe von 30 Firmen aus dem gesamten Kreis finanziert. An sechs Ladepunkten in der Tiefgarage können die Batterien der Fahrzeuge über Nacht wieder aufgeladen werden. Den dafür benötigten Strom produziert der Kreis zum Teil über das neue Blockheizkraftwerk, das Anfang März in Betrieb genommen wurde, selbst. Außerdem steht eine öffentliche Ladestation mit zwei Ladepunkten am Parkplatz vor dem Haupteingang für Kunden der Kreisverwaltung bereit. Diese wurde in Kooperation mit den Stadtwerken Soest installiert. „Damit geht die Kreisverwaltung mit gutem Beispiel voran und stärkt so das Bewusstsein für eine saubere und schadstoffarme Umwelt“, zieht Klimaschutzmanager Frank Hockelmann eine positive Bilanz.


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