Fortbildung zur Gesundheitsfachkraft

Ein Angebot von fünf Jugendämtern aus dem Kreis Soest und dem Hochsauerlandkreis im Bereich Frühe Hilfen

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Sigrid Schmidt, Netzwerkkoordinatorin im Kreisjugendamt, wirbt für die Teilnahme an der Zertifikatsfortbildung für Hebammen und Entbindungspfleger bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflegrinnen und -pfleger, die im Dezember in Arnsberg beginnt. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soestnn
Pressemeldung vom 15.09.2021 10:00

Kreis Soest (kso.2021.09.15.510.tw). Der Unterstützungsbedarf von werdenden Eltern und Familien mit Säuglingen steigt stetig an. Familien- und Lebenssituationen haben sich stark verändert. Dem möchten fünf Jugendämter aus dem Kreis Soest und dem Hochsauerlandkreis durch eine regionale Qualifizierung und einem verstärkten Einsatz von geschulten Gesundheitsfachkräften, die im Auftrag des jeweiligen Jugendamtes arbeiten, begegnen.


Die Jugendämter der Kreise sowie die Jugendämter der Städte Arnsberg, Lippstadt und Sundern bieten deshalb ab Dezember 2021 eine Zertifikatsfortbildung für Hebammen und Entbindungspfleger sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger zur Gesundheitsfachkraft in den Frühen Hilfen unter der Leitung von Jennifer Jaque-Rodney in Arnsberg an. Die Fortbildungsreihe, die am 2. bis 4. Dezember 2021 beginnt und am 25. bis 27. Mai 2023 endet, besteht aus elf Modulen mit insgesamt 21 Lerneinheiten und umfasst 330 Präsenz-Fortbildungsstunden. Hinzu kommt ein zeitlicher Aufwand für die Erstellung einer schriftlichen Einzelarbeit, Intervisionsgruppen (20 Stunden) und die Selbstlernzeit. Die vier Themen Qualitätsentwicklung, Kooperation und Recht, Ressourcen und Belastungen der primären Bezugspersonen und Entwicklung und Bindung des Säuglings/Kleinkindes stehen im Fokus der Fortbildung. Die Qualifizierung richtet sich nach dem Landescurriculum NRW und der Bundesstiftung Frühe Hilfen.

„Der Schwerpunkt der Arbeit der Gesundheitsfachkräfte in den Frühen Hilfen liegt in Ergänzung zur Hebamme und zum Entbindungspfleger sowie zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin bzw. -pfleger im Bereich der physischen und psychosozialen Beratung, der längerfristigen aufsuchenden Begleitung und Betreuung von (werdenden) Müttern und Vätern sowie anderen primären Bezugspersonen und deren Säuglingen“, erläutert Sigrid Schmidt, Netzwerkkoordinatorin im Soester Kreisjugendamt.

Die Kosten für die Zertifikatsfortbildung betragen 3.650 Euro. Nach dem jetzigen Stand wird dies die letzte Fortbildung sein, die seitens des Landes NRW pro Teilnehmerin und Teilnehmer mit 2.000 Euro über den Fond Frühe Hilfen gefördert werden kann. Voraussetzung für die Förderung des Landes ist der Start im Dezember 2021.

Wer Interesse an der Fortbildung hat, meldet sich direkt bei Jennifer Jaque-Rodney unter jr@jaque-rodney.de oder unter 02324-/9216498 an. Rückfragen mit regionalem Bezug beantwortet auch gerne Sigrid Schmidt vom Kreisjugendamt unter der Telefonnummer 02921/302806.


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