Diskussionen um verendete Frischlinge

Veterinärdienst hat Kadaver zum Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt gebracht

Warnung vor Spekulationen
Bei einer Jagd auf Wildschweine im Raum Anröchte/ Warstein wurden verendete Frischlinge entdeckt. Der Veterinärdienst des Kreises Soest warnt vor Spekulationen, bevor die Laborergebnisse vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt vorliegen. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 04.11.2019 13:00

Kreis Soest (kso.2019.11.04.430.-rn). Bei einer Jagd zwischen Altenmellrich, Mellrich und Uelde (Anröchte) und Waldhausen (Warstein) wurden am Samstag, 2. November, vier verendete Frischlinge gefunden. Diese Kadaver hat der Veterinärdienst des Kreises am Montag, 4. November, zusammen mit einem weiteren, im Nachgang entdeckten toten Frischling zum Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Westfalen in Arnsberg gebracht. Dieses Vorgehen ist im Rahmen der Vorbeugung gegen Afrikanische Schweinepest erprobte Routine.


Die vier zunächst aufgefundenen verendeten Frischlinge, etwa 15 Kilogramm schwer, lagen in einer Dickung in einem Umkreis von etwa 300 Metern. Bei der Jagd wurden zusätzlich normale Monitoringproben der erlegten Wildschweine genommen. Die Blutproben gingen zusammen mit den bereits am Wochenende geborgenen Kadavern der Frischlinge ebenfalls per Kurier ans CVUA.

Mit dem Ergebnis der Laboruntersuchung rechnet der Veterinärdient am Dienstag, 5. November. Die amtlichen Veterinäre warnen vor Spekulationen jeder Art im Vorfeld. Sie verweisen darauf, dass das Thema in den sozialen Netzwerken diskutiert werde. Die dort verbreiteten Informationen gingen allerdings nicht auf den Veterinärdienst des Kreises Soest zurück.


Der Kreis Soest auf FacebookDer Kreis Soest auf TwitterDer Kreis Soest auf YoutubeDer Kreis Soest auf Instagram

Schnellzugriff

Der Kreis Soest von A-Z