Wahlvorbereitungen laufen auf Hochtouren

Stimmzettel werden in dieser Woche an Städte und Gemeinden ausgeliefert

Druckfrisch
Dirk Bierbaum, Wahlorganisator im Soester Kreishaus, mit einem druckfrischen Stimmzettel für die Europawahl 2019. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 15.04.2019 10:00

Kreis Soest (kso.2019.04.15.165.tw). Die Vorbereitungen für die Europawahlen am Sonntag, 26. Mai 2019, laufen im Kreiswahlamt auf Hochtouren. Die Stimmzettel für die Wahl sind von einem externen Verlag beschafft worden. In dieser Woche, voraussichtlich am Donnerstag, werden sie an die Städte und Gemeinden ausgeliefert. Die Wahlbenachrichtigungen werden in der Zeit vom 16. bis 18. April in den Briefverteilzentren vorliegen und von dort verschickt.


Die Stimme zur Europawahl kann auf weiß-grauem Umweltpapier abgegeben werden. Der Stimmzettel ist 94 Zentimeter lang. Insgesamt 40 Partei-Listen sind hierauf zu finden. Wahlberechtigt in den 14 Städten und Gemeinden des Kreises Soest sind nach heutigem Stand 239.795 Bürgerinnen und Bürger, darunter 12.475 Erstwähler. Darin einberechnet sind auch 4.661 Bürgerinnen und Bürger anderer EU-Staaten, die im Kreis Soest ihre Stimme abgeben können.

Wer sich am 26. Mai nicht selbst zur Wahlurne begeben kann, kann sich die Wahlunterlagen zuschicken lassen. Das kann mit Hilfe der Wahlbenachrichtigung per Post und mittlerweile auch online beantragt werden. Die Unterlagen für die Briefwahl stehen im Kreis Soest frühestens nach den Osterfeiertagen zur Verfügung. Die Zustellung der Briefwahlunterlagen ist bis zum 24. Mai möglich. Allerdings sollten Briefwähler berücksichtigen, dass Wahlbriefe, die am 26. Mai nach 16 Uhr im jeweiligen Rathaus eingehen, nicht mehr gezählt werden.

Etwa 9.100 Wahlberechtigte in den Städten und Gemeinden Erwitte, Lippstadt, Rüthen, Soest, Warstein, Werl und Wickede (Ruhr)werden in von Information und Technik Nordrhein-Westfalen ausgewählten Stimmbezirken an der so genannten Repräsentativen Wahlstatistik teilnehmen. Die Besonderheit des Ablaufs in diesen ausgesuchten Stimmbezirken besteht lediglich darin, dass Stimmzettel mit Unterscheidungsbezeichnungen ausgehändigt werden. Dafür werden die Stimmzettel oben links mit Sonderaufdrucken, zum Beispiel B. männlich, divers oder ohne Angabe im Geburtsregister, geboren  1985 bis 1994 oder I. weiblich, geboren 1975 bis 1984, versehen. „Das Wahlgeheimnis bleibt in jedem Fall gewahrt“, versichert Dirk Bierbaum, Wahlorganisator bei der Kreisverwaltung. „Ein für die Repräsentative Wahlstatistik ausgewählter Stimmbezirk muss mindestens 400 Wahlberechtigte umfassen, wobei die Geburtsjahresgruppen zu so großen Gruppen zusammengefasst werden, dass keine Rückschlüsse auf das Wahlverhalten einzelner Wählerinnen und Wähler möglich sind. Darüber hinaus dürfen Wählerverzeichnisse und gekennzeichnete Stimmzettel nicht zusammengeführt werden und die Stimmauszählung im Wahllokal hat zunächst ohne statistische Auswertung zu erfolgen.“

Am Wahlsonntag sind im Kreis Soest 315 Wahllokale in der Zeit von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Nach 18 Uhr fängt die öffentliche Stimmenauszählung in den Wahllokalen an. Die einzelnen Ergebnisse werden ins Rathaus gemeldet und dort in die Datenverarbeitung des Kommunalen IT-Dienstleiters Südwestfalen IT (S-IT) eingegeben. Jeder Interessierte kann sich auch über die Homepage www.kreis-soest.de oder die kostenlose Wahl-App „VoteManager“ der S-IT mit Hilfe mobiler Endgeräte informieren. Entsprechende Links sind ab Freitag, 24. Mai, auf www.kreis-soest.de zu finden.


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