Aktionsplan Inklusion

Mit einem "Aktionsplan Inklusion" möchten die Selbsthilfe, der Behindertenbeauftragte des Kreises Soest, die Verwaltung, die Kommunen und die kommunale Politik bis Ende 2019 die Grundlagen schaffen für ein gemeinsames, selbstbestimmtes Leben von Menschen mit und ohne Behinderung in allen Lebensbereichen.

Inklusion heißt für den Kreis Soest: Alle Menschen, insbesondere Menschen mit Behinderungen, können am öffentlichen Leben teilhaben und ihr privates Leben selbstgestaltet organisieren; niemand wird ausgeschlossen.

Kreidetafel, beschriftet mit den Wörtern "Gemeinsam Inklusion". Foto: © Gerhard Seybert/Fotolia
Foto: © Gerhard Seybert/Fotolia

Alle Umstände, die eine solche Teilhabe erschweren, werden als "Barrieren" bezeichnet. Auch für Menschen mit Behinderungen gibt es im Kreis Soest nach wie vor viele Barrieren. Mit dem Aktionsplan sollen diese möglichst abgebaut werden. Der "Aktionsplan Inklusion" wird in den kommenden zwei Jahren (2018 und 2019) erstellt und konkrete Aktionen auf den Weg gebracht. 

Wie kann ich am Aktionsplan mitwirken?

Der Behindertenbeauftragte des Kreises Soest möchte gerne alle Bürgerinnen und Bürger mit in die Entwicklung des Aktionsplans einbeziehen. 

  • Was brauchen Menschen mit Behinderungen?
  • Was muss sich im Kreis Soest ändern? Und was ist gut?
  • Was ist zu tun, damit Menschen mit Behinderung überall am Leben teilnehmen können?
  • Haben Sie möglicherweise sogar Ideen, wie sich etwas ändern kann?
  • Wo stoßen Sie auf Barrieren?

Ob bauliche Hindernisse (z.B. Treppen oder Bürgersteige) oder komplizierte Verwaltungs- oder Antragsverfahren - je konkreter Sie die Barrieren benennen können, desto besser.

Eine Frist für das Einreichen von Themen gibt es nicht, da der Aktionsplan auf Dauer angelegt ist und regelmäßig fortgeschrieben wird. Ideen nimmt das Büro des Behindertenbeauftragten, Daniela Heimann, gerne unter der E-Mail-Adresse behindertenbeauftragter@kreis-soest.de entgegen.

Was passiert mit den Vorschlägen?

Alle Vorschläge werden in einen "Themenspeicher" aufgenommen, damit keine Ideen verloren gehen. Aus diesen Themenspeicher wird regelmäßig eine begrenzte Anzahl von Themen ausgewählt und als Aktion bearbeitet.

Rechtsgrundlagen

  •  § 5 der Hauptsatzung des Kreises Soest, Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-KRK)

Ihre Ansprechpersonen

Daniela Heimann 02921 30-3053 daniela.heimann@kreis-soest.de Adresse | Öffnungszeiten | Details
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