Bisam und Nutria

Im Kreis Soest breiten sich vermehrt die gebietsfremden Arten Nutria (Myocastor coypus) und Bisam (Ondatra zibethicus) aus. Als invasive Arten gefährden sie mit ihrer Ausbreitung andere Tier- und Pflanzenarten. Die Kommunalpolitik hat deshalb beschlossen, die Bestände zu reduzieren, um die heimischen Ökosysteme zu schützen.

  • Durch ihre Bautätigkeit verursachen Nutria und Bisam erhebliche Schäden an Ufern und Dämmen.
  • In landwirtschaftlichen Kulturen, Natur- und Landschaftsschutzgebieten erzeugen sie Fraßschäden.
  • In vielen landschaftsgeschützten Grün- und Weideflächen entsteht insbesondere in Gewässernähe durch die Bau- und Unterhöhlungsaktivitäten die Gefahr, dass sich Weidevieh durch Einbrechen in den nicht mehr standsicheren Untergrund mitunter schwer verletzen.

Reduzierung der Bestände

So sieht ein Nutria aus. Foto: Sinaida Bayer-Schliwka
So sieht ein Nutria aus. Foto: Sinaida Bayer-Schliwka

Um dem entgegenzuwirken, hat der Ausschuss für Umwelt, Veterinärwesen und Verbraucherschutz beschlossen, die Bestände von Nutria und Bisam mit Unterstützung der Jägerschaft zu reduzieren. Um den damit verbunden Aufwand der Jäger ansatzweise zu entschädigen, zahlt der Kreis für jeden erlegten Bisam und Nutria eine Prämie.

Wer kann die Prämie erhalten?

Die Prämie können ausschließlich qualifizierte Jagdausübungsberechtigte erhalten, die über die entsprechende Sachkunde verfügen. Die Jäger/innen sind dabei strikt angehalten, konkrete Rahmenbedingungen des Tier-, Natur- und Artenschutzes sowie des Jagdrechtes zu beachten, zu denen der Kreis Soest ein Merkblatt erstellt hat.

Ihre Ansprechperson

Sinaida Bayer-Schliwka 02921 30-2241 sinaida.bayer@kreis-soest.de Adresse | Öffnungszeiten | Details
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