Altlasten und Bodenschutz

Altes ausgelaufenes Fass in einer Grube. Foto: Jürgen Windmeier/Kreis Soest

Altlastenkataster - Auskünfte

Jeder, der ein Grundstück oder eine Immobilie erwerben möchte, sollte sich vorher erkundigen, ob das Objekt im Kataster über Altlastverdachtsflächen und Altlasten erfasst ist. Denn auf dem Grundstück könnten in der Vergangenheit Abfälle abgelagert oder umweltgefährdende Stoffe verwendet worden sein.
Bagger auf Müllhalde. Foto: © lassedesignen - Fotolia.com

Altlastenbearbeitung

Der Kreis Soest erfasst Flächen, bei denen ein Altlastenverdacht oder der Verdacht auf schädliche Bodenverunreinigungen besteht, in einem Kataster. Anschließend wird zum Beispiel mit Hilfe von chemischen Analysen beurteilt, ob tatsächlich eine Gefahr besteht. Wenn nötig, wird die Fläche anschließend saniert oder gesichert. Insbesondere für Bauherren und Experten wie Immobilienmakler und Wertgutachter hat der Kreis Soest einige Informationen über das genaue Verfahren zusammengestellt.

Umgraben des Bodens mit einer Schaufel. Foto: © Konstantin Sutyagin - Fotolia.com

Bodenverbesserungsmaßnahmen

Bodenverbesserungsmaßnahmen und Bodenaufschüttungen im Außenbereich bis zu einer Fläche von 400 Quadratmetern müssen gemäß Landesbodenschutzgesetz NRW angezeigt werden. Flächen ab 400 Quadratmetern sind laut der Bauordnung NRWs genehmigungsbedürftig. In Natur- und Landschaftsschutzgebieten sowie in Gebieten mit schutzwürdigen Böden sind Maßnahmen grundsätzlich nur eingeschränkt erlaubt. Insbesondere auf landwirtschaftlichen Flächen muss das neue Bodenmaterial hochwertig sein, um die Bodenqualität zu verbessern.

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