Long-COVID

Unter Long COVID versteht man laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung "Beschwerden, die auch längere Zeit nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sein können. Diese Langzeitfolgen können sehr unterschiedlich sein und können Beeinträchtigungen der körperlichen und psychischen Gesundheit umfassen. Oft beeinflussen sie die Funktionsfähigkeit im Alltag und verringern die Lebensqualität der betroffenen Personen."

Die Beschwerden treten entweder bereits während der akuten Erkrankungsphase auf und bleiben längerfristig bestehen oder sie treten im Verlauf von Wochen und Monaten nach der Infektion (wieder) auf. Dabei wird über sehr unterschiedliche Symptome berichtet, die allein oder auch zusammen auftreten und von sehr unterschiedlicher Dauer sein können.

Bislang lässt sich daher kein einheitliches Krankheitsbild beschreiben. Entsprechend schwierig ist es, eine genaue Definition von Long COVID zu erstellen. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bestehenden Definitionen zusammengetragen und verglichen.

Wann besteht Long-Covid?

Laut bisherigen Angaben besteht Long COVID, wenn:

  • die gesundheitlichen Beschwerden länger als 4 Wochen nach Beginn der Erkrankung an COVID-19 fortbestehen, sich verschlechtern oder (wieder) neu auftreten,
  • es für die Beschwerden keine andere erkennbare Ursache als COVID-19 gibt

Zu Long COVID gehört auch das Post-COVID-Syndrom (auch Post-COVID oder Post-COVID-19-Erkrankung genannt). Zu dem Post-COVID-Syndrom zählen gesundheitliche Beschwerden, die in längerem Abstand, in der Regel drei Monate, zu einer durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion fortbestehen und sich nicht anders erklären lassen als durch die Erkrankung an COVID-19. Die Symptome halten mindestens zwei Monate an oder treten auch wiederkehrend und in wechselnder Stärke auf.

Personen, die an Long COVID erkrankt sind, sind in der Regel nicht ansteckend - es sei denn, es liegt erneut eine Infektion mit dem Coronavirus vor.

Es kann nicht sicher gesagt werden, inwieweit die formulierte Definition auch auf Kinder und Jugendliche übertragbar ist.

Quelle: Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

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