Coronavirus SARS-CoV-2

Der Kreis Soest hat eine Liste mit Fragen und Antworten (FAQ) zum Coronavirus erstellt und weist auf aktuelle gesicherte Informationsquellen wie die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung und das Robert-Koch-Institut hin. Zudem bietet der Kreis ein Infotelefon an.

Letzte Aktualisierung: 20. Juni 2022, 14:50 Uhr

Welche Regeln gelten ab wann? In welchen Fällen muss ich zum Arzt? Wie verhalte ich mich in Quarantäne? Wann ist grundsätzlich ein Abstrich zweckmäßig? All diese Fragen finden Sie auf dieser Seite beantwortet (siehe unten).

Falls es dennoch Fragen rund um die Corona-Pandemie geben sollte, können Sie sich unter der Nummer 02921/303060 oder per E-Mail an corona@kreis-soest.de an das Kreisgesundheitsamt wenden.

Das Gesundheitsministerium des Landes NRW bietet zudem eine Corona-Hotline unter der Nummer 0211 - 9119 1001 an, die montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar ist. Medizinische Fragen beantwortet die Kassenärztliche Vereinigung unter 116117. 

Aktuelles

Welche Isolierungs- und Quarantäneregelungen gelten?

Es gilt die geänderte Corona-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes NRW. Bitte informieren Sie sich hier beim Land NRW. Falls anschließend noch Fragen offen sind, wenden Sie sich bitte ausschließlich die Telefonnummer 02921/303060. Eine genaue Darstellung der Quarantäne, Isolation für Infizierte und Kontaktnachverfolgung finden Sie auf den Kreis Soest-Seiten hier

Zum Vergrößern die Grafiken bitte anklicken. 

Mehr Eigeninitiative nötig - Keine Kontaktpersonennachverfolgung

Es ist mehr Eigeninitiative nötig. Auch ohne Bescheid einer Behörde muss man sich bei einem positiven PCR-Test isolieren und seine Kontaktpersonen schnellstmöglich informieren. Beim Freitesten gelten ab 5. Mai 2022 neue Regeln, auch hier läuft nun vieles automatisch nach den Vorgaben der NRW-Corona-Test-und-Quarantäne-Verordnung. 

Wer einen positiven PCR-Test hat, wird künftig in aller Regel keinen Anruf mehr vom Gesundheitsamt bekommen. Das Land setze klar auf die Eigenverantwortung und die aktive Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger.

Eine mündliche oder schriftliche Anordnung der Isolierung ist nach der neuen und seit dem 16. Januar geltenden Verordnung nicht mehr vorgesehen. Diese wurde früher vom zuständigen Ordnungsamt verschickt. Jetzt nicht mehr. Wenn ein PCR-Test positiv ausgefallen ist, wird das Ergebnis zwar nach wie vor dem Gesundheitsamt gemeldet, Betroffene müssen sich aber selbstständig in Absonderung begeben.

Positiv Getestete bekommen vom Kreis-Gesundheitsamt künftig nur noch einen "Amtlichen Hinweis" per Post zugeschickt, in dem die geltenden Regeln ausführlich erläutert sind. 

Eine genaue Darstellung der Quarantäne, Isolation für Infizierte und Kontaktnachverfolgung finden Sie auf den Kreis Soest-Seiten hier.

Alle rechtlichen Regelungen des Landes NRW zur COVID-19-Pandemie finden sich auf den Internetseiten des NRW-Gesundheitsministeriums unter: https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gewährt Personen eine finanzielle Entschädigungsleistung, denen von der zuständigen Behörde die Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ganz oder teilweise untersagt bzw. eine Absonderung angeordnet wurde.

Ausdrücklich sieht das IfSG von der Gewährung einer Entschädigungsleistung ab, wenn das Tätigkeitsverbot oder die Quarantäneanordnung durch Inanspruchnahme einer öffentlich empfohlenen Schutzimpfung oder anderen Maßnahme der spezifischen Prophylaxe hätte vermieden werden können.

In NRW ist entsprechend dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) des Bundes zum 18. März 2022 die Verdienstausfallentschädigungen bei Quarantänen für Menschen ohne Covid-19-Impfschutz ausgelaufen. Ausgenommen von dieser Regelung bleiben weiterhin Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Genesene und Geimpfte, die aufgrund von Impfdurchbrüchen oder Neuerkrankungen in Quarantäne müssen, haben ebenfalls weiterhin einen Anspruch auf eine Verdienstausfallentschädigung.

Quarantäne ist keine Arbeitsunfähigkeit, d.h. der Arbeitgeber kann erwarten, dass derjenige, der als Kontaktperson oder als positiv getestete Person in Quarantäne ist und arbeitsfähig, dass dieser Homeoffice macht, wenn es vom Beruf her möglich ist. Bei symptomatischen Quarantänisten ist eine Krankschreibung möglich.

Entschädigt werden auch ungeimpfte, positiv Getestete, diese sind in diesem Fall den Geimpften gleichgestellt. Sie können sich nur nicht früher frei testen.

Beantragt werden muss diese Leistung beim LWL.

Impfungen

An zahlreichen Orten im Kreisgebiet wird gegen das Corona-Virus geimpft. Zur Infoseite

Die Grippe ist während der Corona-Pandemie für viele Menschen eine zusätzliche Gefahr. Das Kreisgesundheitsamt, das Robert-Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfehlen deshalb Schwangeren, Menschen mit chronischen Erkrankungen, über 60-Jährigen und medizinischem Personal, sich gegen die Grippe impfen zu lassen. Mehr Infos zum Thema Grippeschutzimpfung stehen auf der Internetseite www.impfen-info.de.

Tests und medizinische Behandlung

Laut Coronaschutzverordnung gilt folgende Regel:

Ja, unter anderem Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste dürfen nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. 

Gleiches gilt - dort allerdings nur für nicht immunisierte Personen - unter anderem auch in Asyl- und Flüchtlingsunterkünften sowie Strafvollzugsanstalten. Hier kann allerdings bei vollständig immunisierten Personen auf die Tests verzichtet werden. 

Die Beschäftigten dort müssen sich im Regelfall zweimal in der Woche testen lassen.  

Nicht-immunisierte Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten müssen sich täglich testen lassen.

In den Einrichtungen behandelte, betreute oder untergebrachte Personen müssen bei der Aufnahme negativ getestet sein.  

Besucherinnen und Besucher müssen ihr negatives Testergebnis jeweils vor dem Betreten vorlegen.

Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind von der Testpflicht ausgenommen.

Alle wichtigen Informationen zu PoC-Antigen-Tests, genannt Coronaschnelltests, finden Sie auf der Kreis Soest Sonderseite Coronaschnelltests. Sie werden bei Symptomfreiheit durchgeführt. PoC-Schnelltests müssen von einem medizinischen Dienstleister vorgenommen werden, der zur Vornahme eines PoC-Schnelltests befugt ist und einen Testnachweis zu erteilen hat.

Wer einen positiven Schnelltest hat, muss sich sofort in Quarantäne begeben und umgehend eine PCR-Diagnostik durchführen lassen.

Diese Regelung gilt auch für Coronaselbsttests, die im Handel verfügbar sind. Wichtige Fragen und Antworten rund um die Selbsttests hier oder auf den Seiten des Robert Koch-Instituts zu Tests.

Wer ein positives Schnelltest-Ergebnis hat, muss sich bis zum Vorliegen eines negativen PCR-Ergebnisses umgehend in Quarantäne (siehe Quarantäne) begeben.

Nicht-medizinische Teststellenbetreiber haben Kooperationspartner, an die die positiv getesteten Personen verwiesen werden oder verweisen an den Hausarzt.

Mit einem PCR-Test (molekularbiologischer Test) werden Menschen getestet, wenn es einen medizinischen Anlass dazu gibt, z. B. bei positivem Schnelltest oder bei COVID-19 Symptomen, wie Husten, Riech- und Geschmacksverlust, Abgeschlagenheit, Halskratzen und Fieber, ggf. Durchfall. Hier gilt die strenge Einhaltung der Quarantäneregeln. Diese Tests führen i. d. R. niedergelassene Ärzte durch. Die Tests müssen die Anforderungen des Robert-Koch-Instituts erfüllen. PCR-Tests müssen von medizinisch-geschultem Personal vorgenommen und von einem anerkannten Labor ausgewertet werden. Bei einem positiven PCR-Testergebnis begeben Sie sich bitte sofort in Quarantäne.

Unter der Telefonnummer 116 117 oder im Internet unter www.116117.de können Sie sich informieren, wo Sie vor Ort einen Test machen können.

Wer ohne medizinischen Grund einen PCR-Test vornehmen lassen möchte, muss den Test privat bezahlen.

Auf den Seiten des RKI finden sich genauere Inhalte der nationalen Teststrategie.

Nähere Informationen gibt die CoronaTestQuarantäneverordnung NRW.

Telefonische Krankschreibungen waren bei Erkältungssymptomen seit Ende März 2020 fast durchgehend möglich. Nun müssen Patienten wieder den Hausarzt aufsuchen. Zum 1. Juni 2022 endet die Corona-Sonderregelung.

Das RKI empfiehlt, bei auftretenden Erkältungssymptomen zunächst 5 - 7 Tage zu Hause zu bleiben und die Symptome zu beobachten. Dieses Vorgehen soll dem eigenen Körper in der Regeneration helfen und Andere davor schützen, das Immunsystem mit Erkältungsviren zu schwächen. Weitere Informationen zur Empfehlung sind auf den Seiten des RKI zusammengefasst.

Wenn Sie krank sind und sich die Symptome nach zwei bis drei Tagen nicht bessern oder sie eine Krankschreibung benötigen, sollten Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt melden. Weil die Corona-Zahlen stark ansteigen, bieten viele Arztpraxen außerhalb ihrer eigentlichen Sprechstundenzeiten Corona-Infektsprechstunden an, nähere Informationen hier. Sie öffnen beispielsweise mittwochnachmittag oder samstags für mehrere Stunden, um gezielt Corona-Infektionen abzuklären.

Bedenken Sie bitte auch, dass Allergiker ebenfalls bereits unter Symptomen wie laufender Nase und bronchialen Beschwerden leiden.

Melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt bei akuten Atemwegserkrankungen, unabhängig davon, wie stark Ihre Symptome sind:

  • nach Kontakt zu bestätigtem COVID-19-Fall bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn
  • bei Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus;
  • bei Zugehörigkeit zu einer  Risikogruppe 

Symptome einer COVID-19-Erkrankung können sein:

Husten, Riech-und Geschmacksverlust, Abgeschlagenheit, Halskratzen und Fieber. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall. 

Das Gesundheitsamt ist durch die Corona-Pandemie und seinen gesetzlichen Auftrag hinsichtlich des Infektionsschutzes  vollumfänglich ausgelastet. Dadurch sind alle personellen Kräfte gebunden, so dass Dienstleistungen, wie z.B. Belehrungen für Lebensmittelberufe gemäß Infektionsschutzgesetz momentan online angeboten werden. Zudem erlaubt die derzeitige Erlasslage Publikumsverkehr nur eingeschränkt im Kreishaus.

Allgemeine telefonische Auskünfte können derzeit leider nicht erteilt werden, da die Bewältigung der Pandemie alle Kräfte bindet. Bei Fragen rund um das Coronavirus steht Ihnen das Infotelefon des Kreises Soest unter 02921/303060 zur Verfügung. (Mo - Do 8 - 16 Uhr, Fr 8 - 12 Uhr). 

Gehen Sie auf keinen Fall in die Notaufnahmen oder Notfallpraxen, wenn Sie den Verdacht haben, an COVID-19 erkrankt zu sein. Sie müssen sich unbedingt telefonisch anmelden.

Ihr Hausarzt ist immer der erste Ansprechpartner und wird im Verdachtsfall weitere Schritte für Sie veranlassen. Auch bei ihm müssen Sie sich aber bitte immer erst telefonisch anmelden.

Bei den angefragten Nachweisen gilt es, zwischen Genesenennachweis und digitalem Impfzertifikat zu unterscheiden.

Der Kreis Soest stellt ab Montag, 21. Februar, grundsätzlich keine Genesenen-Bescheinigungen mehr aus. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass bereits der Laborbefund des positiven PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder Tests mittels Nukleinsäurenachweis als Nachweis für eine Infektion gilt. Bei Bedarf können sich Genesene damit in einer Apotheke ein digitales COVID-Zertifikat ausstellen lassen.

Wer sich mit seinem Laborbefund ein digitales Zertifikat abholen möchte, kann das in vielen Apotheken tun, sobald die Quarantäne beendet ist: Unter www.mein-apothekenmanager.de finden Genesene Apotheken, die dieses Zertifikat ausstellen. Dieses kann dann in die Corona-Warn-App und die CovPass-App eingelesen werden. Das Vorgehen ist also das gleiche wie nach einer Corona-Impfung: Auch da wird das digitale COVID-Zertifikat in der Apotheke ausgestellt. 

Das digitale EU-Impfzertifikat weist eine vollständig durchgeführte Impfung gegen COVID-19 nach. Den dafür nötigen QR-Code gibt es in der Apotheke. Um sich den Code abzuholen, müssen Sie in der Apotheke ein Ausweisdokument mit Lichtbild vorlegen und den Nachweis über die vollständige COVID-19-Impfung.

Nach einer SARS-CoV-2-Infektion Genesene, die eine Impfung erhalten haben, können ebenso ein digitales Impfzertifikat erhalten. Um sich den Code abzuholen, müssen die genesenen Bürgerinnen und Bürger in der Apotheke ein Ausweisdokument mit Lichtbild vorlegen, ebenso wie den positiven PCR-Test und den Nachweis über die einmalige COVID-19-Impfung.

Informationen des Bundesgesundheitsministerium zum digitalen Impfzertifikat finden Sie hier: www.digitaler-impfnachweis-app.de. Antworten auf die wichtigsten Fragen werden in den FAQ Digitaler Impfnachweis aufgeführt.

Reisen

Was regelt die Coronavirus-Einreiseverordnung? Die geänderte Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes ist zum 01.06.2022 in Kraft getreten und wird mit Ablauf des 31.08.2022 außer Kraft treten. Die Änderungen ab dem 01.06.2022 betreffen die Streichung der Kategorie Hochrisikogebiet sowie die Anerkennung weiterer Impfstoffe zum Zwecke der Einreise.

  • Die Kategorie der Hochrisikogebiete wird gestrichen: Einreisende brauchen keinen Nachweis mehr, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind, sofern die Einreise nicht aus einem Virusvariantengebiet erfolgt. Hier gelten nach wie vor die bestehenden strengen Anmelde-, Nachweis- und Quarantäneregelungen.
  • Impfnachweis: Für den Impfnachweis ist es künftig ausreichend, wenn man mit den von der WHO (World Health Organisation - Weltgesundheitsorganisation) anerkannten Impfstoffen Sinova, Sinopharm oder Coronavac von chinesischen Herstellern oder Covaxin eines indischen Herstellers geimpft ist. Im Fall einer Impfung mit einem der oben genannten von der WHO anerkannten Impfstoffe ist 270 Tage nach der Grundimmunisierung eine Auffrischimpfung mit den oben gennannten Impfstoffen oder von der EMA (Europäische Arzneimittelagentur) zugelassenen Impfstoffen nötig.

Anmeldepflicht:

Bereits vor Einreise nach Deutschland muss eine digitale Einreiseanmeldung vorgenommen werden, wenn Sie sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen in einem Gebiet aufgehalten haben, das zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften ist. Auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de geben Sie die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhalten Sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Ihr Beförderer kann vor der Beförderung kontrollieren, ob Sie eine Bestätigung vorweisen können. Ohne Bestätigung kann eine Beförderung nicht erfolgen. Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung für alle Altersstufen erfolgen muss und Kinder unter 12 Jahren nicht ausgenommen sind.

  • Sollte Ihnen aufgrund fehlender technischer Ausstattung oder aufgrund technischer Störung eine digitale Einreiseanmeldung nicht möglich sein, müssen Sie stattdessen eine Ersatzmitteilung in Papierform ausfüllen. Bitte entnehmen Sie den Hinweisen in der Ersatzmitteilung, wo Sie diese abzugeben haben (z.B. auf Anforderung beim Beförderer oder bei der Bundespolizei). Wenn keine Anforderung zur Abgabe der Ersatzmitteilung erfolgt, sind Sie verpflichtet, entweder die digitale Einreiseanmeldung nach der Einreise nachzuholen oder die ausgefüllte Ersatzmitteilung per Post an folgende Adresse zu übermitteln: Deutsche Post E-POST Solutions GmbH, 69990 Mannheim

Absonderungspflicht:

Die Einreisequarantäne ist bundeseinheitlich geregelt: Wenn Sie sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Gebiet aufgehalten haben, das zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften ist, müssen Sie sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt sie grundsätzlich vierzehn Tage. Im Kreis Soest erhalten Personen, die aus einem Virusvariantengebiet einreisen eine individuelle Ordnungsverfügung und müssen sofort nach Einreise einen PCR-Test vornehmen. Durch die Ordnungsverfügung wird zudem eine häusliche Quarantäne von 14 Tagen angeordnet. Die Quarantäne endet erst mit dem Nachweis eines negativen PCR-Testergebnisses, dessen Vornahme erst am 14. Tag der Quarantäne zulässig ist.

  • Während der Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen und Besuch zu empfangen. Vergessen Sie nicht: Diese Maßnahme dient dem Schutz Ihrer Familie, der Nachbarn und aller anderen Menschen in Ihrem Umfeld. Verstöße gegen die Quarantäneregeln können mit Bußgeldern geahndet werden!
  • Wird das betroffene Virusvariantengebiet noch während der Quarantänezeit in Deutschland nicht mehr als solches gelistet, endet die Quarantänepflicht.

Nachweispflicht:

Reisende ab 12 Jahren müssen, wenn ein Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet stattgefunden hat, grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis verfügen, dass auf einer Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht. Ein Impf- oder Genesenennachweis reicht nicht aus. Der Nachweis kann zum Zwecke der stichprobenhaften Überprüfung bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden. Flugreisende haben dem Beförderer auf dessen Aufforderung schon vor Abreise den Nachweis vorzulegen. Auch bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden. Eine Beförderung ohne Nachweis ist jeweils ausgeschlossen. Kinder unter 12 Jahren sind von der Nachweispflicht befreit.

  • Der Testnachweis muss sich auf einen Test beziehen, der maximal 48 Stunden zurückliegt. Für die Berechnung dieses Zeitraumes ist der Zeitpunkt der Einreise oder der geplante Zeitpunkt des Beginns der Beförderung maßgeblich.

Weitere Infos finden Sie in den FAQ zur digitalen Einreiseanmeldung, Nachweispflicht und Einreisequarantäne.

Öffentliches Leben und Schutzmaßnahmen

Das Kommunale Integrationszentrum und der Behindertenbeauftragte des Kreises Soest haben mehrsprachige Infoblätter und Links zusammengestellt. 

Neben der Kontakteinschränkung ist eine gute Händehygiene, das Einhalten von Husten- und Niesregeln und das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter) die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen, um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit COVID-19 zu schützen.

Das RKI weist darauf hin, dass außerhalb des medizinischen und pflegerischen Bereiches eine Händedesinfektion in Situationen, wo die Hände auch gewaschen werden können, keinen Vorteil in Bezug auf die Inaktivierung von SARS-CoV-2 bietet.

8 einfache Tipps für den Alltag in der Corona-Pandemie!

Hygiene- und Infektionsschutzregeln zur Coronaschutzverordnung NRW

Ja, aber deutlich eingeschränkt.

Draußen muss keine medizinische Maske oder FFP2-Maske getragen werden.

Drinnen wird das Tragen einer Schutzmaske weiterhin empfohlen.

In folgenden Einrichtungen und bei der Inanspruchnahme und Erbringung folgender Dienstleistungen ist mindestens eine medizinische Maske (sogenannte OP-Maske) zu tragen:

  • in Fahrzeugen des öffentlichen Personennah- oder -fernverkehrs einschließlich der entgeltlichen oder geschäftsmäßigen Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen samt Taxen und Schülerbeförderung sowie innerhalb anderer geschlossener Fahrzeuge (Bahnen, Schiffe, Flugzeuge und so weiter),
  • Arztpraxen,
  • Krankenhäusern,
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
  • Dialyseeinrichtungen,
  • Tageskliniken,
  • ambulanten Pflegediensten, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen,
  • Rettungsdiensten,
  • voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbaren Einrichtungen sowie
  • ambulanten Pflegediensten und Unternehmen, die vergleichbare Dienstleistungen anbieten, wobei Angebote zur Unterstützung im Alltag nicht zu den vergleichbaren Angeboten zählen,
  • in Obdachlosenunterkünften und
  • in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern.

Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder bis zum Schuleintrittsalter (6 Jahre) und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Schutz tragen können. 

Das Land NRW hat begleitend zur Coronaschutzverordnung einen Bußgeldkatalog eingeführt. 

Das RKI informiert auf seinen Seiten ausführlich zu Schutzfunktion und Verwendung.

Grundsätzlich gelten die Regeln zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

Die Coronaschutzverordnung sieht seit dem 19. März 2022 keine Kontaktbeschränkungen für persönliche Kontakte mehr vor.

Der Zugang als Besucher zu Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe und ähnlichen Einrichtungen, stationären Einrichtungen der Sozialhilfe sowie Sammelunterkünften für Flüchtlinge ist nur immunisierten (geimpft oder genesen) oder getesteten Personen gestattet.

Die Regelung und eventuelle Erweiterungen der Regeln legen die jeweiligen Krankenhäuser selbst fest, daher lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf die Internetseiten der Häuser.

Der Besuch von Krankenhäusern ist mit dieser Allgemeinverfügung geregelt.

Der Besuch von Pflegeeinrichtungen ist mit dieser Allgemeinverfügung geregelt.

Besuche sind nur unter Berücksichtigung der aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zu Hygiene und Infektionsschutz zulässig sind. Es sind die Regelungen der Coronaschutzverordnung und damit beispielsweis auch die Maskenpflicht zu beachten.

Nein, das bundesweit geltende Infektionsschutzgesetz sieht keine Zugangsbeschränkungen mehr vor. Folglich sind auch in Nordrhein-Westfalen die bisher geltenden 3G-, 2G- und 2Gplus-Regelungen zum 3. April 2022 aufgehoben worden.

Allerdings dürfen bestimmte Einrichtungen grundsätzlich nur noch mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Diese Vorschrift gilt zum Beispiel für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste, siehe auch unter "Gibt es eine Testpflicht?"

An Orten, an denen ein Test für den Zutritt nötig ist (also bei 3G und bei 2G+), kann statt der Vorlage eines Testnachweises einer offiziellen Teststelle auch vor Ort beim Zutritt ein beaufsichtigter Selbsttest durchgeführt werden, so etwa beim Zutritt eines Fitnessstudios unter der Aufsicht des Empfangspersonals oder bei der Sportausübung unter der Aufsicht des Trainers/Übungsleiters. Dieser beaufsichtigte Selbsttest berechtigt ausschließlich zum Zutritt zum konkreten Angebot. Es kann von der Aufsichtsperson kein Testnachweis ausgestellt werden, mit dem auch andere Einrichtungen besucht werden könnten. Das können weiterhin nur die offiziellen Teststellen. Ob und in welcher Form eine Testung vor Ort angeboten wird, entscheidet der jeweilige Betreiber der Einrichtung.

 

Hilfetelefone und Onlineberatung - beispielhaft genannt sind:

 

Weiterführende Infos für ...

Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps

Infoboxen

Verdacht auf Corona-Infektion?

Bitte informieren Sie sich über nachfolgenden Link. Falls anschließend noch Fragen offen sind, wenden Sie sich bitte an unser Kreisgesundheitsamt unter der Nummer 02921/303060! 

Mehrsprachige Infos

Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Soest hat mehrsprachige Infoblätter und Links zusammengestellt. 

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