Coronavirus SARS-CoV-2

Der Kreis Soest hat eine Liste mit Fragen und Antworten (FAQ) zum Coronavirus erstellt und weist auf aktuelle gesicherte Informationsquellen wie die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung und das Robert-Koch-Institut hin. Zudem bietet der Kreis ein Infotelefon an.

Letzte Aktualisierung: 5. Mai 2022, 15:00 Uhr

Infotelefon des Kreises Soest

Welche Regeln gelten ab wann? In welchen Fällen muss ich zum Arzt? Wie verhalte ich mich in Quarantäne? Wann ist grundsätzlich ein Abstrich zweckmäßig? All diese Fragen finden Sie hier beantwortet.

Darüber hinaus steht Ihnen das Infotelefon des Kreises mit der Telefonnummer  02921/303060 zu folgenden Zeiten zur Verfügung: 

  • Montag bis Do 8 bis 16 Uhr
  • Freitag von 8 bis 12 Uhr

Das Gesundheitsministerium des Landes NRW bietet ebenfalls ein Infotelefon mit der Nummer 0211 - 9119 1001 an. Medizinische Fragen beantwortet die Kassenärztliche Vereinigung unter 116117. 

Aktuelles

Welche neuen Isolierungs- und Quarantäneregelungen gelten?

Es gilt die geänderte Corona-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes NRW. Bitte informieren Sie sich hier beim Land NRW. Falls anschließend noch Fragen offen sind, wenden Sie sich bitte ausschließlich an unser Corona-Infotelefon mit der Nummer 02921/303060. Eine genaue Darstellung der Quarantäne, Isolation für Infizierte und Kontaktnachverfolgung finden Sie auf den Kreis Soest-Seiten hier

Zum Vergrößern die Grafiken bitte anklicken. 

Grafiken: Land NRW

Quarantäne erläutert

Bei positivem PCR-Test: Quarantäne gilt ohne Anordnung

Mehr Eigeninitiative nötig - Keine Kontaktpersonennachverfolgung

Es ist mehr Eigeninitiative nötig. Auch ohne Bescheid einer Behörde muss man sich bei einem positiven PCR-Test isolieren und seine Kontaktpersonen schnellstmöglich informieren. Beim Freitesten gelten ab 5. Mai 2022 neue Regeln, auch hier läuft nun vieles automatisch nach den Vorgaben der NRW-Corona-Test-und-Quarantäne-Verordnung. 

Wer einen positiven PCR-Test hat, wird künftig in aller Regel keinen Anruf mehr vom Gesundheitsamt bekommen. Das Land setze klar auf die Eigenverantwortung und die aktive Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger.

Eine mündliche oder schriftliche Anordnung der Isolierung ist nach der neuen und seit dem 16. Januar geltenden Verordnung nicht mehr vorgesehen. Diese wurde früher vom zuständigen Ordnungsamt verschickt. Jetzt nicht mehr. Wenn ein PCR-Test positiv ausgefallen ist, wird das Ergebnis zwar nach wie vor dem Gesundheitsamt gemeldet, Betroffene müssen sich aber selbstständig in Absonderung begeben.

Positiv Getestete bekommen vom Kreis-Gesundheitsamt künftig nur noch einen "Amtlichen Hinweis" per Post zugeschickt, in dem die geltenden Regeln ausführlich erläutert sind. 

Eine genaue Darstellung der Quarantäne, Isolation für Infizierte und Kontaktnachverfolgung finden Sie auf den Kreis Soest-Seiten hier.

Alle rechtlichen Regelungen des Landes NRW zur COVID-19-Pandemie finden sich auf den Internetseiten des NRW-Gesundheitsministeriums unter: https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw

 

Gibt es noch Verdienstausfallentschädigung für Ungeimpfte bei Quarantäne?

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gewährt Personen eine finanzielle Entschädigungsleistung, denen von der zuständigen Behörde die Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ganz oder teilweise untersagt bzw. eine Absonderung angeordnet wurde.

Ausdrücklich sieht das IfSG von der Gewährung einer Entschädigungsleistung ab, wenn das Tätigkeitsverbot oder die Quarantäneanordnung durch Inanspruchnahme einer öffentlich empfohlenen Schutzimpfung oder anderen Maßnahme der spezifischen Prophylaxe hätte vermieden werden können.

In NRW ist entsprechend dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) des Bundes zum 18. März 2022 die Verdienstausfallentschädigungen bei Quarantänen für Menschen ohne Covid-19-Impfschutz ausgelaufen. Ausgenommen von dieser Regelung bleiben weiterhin Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Genesene und Geimpfte, die aufgrund von Impfdurchbrüchen oder Neuerkrankungen in Quarantäne müssen, haben ebenfalls weiterhin einen Anspruch auf eine Verdienstausfallentschädigung.

Quarantäne ist keine Arbeitsunfähigkeit, d.h. der Arbeitgeber kann erwarten, dass derjenige, der als Kontaktperson oder als positiv getestete Person in Quarantäne ist und arbeitsfähig, dass dieser Homeoffice macht, wenn es vom Beruf her möglich ist. Bei symptomatischen Quarantänisten ist eine Krankschreibung möglich.

Entschädigt werden auch ungeimpfte, positiv Getestete, diese sind in diesem Fall den Geimpften gleichgestellt. Sie können sich nur nicht früher frei testen.

Beantragt werden muss diese Leistung beim LWL.

Impfungen

Wo kann ich mich aktuell impfen lassen?

An zahlreichen Orten im Kreisgebiet wird gegen das Corona-Virus geimpft. Zur Infoseite

Warum sind die Impfstoffe sicher? Wo finde ich seriöse Informationen?

Wer sollte sich gegen die Grippe impfen lassen?

Die Grippe ist während der Corona-Pandemie für viele Menschen eine zusätzliche Gefahr. Das Kreisgesundheitsamt, das Robert-Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfehlen deshalb Schwangeren, Menschen mit chronischen Erkrankungen, über 60-Jährigen und medizinischem Personal, sich gegen die Grippe impfen zu lassen. Mehr Infos zum Thema Grippeschutzimpfung stehen auf der Internetseite www.impfen-info.de.

Tests und medizinische Behandlung

Gibt es noch eine Testpflicht?

Laut Coronaschutzverordnung gilt ab 3. April folgende Regel:

Ja, unter anderem Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste dürfen nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. 

Gleiches gilt - dort allerdings nur für nicht immunisierte Personen - unter anderem auch in Asyl- und Flüchtlingsunterkünften sowie Strafvollzugsanstalten. Hier kann allerdings bei vollständig immunisierten Personen auf die Tests verzichtet werden. 

Die Beschäftigten dort müssen sich im Regelfall zweimal in der Woche testen lassen.  

Nicht-immunisierte Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten müssen sich täglich testen lassen.

In den Einrichtungen behandelte, betreute oder untergebrachte Personen müssen bei der Aufnahme negativ getestet sein.  

Besucherinnen und Besucher müssen ihr negatives Testergebnis jeweils vor dem Betreten vorlegen.

Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind von der Testpflicht ausgenommen.

Wo kann ich einen Schnelltest machen? Was muss ich dabei beachten?

Alle wichtigen Informationen zu PoC-Antigen-Tests, genannt Coronaschnelltests, finden Sie auf der Kreis Soest Sonderseite Coronaschnelltests. Sie werden bei Symptomfreiheit durchgeführt. PoC-Schnelltests müssen von einem medizinischen Dienstleister vorgenommen werden, der zur Vornahme eines PoC-Schnelltests befugt ist und einen Testnachweis zu erteilen hat.

Wer einen positiven Schnelltest hat, muss sich sofort in Quarantäne begeben und umgehend eine PCR-Diagnostik durchführen lassen.

Diese Regelung gilt auch für Coronaselbsttests, die im Handel verfügbar sind. Wichtige Fragen und Antworten rund um die Selbsttests hier oder auf den Seiten des Robert Koch-Instituts zu Tests.

Wie gehe ich mit einem positiven PoC-Schnelltestergebnis um?

Wer ein positives Schnelltest-Ergebnis hat, muss sich bis zum Vorliegen eines negativen PCR-Ergebnisses umgehend in Quarantäne (siehe Quarantäne) begeben.

Nicht-medizinische Teststellenbetreiber haben Kooperationspartner, an die die positiv getesteten Personen verwiesen werden oder verweisen an den Hausarzt.

Wann ist ein PCR Corona-Test sinnvoll? Wer kann sich testen lassen? Und wo?

Mit einem PCR-Test (molekularbiologischer Test) werden Menschen getestet, wenn es einen medizinischen Anlass dazu gibt, z. B. bei positivem Schnelltest oder bei COVID-19 Symptomen, wie Husten, Riech- und Geschmacksverlust, Abgeschlagenheit, Halskratzen und Fieber, ggf. Durchfall. Hier gilt die strenge Einhaltung der Quarantäneregeln. Diese Tests führen i. d. R. niedergelassene Ärzte durch. Die Tests müssen die Anforderungen des Robert-Koch-Instituts erfüllen. PCR-Tests müssen von medizinisch-geschultem Personal vorgenommen und von einem anerkannten Labor ausgewertet werden. Bei einem positiven PCR-Testergebnis begeben Sie sich bitte sofort in Quarantäne.

Unter der Telefonnummer 116 117 oder im Internet unter www.116117.de können Sie sich informieren, wo Sie vor Ort einen Test machen können.

Wer ohne medizinischen Grund einen PCR-Test vornehmen lassen möchte, muss den Test privat bezahlen.

Auf den Seiten des RKI finden sich genauere Inhalte der nationalen Teststrategie.

Nähere Informationen gibt die CoronaTestQuarantäneverordnung NRW.

Krankschreibung per Telefon

Eine telefonische Krankschreibung durch den Hausarzt ist möglich. Die Regelung gilt bis zum 31. Mai 2022. Die entsprechenden Krankschreibungen gibt es jeweils für sieben Tage. Die Krankschreibung kann per Telefon einmalig für sieben weitere Tage verlängert werden.

Was tue ich bei Erkältungssymptomen?

Das RKI empfiehlt, bei auftretenden Erkältungssymptomen zunächst 5 - 7 Tage zu Hause zu bleiben und die Symptome zu beobachten. Dieses Vorgehen soll dem eigenen Körper in der Regeneration helfen und Andere davor schützen, das Immunsystem mit Erkältungsviren zu schwächen. Weitere Informationen zur Empfehlung sind auf den Seiten des RKI zusammengefasst.

Wann muss ich zum Arzt?

Wenn Sie krank sind und sich die Symptome nach zwei bis drei Tagen nicht bessern oder sie eine Krankschreibung benötigen, sollten Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt melden. Weil die Corona-Zahlen stark ansteigen, bieten viele Arztpraxen außerhalb ihrer eigentlichen Sprechstundenzeiten Corona-Infektsprechstunden an, nähere Informationen hier. Sie öffnen beispielsweise mittwochnachmittag oder samstags für mehrere Stunden, um gezielt Corona-Infektionen abzuklären.

Bedenken Sie bitte auch, dass Allergiker ebenfalls bereits unter Symptomen wie laufender Nase und bronchialen Beschwerden leiden.

Melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt bei akuten Atemwegserkrankungen, unabhängig davon, wie stark Ihre Symptome sind:

  • nach Kontakt zu bestätigtem COVID-19-Fall bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn
  • bei Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus;
  • bei Zugehörigkeit zu einer  Risikogruppe 

Symptome einer COVID-19-Erkrankung können sein:

Husten, Riech-und Geschmacksverlust, Abgeschlagenheit, Halskratzen und Fieber. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall. 

In welchen Fällen wende ich mich direkt an das Gesundheitsamt?

Das Gesundheitsamt ist durch die Corona-Pandemie und seinen gesetzlichen Auftrag hinsichtlich des Infektionsschutzes  vollumfänglich ausgelastet. Dadurch sind alle personellen Kräfte gebunden, so dass Dienstleistungen, wie z.B. Belehrungen für Lebensmittelberufe gemäß Infektionsschutzgesetz momentan online angeboten werden. Zudem erlaubt die derzeitige Erlasslage Publikumsverkehr nur eingeschränkt im Kreishaus.

Allgemeine telefonische Auskünfte können derzeit leider nicht erteilt werden, da die Bewältigung der Pandemie alle Kräfte bindet. Bei Fragen rund um das Coronavirus steht Ihnen das Infotelefon des Kreises Soest unter 02921/303060 zur Verfügung. (Mo - Do 8 - 16 Uhr, Fr 8 - 12 Uhr). 

Gehen Sie auf keinen Fall in die Notaufnahmen oder Notfallpraxen, wenn Sie den Verdacht haben, an COVID-19 erkrankt zu sein. Sie müssen sich unbedingt telefonisch anmelden.

Ihr Hausarzt ist immer der erste Ansprechpartner und wird im Verdachtsfall weitere Schritte für Sie veranlassen. Auch bei ihm müssen Sie sich aber bitte immer erst telefonisch anmelden.

Wo bekomme ich eine Genesenenbescheinigung und ein digitales Impfzertifikat?

Bei den angefragten Nachweisen gilt es, zwischen Genesenennachweis und digitalem Impfzertifikat zu unterscheiden.

Der Kreis Soest stellt ab Montag, 21. Februar, grundsätzlich keine Genesenen-Bescheinigungen mehr aus. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass bereits der Laborbefund des positiven PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder Tests mittels Nukleinsäurenachweis als Nachweis für eine Infektion gilt. Bei Bedarf können sich Genesene damit in einer Apotheke ein digitales COVID-Zertifikat ausstellen lassen.

Wer sich mit seinem Laborbefund ein digitales Zertifikat abholen möchte, kann das in vielen Apotheken tun, sobald die Quarantäne beendet ist: Unter www.mein-apothekenmanager.de finden Genesene Apotheken, die dieses Zertifikat ausstellen. Dieses kann dann in die Corona-Warn-App und die CovPass-App eingelesen werden. Das Vorgehen ist also das gleiche wie nach einer Corona-Impfung: Auch da wird das digitale COVID-Zertifikat in der Apotheke ausgestellt. 

Das digitale EU-Impfzertifikat weist eine vollständig durchgeführte Impfung gegen COVID-19 nach. Den dafür nötigen QR-Code gibt es in der Apotheke. Um sich den Code abzuholen, müssen Sie in der Apotheke ein Ausweisdokument mit Lichtbild vorlegen und den Nachweis über die vollständige COVID-19-Impfung.

Nach einer SARS-CoV-2-Infektion Genesene, die eine Impfung erhalten haben, können ebenso ein digitales Impfzertifikat erhalten. Um sich den Code abzuholen, müssen die genesenen Bürgerinnen und Bürger in der Apotheke ein Ausweisdokument mit Lichtbild vorlegen, ebenso wie den positiven PCR-Test und den Nachweis über die einmalige COVID-19-Impfung.

Informationen des Bundesgesundheitsministerium zum digitalen Impfzertifikat finden Sie hier: www.digitaler-impfnachweis-app.de. Antworten auf die wichtigsten Fragen werden in den FAQ Digitaler Impfnachweis aufgeführt.

 

Wie viele Menschen im Kreis Soest sind positiv getestet?

Die aktuellen Fallzahlen finden Sie auf unserer Corona-Presse-Seite

Reisen

Was muss ich tun, wenn ich aus dem Ausland in die Bundesrepublik einreise?

Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes sieht folgendes vor:

Anmeldepflicht:

Jede Person, die sich innerhalb der letzten 10 Tage zu einem beliebigen Zeitpunkt in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten hat und nach Deutschland einreist, muss sich vor der Einreise über eine vollständige digitale Einreiseanmeldung über www.einreiseanmeldung.de anmelden.  Wenn eine Anmeldung über www.einreiseanmeldung.de nicht möglich ist, muss eine vollständig ausgefüllte Ersatzmitteilung bei der Einreise mitgeführt und diese unverzüglich nach der Einreise per Post an die Adresse Deutsche Post E-POST Solutions GmbH, 69990 Mannheim oder per E-Mail an die Adresse einreise@kreis-soest.de übermittelt werden. Weitere Informationen stehen auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums

Quarantänepflicht: 

Jede Person, ausgenommen Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten 10 Tagen vor Einreise in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten hat, muss grundsätzlich eine Einreisequarantäne einhalten. Welche Staaten und Regionen als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiete gelten, geht tagesaktuell aus dieser Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts hervor.
Wer sich in einem sogenannten

  • Virusvariantengebiet aufgehalten hat, muss sich grundsätzlich für 14 Tage in Quarantäne begeben. Personen, die aus einem Virusvariantengebiet einreisen, müssen sofort nach Einreise einen PCR Test vornehmen. Außerdem endet die Quarantäne nicht automatisch nach 14 Tagen, sondern erst mit Vorlage eines negativen PCR Testergebnisses, welcher frühestens am 14. Tag der Quarantäne gemacht werden darf. Eine Beendigung der Quarantäne ist nach den nachfolgend aufgeführten Regelungen für ein Hochrisikogebiet möglich, wenn das Virusvariantengebiet vor Ablauf der 14 Tage als Hochrisikogebiet eingestuft wird. Wird ein Virusvariantengebiet vor Ablauf der 14 Tage nicht mehr als Virusvarianten- und auch nicht als Hochrisikogebiet eingestuft, endet die Quarantäne ab dem Zeitpunkt der aufgehobenen Einstufung automatisch.
  • Hochrisikogebiet aufgehalten hat muss grundsätzlich 10 Tage in Quarantäne. Durch die Übermittlung eines Nachweises zu einem vollständigen Impfschutz oder des Nachweises einer Genesung kann die Quarantäne vorzeitig beendet werden. Der Quarantäne kann darüber hinaus durch die Übermittlung eines negativen Testergebnisses (ein Test mittels Nukleinsäurennachweis (z. B. PCR) oder ein Antigen Schnelltest) vorzeitig beendet werden, die zugrunde liegende Testung darf allerdings erst nach Ablauf von 5 Tagen nach der Einreise erfolgen. Dies bedeutet, dass im letzteren Fall eine mindestens 5-tägige Quarantäne einzuhalten ist. Bei Kindern unter 6 Jahren endet die Quarantäne nach Ablauf von 5 Tagen nach der Einreise automatisch, auch wenn kein Testnachweis übersandt wurde. Wird ein Hochrisikogebiet vor Ablauf der 14 Tage nicht mehr als Hochrisiko- und auch nicht als Virusvariantengebiet eingestuft, endet die Quarantäne ab dem Zeitpunkt der aufgehobenen Einstufung automatisch. Bei Kindern unter 12 Jahren endet die Quarantäne nach Ablauf von 5 Tagen nach der Einreise automatisch oder mit Übermittlung des Testnachweises vor Ablauf von 5 Tagen. Wird ein Hochrisikogebiet vor Ablauf der 14 Tage nicht mehr als Hochrisiko- und auch nicht als Virusvariantengebiet eingestuft, endet die Quarantäne ab dem Zeitpunkt der aufgehobenen Einstufung automatisch.

Weitere Infos zur Absonderungspflicht und Ausnahmen davon finden Sie auf den Seiten des Gesundheitsministeriums.

Nachweispflicht: 

Jede Person ab 12 Jahren muss grundsätzlich bei der Einreise einen Testnachweis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorweisen können, auch wenn in den letzten 10 Tagen kein Aufenthalt in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet vorlag. Bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet muss immer vor der Einreise eine Testung vorgenommen werden, ein Genesenen- oder Impfnachweis ist nicht ausreichend. Personen, die aus einem Virusvariantengebiet einreisen, müssen sofort nach Einreise einen PCR Test vornehmen. Außerdem endet die Quarantäne nicht automatisch nach 14 Tagen, sondern erst mit Vorlage eines negativen PCR Testergebnisses, welcher frühestens am 14. Tag der Quarantäne gemacht werden darf. Bei der Einreise aus einem Hochrisikogebiet reicht auch der Genesenen- oder Impfnachweis.

Informationen zu anerkannten Tests finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Institutes sowie zur Testnachweispflicht und Ausnahmen davon auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums.

Vorlage- und Übermittlungspflicht:

Bei Einreise aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet müssen alle Nachweise (negative Testergebnisse oder Nachweise über eine Immunisierung durch vollständige Impfung oder Genesung) unverzüglich und selbstständig an das Gesundheitsamt übermittelt werden (einreise@kreis-soest.de), wenn sie nicht bereits im digitalen Einreiseportal (www.einreiseanmeldung.de) hochgeladen worden sind. Nur damit kann eine Einreisequarantäne vorzeitig beendet werden.

Für weitere Informationen können Sie das Gesundheitsamt kontaktieren unter Tel. 02921 30-3060 oder einreise@kreis-soest.de

Nähere Hinweise dazu gibt die Bundesregierung auf ihrer FAQ.

Öffentliches Leben und Schutzmaßnahmen

Wo finde ich mehrsprachige und barrierefreie Infos?

Das Kommunale Integrationszentrum und der Behindertenbeauftragte des Kreises Soest haben mehrsprachige Infoblätter und Links zusammengestellt. 

Was kann ich tun, um mich in der Öffentlichkeit vor Ansteckung zu schützen?

Neben der Kontakteinschränkung ist eine gute Händehygiene, das Einhalten von Husten- und Niesregeln und das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter) die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen, um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit COVID-19 zu schützen.

Das RKI weist darauf hin, dass außerhalb des medizinischen und pflegerischen Bereiches eine Händedesinfektion in Situationen, wo die Hände auch gewaschen werden können, keinen Vorteil in Bezug auf die Inaktivierung von SARS-CoV-2 bietet.

8 einfache Tipps für den Alltag in der Corona-Pandemie!

Hygiene- und Infektionsschutzregeln zur Coronaschutzverordnung NRW

Gibt es noch eine Maskenpflicht?

Ja, aber ab 3. April 2022 deutlich eingeschränkt.

Draußen muss keine medizinische Maske oder FFP2-Maske getragen werden.

Drinnen wird das Tragen einer Schutzmaske weiterhin empfohlen.

In folgenden Einrichtungen und bei der Inanspruchnahme und Erbringung folgender Dienstleistungen ist mindestens eine medizinische Maske (sogenannte OP-Maske) zu tragen:

  • in Fahrzeugen des öffentlichen Personennah- oder -fernverkehrs einschließlich der entgeltlichen oder geschäftsmäßigen Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen samt Taxen und Schülerbeförderung sowie innerhalb anderer geschlossener Fahrzeuge (Bahnen, Schiffe, Flugzeuge und so weiter),
  • Arztpraxen,
  • Krankenhäusern,
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
  • Dialyseeinrichtungen,
  • Tageskliniken,
  • ambulanten Pflegediensten, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen,
  • Rettungsdiensten,
  • voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbaren Einrichtungen sowie
  • ambulanten Pflegediensten und Unternehmen, die vergleichbare Dienstleistungen anbieten, wobei Angebote zur Unterstützung im Alltag nicht zu den vergleichbaren Angeboten zählen,
  • in Obdachlosenunterkünften und
  • in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern.

Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder bis zum Schuleintrittsalter (6 Jahre) und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Schutz tragen können. 

Das Land NRW hat begleitend zur Coronaschutzverordnung einen Bußgeldkatalog eingeführt. 

Das RKI informiert auf seinen Seiten ausführlich zu Schutzfunktion und Verwendung.

Grundsätzlich gelten die Regeln zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

Gibt es noch Einschränkungen im persönlichen Kontakt?

Die Coronaschutzverordnung sieht seit dem 19. März 2022 keine Kontaktbeschränkungen für persönliche Kontakte mehr vor.

Unter welchen Auflagen darf ich meine Angehörigen / Freunde in Krankenhäusern besuchen?

Der Zugang als Besucher zu Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe und ähnlichen Einrichtungen, stationären Einrichtungen der Sozialhilfe sowie Sammelunterkünften für Flüchtlinge ist nur immunisierten (geimpft oder genesen) oder getesteten Personen gestattet.

Die Regelung und eventuelle Erweiterungen der Regeln legen die jeweiligen Krankenhäuser selbst fest, daher lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf die Internetseiten der Häuser.

Der Besuch von Krankenhäusern ist mit dieser Allgemeinverfügung geregelt.

Der Besuch von Pflegeeinrichtungen ist mit dieser Allgemeinverfügung geregelt.

Besuche sind nur unter Berücksichtigung der aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zu Hygiene und Infektionsschutz zulässig sind. Es sind die Regelungen der Coronaschutzverordnung und damit beispielsweis auch die Maskenpflicht zu beachten.

Gibt es weiterhin Zugangsbeschränkungen (3G, 2G, 2Gplus)?

Nein, das bundesweit geltende Infektionsschutzgesetz sieht keine Zugangsbeschränkungen mehr vor. Folglich sind auch in Nordrhein-Westfalen die bisher geltenden 3G-, 2G- und 2Gplus-Regelungen zum 3. April 2022 aufgehoben worden.

Allerdings dürfen bestimmte Einrichtungen grundsätzlich nur noch mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Diese Vorschrift gilt zum Beispiel für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste, siehe auch unter "Gibt es eine Testpflicht?"

Ist eine Testung vor Ort möglich?

An Orten, an denen ein Test für den Zutritt nötig ist (also bei 3G und bei 2G+), kann statt der Vorlage eines Testnachweises einer offiziellen Teststelle auch vor Ort beim Zutritt ein beaufsichtigter Selbsttest durchgeführt werden, so etwa beim Zutritt eines Fitnessstudios unter der Aufsicht des Empfangspersonals oder bei der Sportausübung unter der Aufsicht des Trainers/Übungsleiters. Dieser beaufsichtigte Selbsttest berechtigt ausschließlich zum Zutritt zum konkreten Angebot. Es kann von der Aufsichtsperson kein Testnachweis ausgestellt werden, mit dem auch andere Einrichtungen besucht werden könnten. Das können weiterhin nur die offiziellen Teststellen. Ob und in welcher Form eine Testung vor Ort angeboten wird, entscheidet der jeweilige Betreiber der Einrichtung.

Wo kann ich mich melden, wenn ich einsam bin oder Sorgen habe?

Hilfetelefone und Onlineberatung - beispielhaft genannt sind:

Weiterführende Infos für ...

Bürger

Ärzte und Pflegeeinrichtungen

Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), http://www.infektionsschutz.de

Weitere Infos zum Thema Coronavirus

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