Gemeinsam Barrieren abbauen

Behindertenbeauftragter ruft zu Vorschlägen für den „Aktionsplan Inklusion“ auf

Appell
Dr. Wilhelm Günther, ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter des Kreises Soest, und Daniela Heimann aus seinem Büro im Kreishaus rufen dazu auf, Vorschläge für den „Aktionsplan Inklusion“ einzureichen. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 12.09.2018 10:00

Kreis Soest (kso.2018.09.12.376.-rn). Mit dem "Aktionsplan Inklusion" möchten Dr. Wilhelm Günther als Behindertenbeauftragter des Kreises Soest, die Kreisverwaltung, die Kommunen, die kommunale Politik und die Selbsthilfe bis Ende 2019 die Grundlagen für ein gemeinsames und selbstbestimmtes Leben von Menschen mit und ohne Behinderung in allen Lebensbereichen schaffen, wie es die UN-Behindertenrechtskonvention von 2009 fordert. Dr. Günther will alle Bürgerinnen und Bürger einbeziehen und ruft zu Vorschlägen auf.


Was brauchen Menschen mit Behinderungen? Was muss sich im Kreis Soest ändern? Und was ist gut? Was ist zu tun, damit Menschen mit Behinderung überall am Leben teilnehmen können? Gibt es Ideen, wie sich etwas ändern kann? Wo existieren Barrieren? Mit diesen Fragen wendet sich der Behindertenbeauftragte an die Öffentlichkeit. „Ob bauliche Barrieren wie Bürgersteige, Treppen und Ampelanlagen, komplizierte Verwaltungszugänge oder Barrieren im Kopf – je konkreter die Barrieren benannt werden, desto besser“, betont Dr. Wilhelm Günther. „Inklusion heißt für den Kreis Soest: Alle Menschen, insbesondere Menschen mit Behinderungen, können am öffentlichen Leben teilhaben und ihr privates Leben selbstgestaltet organisieren; niemand wird ausgeschlossen.“ Alle Umstände, die eine solche Teilhabe erschwerten, würden als „Barrieren“ bezeichnet. Auch für Menschen mit Behinderungen gebe es im Kreis Soest nach wie vor viele Barrieren. Erklärtes Ziel des Aktionsplans sei es, diese möglichst abzubauen.

Ideen nimmt Daniela Heimann vom Büro des Behindertenbeauftragten im Kreishaus unter der E-Mail-Adresse behindertenbeauftragter@kreis-soest.de entgegen. Eine Frist für das Einreichen von Themen gibt es nicht, da der Aktionsplan auf Dauer angelegt ist und regelmäßig fortgeschrieben wird. Alle Vorschläge werden in einen „Themenspeicher“ aufgenommen, damit keine Ideen verloren gehen. Aus diesen Themenspeicher soll regelmäßig eine begrenzte Anzahl von Themen ausgewählt und konkret bearbeitet werden.


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