Projektstart steht kurz bevor

Systemische Schulassistenz an fünf Grundschulen im Kreis Soest

Fachkräfte stellten sich vor
Zum neuen Schuljahr startet das Pilotprojekt „Systemische Schulassistenz“ an fünf Grundschulen im Kreis Soest. Vier von fünf pädagogischen Fachkräften stellten sich jetzt bei einem ersten Treffen mit Vertretern der Abteilungen Jugend und Familie sowie Soziales vor.nFoto: Franca Großevollmer/ Kreis Soestn
Pressemeldung vom 27.08.2018 10:00

Kreis Soest (kso.2018.08.27.354.kd/tw). Das Pilotprojekt "Systemische Schulassistenz im Kreis Soest" startet mit Beginn des neuen Schuljahres 2018/19 wie geplant. Der Malteserhilfsdienst e.V. Paderborn stellte jetzt vier der fünf pädagogischen Fachkräfte bei einem ersten Treffen im Kreishaus in Soest vor. Alle Fachkräfte haben Berufserfahrungen in der Arbeit mit Kindern im Grundschulalter und werden die Lehrkräfte beim gemeinsamen Lernen und Leben in der Schule unterstützen.


Gudrun Hengst (Abteilungsleitung Jugend und Familie) und Michael Streich (Abteilungs-leitung Soziales) begrüßten die neuen Fachkräfte und wünschten allen einen erfolgreichen Projektstart nach den Sommerferien. Katrin Deppe und Corinna Kickelbick (Koordinationsstelle Schulassistenz) standen im Anschluss für einen fachlichen Austausch zur Verfügung.

Die systemischen Schulassistenzen werden in fünf teilnehmenden Grundschulen des Kreises Soest eingesetzt. Sie sind Teil der Entwicklung eines inklusiven Schulsystems, um qualitative Verbesserungen vor Ort in den Klassen des Gemeinsamen Lernens wirksam werden zu lassen. „Ziel des Projekts ist das Entstehen eines multiprofessionellen Teams an Schulen, in denen Lehrkräfte, Sonderpädagogen, Schulsozialarbeit und Schulassistenz zusammenarbeiten, damit Kinder mit und ohne Behinderungen im System Schule ankommen und gleichberechtigt an schulischer Bildung teilhaben können“, erläutert Michael Streich.

Die Fachkräfte werden die Lehrkräfte beim gemeinsamen Lernen und Leben in der Schule unterstützen und tragen dazu bei, den Lernort Schule so mitzugestalten, dass er für alle Kinder gleichermaßen Bedingungen bereithält, unter denen Lernen gelingt, und sie schaffen Rahmenbedingungen, dass die Teilhabe am schulischen Alltag für alle Kinder gewährleistet ist. Sie sollen an den Schulen für einen veränderten Umgang mit verschiedenen Lern-voraussetzungen sensibilisieren und Handlungsalternativen zu den bisherigen 1:1-Hilfen aufzeigen.


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