„Schulsozialarbeiter für jede Schule“

Elternvertreter formulieren Forderungen für Bildungskonferenz

Vorbereitungstreffen im Kreishaus
Auf Moderationskarten hielten die Elternvertreter während des Vorbereitungstreffens im Kreishaus ihre Forderungen für die Bildungskonferenz fest. Foto: Anja Besse/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 26.04.2018 10:00

Kreis Soest (kso.2018.04.26.180.ab/-rn). Die nächste Bildungskonferenz behandelt am 11. Juni 2018 auf Haus Düsse in Bad Sassendorf das Thema "Soziale Arbeit am Lernort Schule - Herausforderungen und Perspektiven in der Bildungsregion Kreis Soest". 23 Vertreterinnen und Vertreter von Schulpflegschaften formulierten jetzt im Vorfeld die Forderung, mindestens eine Vollzeit-Fachkraft für Schulsozialarbeit an jeder Schule vorzuhalten. Außerdem boten sie Rat und Tat an, um Schulsozialarbeit stärker in die Schulentwicklung einzubeziehen.


Die Schulpflegschaften waren vom Regionalen Bildungsbüro eingeladen worden, im Kreishaus die Felder Schulentwicklung und Schulsozialarbeit sowie Schulsozialarbeit mit außerschulischen Partnern, im Übergang Schule-Beruf und im Bereich Integration/ Migration vorzubereiten. In verschiedenen Workshops während der Bildungskonferenz sollen ihre Vorschläge vertieft werden. Eingeleitet werden diese Arbeitssitzungen am 11. Juni durch einen Impulsvortrag von Dr. Nicole Kastirke, Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schulsozialarbeit an der Fachhochschule Dortmund.

Zu Beginn des bereits dritten Elternvertretertreffen in der Bildungsregion gab das Regionale Bildungsbüro unter anderem einen Überblick über die Anzahl der Fachkräfte und Stellen für Schulsozialarbeit und ihre Verteilung auf die Schulformen und Kommunen. Steffen Berger, Schulsozialarbeiter an der Conrad-von-Ense Schule, stellte die Bandbreite der Schulsozialarbeit vor. Er berichtete über die Kooperation mit außerschulischen Partnern, schulische Förderprogramme zur Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung und Hilfen in der Übergangsphase von der Schule zum Beruf. Außerdem gibt es Freizeitangebote und Unterrichtsprojekte. Schülerinnen und Schüler werden aber auch direkt beraten und dabei Eltern sowie das soziale Umfeld einbezogen.

Weitere Informationen beim Regionalen Bildungsbüro Kreis Soest im Kreishaus, Telefon 02921/302501 oder 302876, E-Mail bildungsregion@kreis-soest.de.

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