Markierungsversuch in Anröchte

Ruhr-Universität Bochum untersucht Fließverhalten des Grundwassers

Pressemeldung vom 05.05.2021 14:00

Kreis Soest (kso.2021.05.05.256.mm). Die Ruhr-Universität Bochum wird nördlich von Anröchte einen wissenschaftlich begleiteten Grundwasser-Markierungsversuch durchführen. Die Wasserbehörde des Kreises Soest hat hierfür die Erlaubnis erteilt. Ziel des Versuches ist das genauere Fließverhalten des Grundwassers im Untergrund (Kalkstein-Karstsystem) zu untersuchen. Bei dem Markierungsversuch wird der toxikologisch unbedenkliche Stoff Tinopal in das Grundwasser eingegeben.


Der Markierungsstoff breitet sich mit dem Grundwasser aus und kann an den nördlich gelegenen Quellen in geringen Konzentrationen auftreten und gemessen werden. Unter ungünstigen Bedingungen kann hierdurch eine leichte Trübung des Wassers erfolgen. Die Sichtbarkeitsgrenze wird aber voraussichtlich wegen der geringen Menge des Stoffs nicht erreicht.

Der Markierungsversuch ist für die Zeit zwischen dem 7. und 31. Mai 2021 geplant. In dieser Zeit werden Wissenschaftler und Studierende der Ruhr-Universität Bochum den Versuch überwachen und rund um die Uhr Wasserproben im Raum zwischen Bad Sassendorf und Erwitte nehmen.


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