100.000 Euro Preisanstieg im letzten Jahrzehnt

Durchschnittskaufpreis für Ein- und Zweifamilienhäuser von 152.000 Euro auf 251.000 Euro angestiegen

Durchschnittspreise je Kommune für Ein- und Zweifamilienhäuser
Diese Grafik verdeutlicht die Durchschnittspreise je Kommune für Ein- und Zweifamilienhäuser, wie sie der Grundstücksmarktbericht 2021 ausweist. Die Angaben bilden nicht das Minimum bzw. Maximum ab, sondern den Durchschnitt. Grafik: Steffen Arnskötter/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 03.05.2021 10:00

Kreis Soest (kso.2021.05.03.248.sa). Ein Anstieg des Durchschnittskaufpreises für Ein- und Zweifamilienhäuser von 152.000 Euro im Jahr 2010 auf 251.000 Euro im Jahr 2020 ist eine der Kernaussagen des neuen Grundstücksmarktberichts für den Kreis Soest (ausgenommen die Stadt Lippstadt). Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Soest hat jetzt den Grundstücksmarktbericht 2021 veröffentlicht.


Dieser Bericht veranschaulicht die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt im Kreisgebiet, der sich aus rund 2.300 ausgewerteten Kauffällen und einem Gesamtvolumen von rund 418 Millionen Euro (minus drei Prozent zum Vorjahr) speist. Mit Blick auf das Coronajahr 2020 konnte kein Bremseffekt auf die Preisentwicklung festgestellt werden. So wurden Preiszuwächse bei Ein- und Zweifamilienhäusern (plus neun Prozent), bei neu gebauten Eigentumswohnungen (plus acht Prozent) und bei Ackerflächen (plus neun Prozent) verzeichnet.

Wie in jedem Jahr unterscheidet sich der Durchschnittskaufpreis im Bereich der Bestandsimmobilien für ein Ein- und Zweifamilienhaus im Kreisgebiet stark. Die Stadt Soest ist und bleibt Spitzenreiter mit einem Durchschnittskaufpreis von 331.000 Euro (plus neun Prozent), dicht gefolgt von der Gemeinde Möhnesee mit 318.000 Euro (plus 10 Prozent). Die Stadt Warstein (plus 25 Prozent) konnte die rote Laterne an die Stadt Rüthen abgegeben, die mit einem Durchschnittskaufpreis von 166.000 Euro das untere Ende im Kreisgebiet abbildet. „Die Kaufpreishöhe spiegelt jedoch nicht die Kaufaktivität in diesem Teilmarkt ab. So liegt die Stadt Warstein mit 103 Kauffällen mengenmäßig an zweiter Stelle und nur knapp hinter der deutlich größeren Stadt Soest mit 120 Kauffällen“, erläutert Eva Börger als Vorsitzende des Gutachterausschusses die Datenlage.

Im Bereich der Baulandpreise ist nach dem starken Anstieg in 2019 (plus 9 Prozent) im vergangenen Jahr ein leichter Rückgang (minus 5 Prozent) sichtbar. Diese Abnahme resultiert aus den vermehrten Käufen in Niedrigpreisregionen. So wurden im Jahr 2020 im Stadtgebiet Soest lediglich 18 Baugrundstücke für den individuellen Wohnungsbau verkauft. Der Durchschnittskaufpreis für Wohnbauland fiel somit von 131 Euro auf 125 Euro pro Quadratmeter.

Diese und weitere Daten sind im Grundstücksmarktbericht 2021 festgehalten und können auf www.boris.nrw.de kostenlos eingesehen werden. Ebenso können auf dieser Internetseite die im Februar 2021 beschlossenen Bodenrichtwerte betrachtet werden.

Weitere Infos unter www.kreis-soest.de (Grundstückswertermittlung im Suchfeld eingeben) sowie bei der Ausschussvorsitzenden Eva Börger, Telefon 02921/302334, oder beim Geschäftsstellenleiter Steffen Arnskötter, Telefon 02921/302367, E-Mail: gutachterausschuss@kreis-soest.de.

 


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