Am 11. März heulen die Sirenen wieder

Warnanlagen werden am landesweiten Probealarmtag um 11 Uhr getestet

Warnmittel-Test
Sirenen wie diese auf dem Feuerwehrgerätehaus in Möhnesee-Büecke stehen an vielen Standorten im Kreisgebiet, um die Bevölkerung im Falle einer Katastrophe zu warnen. Am Donnerstag, 11. März 2021, findet um 11 Uhr ein landesweiter Test der Sirenen statt. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 08.03.2021 12:00

Kreis Soest (kso.2021.03.08.115.jdw). Im Kreis Soest und in ganz Nordrhein-Westfalen heulen am Donnerstag, 11. März 2021, um 11 Uhr wieder die Sirenen zur Probe. Ziel des jährlichen landesweiten Probealarms ist es, die Funktionalität der vorhandenen Warnmittel zu testen und gleichzeitig die Bevölkerung an die Bedeutung der Signale zu erinnern.


In mittlerweile allen Kommunen im Kreisgebiet sind flächendeckend Sirenen montiert, die auch das digitale Signal, die drei Alarmtöne Entwarnung (eine Minute Dauerton) – Warnung (eine Minute auf- und abschwellender Heulton) – Entwarnung (eine Minute Dauerton) in Abfolge, abgeben können. Wer sich die Töne im Vorfeld schon einmal anhören möchte, der kann dies auf der Internetseite des Kreises Soest unter www.kreis-soest.de/warnung tun.

In der Stadt Soest und seinen Ortsteilen wird das Warnnetz weiter ausgebaut. Mittlerweile sorgen zehn Sirenen dort für eine immer besser werdende Wahrnehmbarkeit. Die Fachfirmen sind aber auch in Lippstadt weiterhin aktiv: Seit dem letzten Warntag im September 2020 sind acht neue Sirenen hier warnfähig gemacht worden.

Sollte eine Sirene am Probealarmtag nicht funktionieren, werden Bürgerinnen und Bürger darum gebeten, dies bei der jeweilig zuständigen Ordnungsbehörde zu melden.

Was ist beim Signal „Warnung“ im Ernstfall zu tun? Ertönt das Sirenen-Signal einmal im Ernstfall, ein einminütiger auf- und abschwellender Ton, dann sind geschlossene Räume aufzusuchen, sowie Fenster und Türen zu schließen. Außerdem sollte man auf Lautsprecherdurchsagen von Polizei oder Feuerwehr sowie auf Durchsagen des lokalen Radiosenders achten. Gegebenenfalls ist es auch sinnvoll, die Nachbarn zu unterrichten.

Laut Erlass des NRW-Innenministeriums finden die Proben der Warnsirenen zweimal im Jahr statt, jeweils am zweiten Donnerstag im März und September. Der Termin im September wurde außerdem zu einem bundesweiten Warntag bestimmt. Ziel ist es, eine kontinuierliche Verbesserung des Warnnetzes zu erzielen und die Bevölkerung für das Themenfeld Warnung zu sensibilisieren, sodass Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen können.


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