„Digitale Häppchen“ zum Thema Schulabsentismus

Kooperationsprojekt fand Anklang bei Schulsozialarbeitern und Pädagogen

Kein Bock auf Schule
Das Thema Schulabsentismus, also die Abwesenheit vom Schulunterricht, ist nicht erst seit den Schulschließungen ein Thema an den Schulen im Kreis. Foto: Britta Thulfaut/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 24.02.2021 10:00

Kreis Soest (kso.2021.02.24.090.bt). Das Thema Schulabsentismus, also die Abwesenheit vom Schulunterricht, ist nicht erst seit den Schulschließungen ein Thema an den Schulen im Kreis. Deshalb wurde in einem Kooperationsprojekt der Koordinierungsstelle Schulsozialarbeit, der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule Beruf, der Schulpsychologischen Beratungsstelle des Kreises Soest und der Bezirksregierung Arnsberg diese Thematik in vier online Vorträgen, den sogenannten "Digitalen Häppchen", aufbereitet.


Zielgruppe waren primär die Fachkräfte der Schulsozialarbeit, doch zeigten die Anmeldungen, dass sich auch weitere pädagogische Kräfte in und um Schule für das Angebot am 8. und 9. sowie am 22. und 23. Februar interessierten.

„Den Begriff Digitale Häppchen haben wir gewählt, weil wir in kleinen Zeitfenstern von 60 bis 90 Minuten konkrete und leicht verdauliche Informationen und Anregungen zum Thema Schulabsentismus geben wollen“, erläutert Britta Thulfaut von der Koordinierungsstelle Schulsozialarbeit. So wurden die rechtlichen Grundlagen zur Schulpflicht, die Erscheinungsformen von Schulabsentismus wie auch Prozessabläufe und die Wiedereingliederung bei vorherigen Fehlzeiten in kurzen und knackigen Vorträgen erklärt. Anschließend war noch Zeit für spezielle Fragen und ein Erfahrungsaustausch. „Das Thema Schulabsentismus ist sehr vielseitig. Nicht jedes Kind, was nicht zur Schule kommt, ist ein klassischer Schwänzer. Es kann auch eine Schulangst oder -phobie dahinterstecken oder äußere Faktoren halten das Kind vom Schulbesuch ab. Wir von der Schulpsychologie bieten hier Beratung für Schulen und auch Betroffene an“, erklärt Sarah Sapp, Leiterin der Beratungsstelle.  Andrea Bergmann von der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule Beruf weiß: „Kommt es gehäuft zu Fehlzeiten, kann dies zu einem Einbruch in oder sogar Abbruch der Schullaufbahn oder Ausbildung führen. Deshalb muss hier frühzeitig gehandelt werden.“

„Digitale Häppchen sind klasse!“, heißt es in der Umfrage am Ende eines Vortrags durch einen Teilnehmenden. Auch wurde mehrfach der Wunsch geäußert, dieses Format für weitere Themen anzubieten. „Hier gibt es schon durchaus neue Ideen“, lässt Britta Thulfaut durchklingen.


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