K 8 weiter wegen Steinschlaggefahr gesperrt

Erst muss geologisches Gutachten Klarheit bringen – Hangsicherung geplant

Gefahrzeichen für Uneinsichtige
Seit neun Wochen ist die Kreisstraße 8 zwischen Niederense und Günne wegen Steinschlaggefahr gesperrt. Kurzfristig wird an den Absperrungen zusätzlich das Gefahrzeichen Steinschlag aufgestellt, um den Verkehrsteilnehmern, die trotz der Vollsperrung die K 8 befahren, die drohende Gefahr deutlich vor Augen zu führen. Foto: Bernd Dohle/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 28.04.2020 10:00

Kreis Soest (kso.2020.04.28.242.-rn). Seit neun Wochen ist die Kreisstraße 8 zwischen Niederense und Günne wegen Steinschlaggefahr auf einer Strecke von rund 600 Metern für sämtliche Verkehrsteilnehmer gesperrt. Auslöser war ein Zwischenfall, bei dem eine Autofahrerin über auf der Fahrbahn liegende größere Steine fuhr, die von der Böschung heruntergefallen waren. Die Sperrung bleibe vorerst bestehen, kündigt die Abteilung Straßenwesen des Kreises an. Erst seien die Ergebnisse eines geologischen Gutachtens abzuwarten.


Derzeit laufe ein Ausschreibungsverfahren, um ein geologisches Fachbüro zu finden, das den Hang untersucht und ermittelt, welche Maßnahmen getroffen werden müssen, um die Strecke wieder frei geben zu können. „Danach richtet sich das weitere Vorgehen. Bei einer Aussage des Geologen, dass es jederzeit zu weiteren Steinschlägen und Felsstürzen kommen kann, ist die weitere Sperrung der K 8 unausweichlich“, betont Thomas Schäckel, Leiter der Abteilung Straßenwesen.

Je nach den Ergebnissen des geologischen Fachbüros soll ein Konzept für die Hangsicherung erstellt werde. Daran anschließend wird in einem Ausschreibungsverfahren ein geeignetes Unternehmen zur Durchführung der Sicherungsmaßnahmen ermittelt. Abteilungsleiter Schäckel: „In der kommenden Zeit ist keine Öffnung möglich, da der Kreis die Verkehrssicherheit der Straße gewährleisten muss und diese gegenwärtig offensichtlich nicht gegeben ist. Kurzfristig wird an den Absperrungen zusätzlich das Gefahrzeichen Steinschlag aufgestellt, um den Verkehrsteilnehmern, die trotz der Vollsperrung die K 8 befahren, die drohende Gefahr deutlich vor Augen zu führen.“


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