„1-mal am Tag“ vereint gegen Einsamkeit

Kreis und Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz machen mobil gegen Alleinsein in der Corona-Zeit

Logo der Initiative "1-mal am Tag – Vereint gegen Einsamkeit"
Die Vision der Initiative ist, dass möglichst jeder Mensch mindestens 1-mal am Tag die Möglichkeit haben soll, mit einem anderen Menschen zu sprechen.
Pressemeldung vom 17.04.2020 12:00

Kreis Soest (kso.2020.04.17.223.nd). Corona macht einsam. Um sich und andere zu schützen, sind soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert. Das fällt vielen Menschen schwer und trifft Ältere und Alleinstehende besonders hart. Die Initiative "1-mal am Tag - Vereint gegen Einsamkeit", die durch den Kreis Soest und das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Münsterland ins Leben gerufen wurde, möchte dazu beitragen, soziale Kontakte und gegenseitige Patenschaften zum "Nacheinander schauen" zu stiften.


Die Vision ist, dass möglichst jeder Mensch im Kreis Soest mindestens einmal am Tag die Möglichkeit haben soll, mit einem anderen Menschen zu sprechen. Das hat dann auch den Nebeneffekt, dass niemand befürchten muss, womöglich tagelang unbemerkt hilflos in seiner Wohnung zu liegen.

Der Aufruf, mindestens „1-mal am Tag“ mit jemandem in Kontakt zu treten und damit aktiv gegen Einsamkeit vorzugehen, richtet sich im Prinzip an jeden. Aber ganz besonders die Vereine und Gruppierungen, deren Vereins- und Gemeinschaftsleben momentan ja überwiegend brach liegen muss, können hier aktiv werden. Sie werden gebeten, einmal systematisch ihre Mitgliederlisten durchzugehen und sich zu vergewissern, ob ihre Mitglieder die Möglichkeit haben, einmal am Tag mit jemandem zu reden. Sie können vor allem die Alleinstehenden dazu ermuntern, sich mit jemandem zusammenzutun und sich „1-mal am Tag“ kurz zu vergewissern, ob es dem oder der Anderen gut geht.

Für den Fall, dass der Anrufende oder sein Gegenüber Hilfe braucht, stehen Sonja Steinbock (Telefon 0172/5142422) und Mathilde Tepper (Telefon 0179/2381185) vom Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Münsterland täglich von 8 bis 18 Uhr zur Unterstützung zur Verfügung. Bei Bedarf kann auch bei Suche nach einem passenden Telefonpaten geholfen werden. Außerdem können die an der Initiative teilnehmenden Gruppierungen Materialien zu der Aktion unter m.tepper@rb-apd.de anfordern.

Viele Kommunen im Kreis Soest unterstützen die Initiative. Auskünfte gibt es außer beim Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz unter den genannten Telefonnummern auch bei Nadja Dust im Sachgebiet Pflegeplanung und Alter des Kreises Soest, Telefon 02921/303108, E-Mail nadja.dust@kreis-soest.de.


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