Lesewettbewerb abgebrochen

Schreibwettbewerb ohne Siegerehrung - Urkunden kommen per Post

Lesen macht Spaß
Auch wenn der Lesewettbewerb in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie abgebrochen werden musste, rufen Medienzentrum, Bildungsregion und das Schulamt des Kreises Soest alle Schülerinnen und Schüler der Primarstufe weiter zum Lesen auf, denn Lesen macht Spaß. Beim Lesen eröffnen sich Kindern neue Welten, in die sie hineintauchen können, wie hier Lena, die mit den fünf Freunden von Enid Blyton bei der Spurensuche mitfiebert. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 08.04.2020 12:00

Kreis Soest (kso.2020.04.08.204.ss). Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf den kreisweiten Lese- und Schreibwettbewerb des Medienzentrums. Der Lesewettbewerb wird in diesem Jahr erstmals seit 16 Jahren abgebrochen und beim Schreibwettbewerb muss auf die feierliche Preisverleihung verzichtet werden. Stattdessen werden die Urkunden und Geschichtenbücher per Post verschickt.


Bereits vor Ostern konnten viele Vorentscheide des Lesewettbewerbs auf Stadt- und Gemeindeebene aufgrund der Schulschließungen nicht mehr durchgeführt werden. Der Zeitdruck nach den Ferien, sollten die Schulen dann wieder öffnen, ist daher immens. Ein Nachholen der Vorentscheide ausgesprochen schwierig, die Durchführung des Endausscheides wahrscheinlich nicht möglich. Deshalb haben das Medienzentrum, die Bildungsregion und das Schulamt für den Kreis Soest, als Träger des kreisweiten Lesewettbewerbs, gemeinsam entschieden, den Lesewettbewerb 2020 abzubrechen.

„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, schließlich hat sich der Lesewettbewerb in den vergangenen 16 Jahren zu einer liebgewonnenen Tradition im Abschlussjahr der Grundschulen im Kreis Soest entwickelt.“, erklärt Sascha Cornesse, der Leiter des Medienzentrums. „Dennoch halten wir das vorzeitige Aus des Lesewettbewerbs 2020 unter den gegebenen Umständen für die einzig richtige Entscheidung.“ Die bereits im Vorfeld ermittelten Siegerkinder der einzelnen Klassen, die ihr Talent noch nicht vor einer Jury unter Beweis stellen konnten, sollen aber dennoch geehrt werden und bekommen nach der Wiedereröffnung der Schulen einen Buchgutschein als Anerkennung des Klassensieges zugeschickt.

Beim Schreibwettbewerb stellt sich die Lage dagegen anders dar: Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 13 konnten ihre Geschichten zum Thema „Das habe ich mir aber anders vorgestellt…“ auch zu Hause schreiben und so gingen im Medienzentrum bis zum Stichtag Ende März über 100 Geschichten ein. In den kommenden Wochen wird die ehrenamtliche Jury daher mit dem Lesen der vielen fantasievollen Texte beschäftigt sein. Allerdings wird es in diesem Jahr keine große Abschlussveranstaltung mit öffentlicher Preisverleihung geben können. Stattdessen soll die Verkündung der Preisträgerinnen und Preisträger in einer modernen und der Situation angepassten Form per Videobotschaft erfolgen. Die Urkunden, Preise und Geschichtenbücher werden dann im Anschluss per Post zugestellt.


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