Austausch über Klimaschutz, Breitbandausbau und Pflege

Landrätin begrüßte Senioren Union Soest im Kreishaus

Senioren Union Soest informierte sich
Landrätin Eva Irrgang (3. v. r.) begrüßte 42 Mitglieder der Senioren Union Soest unter der Leitung von Wolfgang Potthast (2. v. r.). Foto: Franca Großevollmer/Kreis Soest
Pressemeldung vom 10.02.2020 10:00

Kreis Soest (kso.2020.02.10.049.fg). 42 Mitglieder der CDU Senioren Union Soest unter der Leitung des Vorsitzenden Wolfgang Potthast besuchten das Soester Kreishaus zu einem Austausch mit Landrätin Eva Irrgang. Zentrale Themen waren Klimaschutz, Breitbandausbau, ärztliche Versorgung und Pflege sowie Mobilität im Kreis Soest.


Die Verwaltungschefin stellte die Kreisverwaltung als modernen Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Städte und Gemeinden vor und erläuterte die Aufgaben des Kreises. Während der Diskussion erfuhren die Gäste, was der Kreis Soest in Sachen Klima, problematischer Altersstruktur in der Ärzteschaft, steigender Pflegezahlen und Herausforderung zur Mobilität in einer ländlich geprägten Region unternimmt.

Landrätin Eva Irrgang erläuterte, dass der Klimaschutzmanager ein mit allen 14 Städten und Gemeinden erstelltes Klimaschutzkonzept umsetze. Der Breitbandausbau für unterversorgte Gebiete könne dank einer Förderung von 100 Millionen Euro vorangetrieben werden. Insgesamt würden 600 Kilometer Glasfaser kostenfrei bis zum Endverbraucher verlegt.

Die Kreiswirtschaftsförderung gehe auf Ärzte vor Ort und an den Universitäten zu und habe dazu beigetragen, dass sich zehn neue Hausärztinnen und Hausärzte niedergelassen haben. Sorgen mache sie sich, so die Landrätin, nicht um die Pflegeplätze, die im Kreis Soest noch ausreichend vorhanden seien, sondern um die Pflegekräfte. Der Fachkräftemangel betreffe auch die heimischen Pflegeeinrichtungen. „Wir müssen dafür sorgen, dass mehr Anreize für Pflegeberufe geschaffen werden. Dieser Beruf verdient mehr Wertschätzung“, betonte Landrätin Eva Irrgang und verwies auf die Konferenz Alter und Pflege des Kreises Soest, die an Lösungen arbeite.

Mobilitätskonzepte für den ländlichen Raum seien wichtig, betonte die Landrätin. Das Projekt „Ride4All“, das eine Teststrecke für autonomes Fahren in Soest einrichte, habe jüngst eine Bundesförderung in Höhe von 2,3 Millionen Euro erhalten.


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