Integrationspreis für Freundeskreis Eilmser Wald

Ehrenamtler aus Welver unterstützen seit 2014 Menschen in Flüchtlingsunterkunft

Auszeichnung erhalten
Landrätin Eva Irrgang (2.v.l.) und Lippetals Bürgermeister Matthias Lürbke (1.v.l.) überreichten gemeinsam im Beisein von Welvers Bürgermeister Uwe Schumacher (r.) den Integrationspreis „Zuhause im Kreis Soest 2019“ an den Freundeskreis Eilmser Wald, vertreten durch den Vorsitzenden Ulrich Jungen (3.v.l.), Ulrike Putinas (3.v.r.) und Betty Metzner (2.v.r.). Foto: Judith Wedderwille/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 22.11.2019 17:00

Kreis Soest (kso.2019.11.22.464.dw/-rn). Die 25 Ehrenamtler um den Vorsitzenden Ulrich Jungen, die sich im Freundeskreis Eilmser Wald zusammengefunden haben, setzen sich seit 2014 für die Menschen in der Welveraner Flüchtlingsunterkunft am namensgebenden Gehölz ein. Weil sie damit dem Motto "Integration beginnt mit Begegnung" gerecht werden, unter dem das Kommunale Integrationszentrum den Integrationspreis 2019 ausgelobt hatte, nahmen sie die Auszeichnung während einer Feierstunde im Kreishaus am Freitag, 22. November, entgegen.


Landrätin Eva Irrgang und Lippetals Bürgermeister Matthias Lürbke, die gemeinsam die Schirmherrschaft übernommen haben, übergaben dem Verein ein Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro. Erstmalig in der Historie des Integrationspreises ging damit die gesamte Summe an einen einzigen Kandidaten. Denn nach Ansicht der Jury ist die Arbeit des gemeinnützigen Vereins über Jahre hinweg ein gutes Beispiel für eine aufopferungsvolle und herausragende ehrenamtliche Tätigkeit, die in besonderem Maße die diesjährigen Bewerbungskriterien erfüllt. Die Aktivisten helfen den Flüchtlingen bei Behördengängen und leisten Unterstützung mit der Organisation vieler Veranstaltungen und Fahrten. Darüber hinaus kümmert sich der Freundeskreis intensiv um die persönlichen Belange der Migranten.

Landrätin Eva Irrgang bedankte sich nicht nur bei den Preisträgern, sondern auch bei den  anderen sieben Kandidaten für  den diesjährigen Integrationspreis „Zuhause im Kreis Soest“. Sie würdigte den enormen Einsatz der Vereine, Initiativen und Menschen: „Mir ist deutlich geworden, dass die Arbeit natürlich nicht bei der Begegnung endet. Die vielfältigen Unterstützungsangebote zeichnen sich durch eine große Bandbreite aus. Ehrenamtlich Engagierte wurden zu Begleiterinnen und Begleitern, die Mut zusprechen, die Richtung weisen und die ihre Hand reichen, um Integration gelingen zu lassen und Hindernisse zu überwinden.“ Neben dem Freundeskreis Eilmser Wald hatten sich der Kulturring Störmede, die Türkisch Islamische Gemeinde Soest, die Evangelische Kirchengemeinde Geseke, die Diakonie Ruhr Hellweg (einschließlich Gleichstellungsstelle und Ehrenamtlicher), das Börde-Berufskolleg sowie Lucia Grömmer (Lehrerin an der Sekundarschule Geseke) und Andrea Switi (Lehrerin am Hanse-Kolleg) beworben oder waren vorgeschlagen worden. 

In der Jury wirkten mit die Integrationsräte der Städte Lippstadt (Vizevorsitzende Vana Sidiropoulou), Soest (Vorsitzende Brigitte Sehmi) und Werl (Vorsitzende Alime Aras), die Chefredakteurin des Hellweg Radios, Ruth Heinemann, sowie Dr. Stefan Buchholt, stellvertretender Leiter der Landeskoordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren.

Das Programm der Feierstunde bereicherte ein traditioneller Tanz einer Mädchengruppe des Tamilisch-Deutschen Sport-Kultur- und Schulvereins. Dieser Verein sowie die Organisation Ahmadiyya Muslim Jamaat und der Tamilische Schul- und Kulturverein, beide ebenfalls aus Soest, boten auch internationale Köstlichkeiten an. Den musikalischen Rahmen setzte die Band „Voiceful Piano“.


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