Immer mehr „Schulen ohne Rassismus“

Kommunales Integrationszentrum lädt zu Lokaltreffen ein

Schülerinnen zeigen Flagge
Diese drei Schülerinnen aus Lippstadt, die am Lokaltreffen der „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ teilnahmen, zeigen künftig mit den vom Integrationszentrum spendierten Turnbeuteln unter dem Motto „Rassismus kommt mir nicht in die Tüte“ Flagge. Darüber freuen sich ihre Lehrerinnen. Foto: Inga Bökmann/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 30.10.2019 15:00

Kreis Soest (kso.2019.10.30.423.ib/-rn). Im Kreis Soest wächst die Zahl der "Schulen ohne Rassismus - Schulen mit Courage" (SoR-SmC), die sich aktiv und bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt einsetzen. Inzwischen gibt es kreisweit 30 Mitglieder dieses größten Schulnetzwerkes in Deutschland. "Besonders erfreulich ist es, dass inzwischen jede Schulform von der Grundschule bis zum Berufskolleg vertreten ist", betont Sina Mittmann, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums (KI).


Das KI als Regionalkoordinator für den Kreis organisiert mit den Schulen regelmäßig Veranstaltungen gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit. So fand am 29. Oktober 2019 unter dem Motto „Zusammenfinden in unserer vielfältigen Gesellschaft“ ein Lokaltreffen der SoR-SmC in der Sälzer-Sekundarschule in Werl statt. „Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, sich für Vielfalt und Toleranz und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung auszusprechen“, wandte sich Sina Mittmann an die Schülerschaft. Sie stellte auch Turnbeutel mit dem Spruch „Rassismus kommt mir nicht in die Tüte“ vor, die das KI allen Schülerinnen und Schüler spendierte.

Den rund 80 Schülerinnen und Schülern ab der siebten Klasse bot das Theaterstück „der*neue“, das vom Theaterspiel aus Witten aufgeführt wurde, einige Denkanstöße. Weitere Informationen gab es in Workshops. Unter anderem setzte sich Burkhard Pukrop von der Kreispolizeibehörde gemeinsam mit Teilnehmenden spielerisch mit den Themen Mut, Respekt, Wertschätzung und Zivilcourage auseinander. Die Schulen hatten auch Gelegenheit, sich gegenseitig ihre vielfältigen Projekte gegen Rassismus und für ein tolerantes Miteinander vorzustellen. „Ich möchte in meiner Schule bewirken, dass niemand gemobbt oder fertig gemacht wird und jeder so sein kann wie er ist“, kommentierte eine Schülerin ihr Engagement.

Die nächste Veranstaltung folgt in wenigen Wochen. Zum Lokaltreffen für die Schülerinnen und Schüler ab der 1. Klasse, das am 19. November in den Tagungsräumen der Evangelischen Frauenhilfe Soest stattfindet, haben sich bereits 68 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Schulen, die am Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ Interesse haben, können sich an KI-Mitarbeiterin Inga Bökmann wenden (E-Mail inga.boekmann@kreis-soest.de).


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