Schnelle Hilfe auch bei vielen Verletzten

Weiterbildung für am MANV-System mitwirkende Hilfsorganisationen

Rege Teilnahme
38 Gruppenführerinnen und Gruppenführer der Hilfsorganisationen, die im MANV-System des Kreises mitarbeiten, bildeten sich im Rettungszentrum fort. Die rege Teilnahme am Seminar sorgte für einen vollen Lehrsaal. Foto: Axel Klerx/ DRK
Pressemeldung vom 07.10.2019 10:00

Kreis Soest (kso.2019.10.02.395.dp/-rn). Der Kreis ist verpflichtet, für einen Massenanfall von Verletzten (MANV) oder Erkrankten funktionierende Systeme für eine schnelle Hilfe zu unterhalten. Deshalb arbeitet er als Untere Katastrophenschutzbehörde eng mit den Hilfsorganisationen Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz und Malteser Hilfsdienst zusammen. In diesem Zusammenhang wurden 38 Gruppenführer des überwiegend ehrenamtlich organisierten MANV-Systems zu einer Weiterbildung eingeladen.


„Zusammenarbeit ist ein unabdingbarer Baustein in der komplexen Gefahrenabwehr“, betont Harald Simon, Verantwortlicher für das MANV-System beim Kreis. Das MANV-System – und damit neben dem Rettungsdienst und der Feuerwehr auch die Einheiten der Hilfsorganisationen –  wird immer dann aktiviert, wenn an einer Einsatzstelle eine große Anzahl von Verletzten oder Erkrankten zu behandeln ist. Darüber hinaus greift das Konzept bei Betreuungslagen, wenn viele Menschen von einem Schadensereignis direkt betroffen, aber unverletzt sind.

Die DRK-Ausbilder Thorsten Schmitz und Axel Klerx freuten sich über die rege Teilnahme und einen vollen Lehrsaal im Rettungszentrum. Dennis Pingel von der Stabsstelle Feuer- und Katastrophenschutz des Kreises informierte die Gruppenführerinnen und Gruppenführer über eine neue Verfahrensanweisung für Brandereignisse in Sonderobjekten wie zum Beispiel Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime. Zukünftig würden die Einsatzkräfte des MANV-Systems direkt durch die Leitstelle und damit frühzeitig zur Einsatzstelle beordert. Damit erfahre der hohe Ausbildungsgrad aller Beteiligten Wertschätzung und Anerkennung.

Neben weiteren aktuellen Themen sollte mit der Weiterbildung bestehendes Wissen in Sachen Führungslehre und über die Konzepte des Bevölkerungsschutzes im Kreis Soest vertieft werden. Das Seminar stellte den Auftakt für eine Fortbildungsreihe dar, die zukünftig zweimal jährlich auf Kreisebene die Führungskräfte zusammenbringen soll.


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