„Kein Alkohol in der Schwangerschaft“

Fachtagung in Soest setzt auf Prävention und Information

Einladung
Mit diesem Flyer laden das Kreisjugendamt, die Jugendämter der Städte Soest, Lippstadt und Warstein sowie der Kreisverband des Deutschen Kinderschutzbundes ein zur Fachtagung „Fetales Alkoholsyndrom – Prävention, Diagnostik, Folgen sowie Umgang mit den Betroffenen“, die am Montag, 4. November 2019, von 9.30 bis 16 Uhr in der Stadthalle Soest stattfindet. Foto: Wilhelm Müschenborn/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 01.10.2019 10:00

Kreis Soest (kso.2019.09.01.10.378.-rn). Das Kreisjugendamt, die Jugendämter der Städte Soest, Lippstadt und Warstein sowie der Kreisverband des Deutschen Kinderschutzbundes laden ein zur Fachtagung "Fetales Alkoholsyndrom - Prävention, Diagnostik, Folgen sowie Umgang mit den Betroffenen", die am Montag, 4. November 2019, von 9.30 bis 16 Uhr in der Stadthalle Soest stattfindet. Anmeldungen sind bis zum 11. Oktober unter der E-Mail-Adresse anmeldung-fasd@kreis-soest.de möglich.


In seinem Grußwort zu der Veranstaltung weist Bundesgesundheitsminister Jens Spahn darauf hin, dass Alkoholkonsum in der Schwangerschaft in Deutschland der häufigste Grund für nicht genetische Behinderungen ist. Schätzungen zufolge kämen in Deutschland jährlich etwa 10.000 Babys im alkoholbedingten Schädigungen (FASD) auf die Welt – davon mehr als 1.000 Kinder mit dem Vollbild der Fetalen Alkoholsyndroms (FAS), einer schwerwiegenden geistigen und körperlichen Behinderung. Spahn: „Diese Schädigungen sind vollkommen vermeidbar – wenn Prävention früh genug ansetzt.“

Begleitet wird die Fachtagung von zwei Ausstellungen. Die Präsentation „FASD und Pflegefamilie – Kinder mit fetalem Alkoholsyndrom besser verstehen“ des Vereins „confugium e. V“ gibt Informationen zu vielen Fragestellungen rund um FASD. Sie ist am Rande der Fachtagung und vom 5. bis zum 15. November 2019 im Soester Kreishaus zu besichtigen. Mit sehr einprägsamen Bildern und Texten werden die Schädigungen des Embryos durch Alkohol, die dadurch entstehenden Folgen für die betroffenen Kinder sowie die besonderen Herausforderungen und Leistungen der Pflegefamilien, in denen die betroffenen Kinder und Jugendlichen aufwachsen, beschrieben. Die Ausstellung „Zero“ des FASD-Netzwerks Nordbayern, die vom 18. bis zum 29. November 2019 in der Hannah-Arendt-Gesamtschule in Soest Station macht, ist vor allem für junge Menschen konzipiert und informiert erlebnisorientiert über Schwangerschaft, Alkohol und FASD.

Im Mittelpunkt der Fachtagung am 4. November stehen die Vorträge „Das Fetale Alkoholsyndrom und seine lebenslangen Folgen für die Betroffenen (Professor Dr. Hans-Ludwig Spohr, Leiter des FASD-Zentrums Berlin an der Charité), „FASD und Kinderrechte“ (Dr. Reinald Eichholz, Leiter der Koordinierungsstelle für Fragen der Familienpolitik der Landesregierung NRW,), „Leben mit FASD“ (Dr. Gisela Bolbecher, Vorsitzende des FASD-Netzwerks Nordbayern), und „FASD-Primärprävention“ (Dr. Heike Kramer, Vorsitzende der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung). Für Rückfragen zur Veranstaltung steht im Kreisjugendamt Sigrid Schmidt, Telefon 02921/302806, zur Verfügung.


Links und Downloads

  • Veranstaltungsflyer
    Dateigröße: 9,04 MB
    An dieser Stelle steht der Veranstaltungsflyer zu Fachtagung „Fetales Alkoholsyndrom – Prävention, Diagnostik, Folgen sowie Umgang mit den Betroffenen“ zum Download bereit.
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