Staatssekretärin zehn Jahre Integrationsarbeit vorgestellt

Serap Güler besucht Kommunales Integrationszentrum Kreis Soest

Politikerin zu Gast
Dezernentin Maria Schulte-Kellinghaus (l.) und KI-Leiterin Sina Mittmann (r.) begrüßten Staatssekretärin Serap Güler im Soester Kreishaus. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 26.09.2019 14:00

Kreis Soest (kso.2019.09.26.374.sm/-rn). Serap Güler, Staatssekretärin für Integration im NRW-Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI), besucht derzeit die Kommunalen Integrationszentren (KI) und machte am Donnerstag, 26. September, Halt im Kreis Soest, um die Integrationsarbeit vor Ort persönlich kennenzulernen. Maria Schulte-Kellinghaus, Dezernentin für Jugend, Schule und Gesundheit des Kreises, begrüßte die Politikerin im Kreishaus.


„Wir blicken auf zehn spannende Jahre Integrationsarbeit zurück, in denen unser Integrationszentrum dank zahlreicher engagierter Kooperationspartner viele erfolgreiche Veranstaltungen und Projekte  auf die Beine gestellt hat“, brachte es die Dezernentin auf den Punkt. Vor einem Jahrzehnt habe Landrätin Eva Irrgang die Initiative in Sachen Integration ergriffen und mit der Gründung des Integrationsteams für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ein Zeichen gesetzt. In der Folge sei 2012 auf Grundlage des Teilhabe- und Integrationsgesetzes NRW das KI gegründet worden. 

Die Staatssekretärin erhielt einen tiefen Einblick in die kreisweite Integrationsarbeit. Das KI Team erläuterte die örtliche Umsetzung der Programme „Griffbereit“, „Rucksack Kita“ und „Rucksack Schule“, in denen es um die Förderung der Mehrsprachigkeit und Elternbildung im Elementar- und Primarbereich geht. Ebenfalls präsentiert wurde der aktuelle Stand des im Kreis Soest maßgeblich weiterentwickelten Interkulturellen Assessment Centers (IAC). Es handelt sich um ein migrationssensibel gestaltetes berufliches Trainings- und Feststellungsverfahren. Übergeordnetes Ziel des IACs ist die Anschlussvermittlung in ein Praktikum oder eine Ausbildung und die somit gelingende Integration in das Berufsleben von jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte oder Fluchterfahrung. 

Weitere Themen des Austauschs, an dem auch Dr. Andreas Deimann (MKFFI), Denis Jarovic (Ministerium für Schule und Bildung), Dr. Stefan Buchholt (Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren) und Dietmar Stemann (Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe) teilnahmen, waren die im Kreishaus umgesetzten Landesförderprogramme zur Integration, die Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Einwanderungsgeschichte oder der sehr erfolgreich laufende ehrenamtliche Dolmetscherpool. Auch die Kooperation mit dem Soester-Entwicklungsnetz zur Anerkennungsberatung sowie der Stand der Umsetzung und Vernetzung im Rahmen des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wurden erörtert.

Wer sich über die Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Soest informieren möchte, kann das in einem ersten Schritt auf der Internetseite www.zuhause-im-kreis-soest.de tun.


Intensiver Austausch
In einem intensiven Austausch informierte sich Staatssekretärin Serap Güler (r.) bei Dezernentin Maria Schulte-Kellinghaus (2. v. l.), KI-Leiterin Sina Mittmann und (l.) sowie den anderen Mitgliedern des KI-Teams. Foto: Wilhelm Müschenborn/ Kreis Soest
Zahlreiche Gesprächspartner
Staatssekretärin Serap Güler (vorne) mit ihren Gesprächspartnern im Kreishaus. Neben dem KI-Team nahmen auch Dr. Stefan Buchholt (l.), Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren, Denis Jarovic (2. v. r.), Ministerium für Schule und Bildung, Dr. Andreas Deimann (3. v. r.), Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, sowie Dietmar Stemann (7. v. r.), Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe, am Austausch teil. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
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