Wie sind die Bürger im Kreis unterwegs?

Repräsentative Studie zum Verkehrsverhalten - Umfrage startet am 17. September

Umfrage zum Thema Mobilität
Wie bewältigen die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Soest ihre Wege? Welche Wegebeziehungen bestehen im Kreis Soest? Auf eine möglichst große Beteiligung bei der Mobilitätsbefragung freuen sich (v.l.): Julian Scheer, Planersocietät Dortmund, Stefan Hammeke, Radverkehrsbeauftragter Kreis Soest, Landrätin Eva Irrgang, Dr. Eckhard Ruthemeyer, Bürgermeister Stadt Soest, Jens Hoheisel, Abteilungsleiter „Tourismus“ Kreis Soest. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 13.09.2019 10:00

Kreis Soest (kso.2019.09.13.351.th/jdw). Wie kommen die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Soest zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen? Welches Verkehrsmittel wird in den Kommunen am häufigsten genutzt? Diesen und vielen weiteren Fragen zur Mobilität geht der Kreis Soest jetzt mit einer repräsentativen Haushaltsbefragung auf den Grund. Gestartet wird mit der Umfrage am Montag, 17. September 2019. Insgesamt 13.600 zufällig ausgewählte Haushalte werden angeschrieben, mit der Bitte an der Befragung teilzunehmen.


„Ein Teil des Fragebogens ist das sogenannte Wegeprotokoll, das für einen bestimmten Tag erstellt werden soll. Dabei werden Wegstrecken dokumentiert, die die Personen im Haushalt zurückgelegt haben. Wenn man durchgehend zu Hause war, trägt man das auch ein. Auch diese Information ist wichtig“, erklärt Stefan Hammeke, Radverkehrsbeauftragter des Kreises Soest. „Aus den Angaben des Wegeprotokolls ergibt sich dann später der sogenannte Modal Split, also der Anteil der jeweiligen Verkehrsarten am Gesamtverkehrsaufkommen.“ Weitere Fragen beschäftigen sich unter anderem mit den Themen Führerscheinbesitz, Nahverkehrs-Abos und Elektrorädern sowie deren Nutzungsintensität.

Mit den Daten der Modal-Split-Erhebung werden Zahlen aus dem Jahr 2011 aktualisiert. Sie dienen als Basis für die künftige Verkehrsplanung im Kreis, etwa für Radverkehrsplanungen, Nahverkehrspläne oder Klimaschutzkonzepte. Neben kreisweiten Informationen zum Mobilitätsverhalten sollen mit der Umfrage auch Daten auf Stadt- und Gemeindeebene erhoben werden.

„Eine hohe Beteiligung ermöglicht es uns als Kreis, Mobilität gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürgern zu gestalten und noch stärker als bislang auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Je mehr Bürgerinnen und Bürger mitmachen, desto besser“, so Landrätin Eva Irrgang. Auch Dr. Eckhard Ruthemeyer, Bürgermeister der Stadt Soest, freut sich über die Kooperation: „Als Stadt Soest haben wir die Erhebung für unser Stadtgebiet erweitert, um zusätzlich detaillierte Ergebnisse und eigene Fragestellungen zu untersuchen“.

Die Erhebung wird mit Hilfe des Büros Planersocietät aus Dortmund durchgeführt. Die angeschriebenen Haushalte können sich wahlweise online, schriftlich per Post oder telefonisch beteiligen. Die Daten werden anonym ausgewertet und alle personenbezogenen Angaben im Anschluss vernichtet. Hierzu hat sich das beauftragte Büro vertraglich verpflichtet.

Weitere Informationen zu der Mobilitätsuntersuchung gibt es im Internet unter www.kreis-soest-mobil.de. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Frühjahr 2020 vorgestellt.


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