Drei neue Notfallsanitäterinnen

Juliane Alfsmann, Franziska Hof und Carina Huneke bestehen staatliche Prüfung

„Allzeit gute Rettung“
Kreisdirektor Dirk Lönnecke (l.) freute sich, dass nun drei weitere gut ausgebildete Fachkräfte den Rettungsdienst im Kreis Soest unterstützen werden und wünschte den frisch gebackenen Notfallsanitäterinnen Franziska Hof (2. v. l.), Carina Huneke (Mitte), Juliane Alfsmann (2. v. r) eine allzeit gute Rettung. Den Glückwünschen schloss sich Frank Günther (r.), Abteilungsleiter Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz, an. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 06.09.2019 10:00

Kreis Soest (kso.2019.09.06.342.tf/tw). "Herzlichen Glückwunsch!" Mit diesen Worten und einem bunten Blumenstrauß gratulierten Kreisdirektor Dirk Lönnecke und Abteilungsleiter Frank Günther den frisch gebackenen Notfallsanitäterinnen Juliane Alfsmann (Iserlohn), Franziska Hof (Soest) und Carina Huneke (Anröchte). Sie sind die ersten, die die dreijährige Notfallsanitäter-Ausbildung beim Kreis erfolgreich absolviert haben.


„Aus der Simulation endlich in die Praxis“, freute sich Franziska Hof nach einer nervenaufreibenden Prüfungswoche auf die zukünftige Arbeit in einem Rettungswagen. „Jeder Notfall stellt für die Patienten und die Rettungskräfte  eine Ausnahmesituation dar. Die Arbeit im Rettungsdienst erfordert nicht nur notfallmedizinische Kenntnisse, sondern auch soziale Kompetenzen und Einfühlungsvermögen.“

„Unsere Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter verfügen über hohe medizinische Kompetenzen bis hin zu ärztlichen Maßnahmen und wenden diese eigenständig am Patienten an. Beispielsweise haben sie gelernt, venöse Zugänge zu legen und Medikamente zu verabreichen. Das haben unsere drei Auszubildenden während ihrer Ausbildungszeit mehrfach am lebensechten Simulator und an Patienten geübt, natürlich begleitet von Praxisanleitern“, erläutert Thorsten Fischer, Ausbilder im Rettungszentrum des Kreises.

Der Notfallsanitäter/Die Notfallsanitäterin ist die höchste medizinische Ausbildung im deutschen Rettungssystem. Sie hat die Ausbildung zum Rettungsassistenten 2014 abgelöst. Drei Jahre dauert die Ausbildung und umfasst 1920 Stunden Unterricht an einer zugelassenen Schule. Im Falle der drei Absolventinnen war es das Studieninstitut Westfalen-Lippe in Bielefeld. Hinzu kommen 1960 Stunden an einer Lehrrettungswache sowie 720 Stunden Praktika im Krankenhaus. Neben der Lehre der unterschiedlichsten Notfallbilder und notfallmedizinischer Grundlagen stehen auch Kommunikation und vielerlei weitere Inhalte auf dem Stundenplan.


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