Missio-Flucht-Truck macht Station

Integrationszentrum organisierte Angebot für „Schulen ohne Rassismus“

Informationsmöglichkeit genutzt
Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung informierten sich, als der Missio-Flucht-Truck am Kreishaus Station machte. Foto: Judith Wedderwille/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 05.06.2019 11:00

Kreis Soest (kso.2019.06.05.234.sm). Der 18 Tonnen schwere und knapp 20 Meter lange Missio-Flucht-Truck des katholischen Hilfswerks Missio, machte vom 3. bis 5. Juni 2019 Station am Kreishaus. Das Kommunale Integrationszentrum hatte dieses Angebot für Schülerinnen und Schüler der "Schulen ohne Rassismus - Schulen mit Courage" organisiert. Die Ausstellung informiert, warum Menschen gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen und als Geflüchtete an einem anderen Ort neu anzufangen.


Im Anschluss an seinen Einsatz am Kreishaus wurde der Missio-Flucht-Truck vom Evangelischen Kirchenkreis Soest-Arnsberg in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Soest am Mittwoch, 5. Juni, auf den Soester Marktplatz gestellt, um so allen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zu geben, sich mit Hilfe der multimedialen Präsentation ein Bild zu machen. Weitere Stationen in der Region sind am 6. Juni der Arnsberger Neumarkt und am 7. Juni das Schulzentrum Warstein-Belecke.   

Millionen von Menschen weltweit müssen täglich vor Krieg, Katastrophen, Verfolgung, Trockenheit und Hunger fliehen. Der schwere Weg, als Binnenflüchtling in Afrika ein neues Leben aufzubauen, ist für die Mehrheit von Schülerinnen und Schülern in Deutschland weit weg vom normalen Alltag und nicht vorstellbar. Ebenso wie die Flucht auf einen anderen Kontinent. Die Mitarbeiter des Trucks machen mit Hilfe einer multimedialen Ausstellung das Unvorstellbare einer Flucht anhand des Beispiels von Bürgerkriegsflüchtlingen im Kongo ein Stück weit erlebbar. Vor dem Rundgang erarbeiten pädagogische Mitarbeiter mit Schulklassen in einer Unterrichtseinheit die verschiedenen Beweggründe der Menschen zur Flucht und schaffen somit einen Zugang zu der Thematik.

Die mobile Ausstellung beginnt mit dem Computerspiel „Menschen auf der Flucht“, das 2012 mit dem Computerspielpreis ausgezeichnet wurde. Durch das Computerspiel können die Schülerinnen und Schüler die Geschichte eines Flüchtlings an verschiedenen Stationen der Flucht nacherleben. Wie beispielsweise in der ersten Station „Pack dein Leben zusammen“. Ergänzt wird der Rundgang durch Mitmachangebote, Objekte und Texttafeln. Der missio-Flucht-Truck und das Thema „Menschen auf der Flucht“ sind Bausteine der Aktion Schutzengel „Für Familien in Not. Weltweit“.


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