Weitere 30 Millionen für Breitbandausbau

Kreis Soest erhält vorläufige Förderungszusage vom Bund

Freude über Zuwendungsbescheid
Landrätin Eva Irrgang (6. v. r.), Breitbandkoordinator Christoph Hellmann (6. v. l.), Dr. Remco van der Velden (4. v. l., Sprecher der Bürgermeister zum Thema Breitbandausbau) sowie Bürgermeister und Beigeordnete aus den Städten und Gemeinden des Kreises freuen sich über den vorläufigen Zuwendungsbescheid des Bundes über weitere 30 Millionen Euro für den Breitbandausbau. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 28.05.2019 14:00

Kreis Soest (kso.2019.05.28.225.ch/jdw). Eine wahrlich gute Nachricht konnte am Dienstag, 28. Mai 2019, Landrätin Eva Irrgang in der Bürgermeisterkonferenz verkünden: "Wir haben vom Bund den vorläufigen Zuwendungsbescheid für die maximale Fördersumme von weiteren 30 Millionen Euro für den Breitbandausbau im Kreis Soest erhalten." Die Resonanz der Bürgermeister: Applaus. Was das für den Kreis im Detail bedeutet und wie der aktuelle Stand der Förderverfahren ist, darauf ging Breitbandkoordinator Christoph Hellmann ein.


„Mit der novellierten Bundesförderung können wir im Kreis Soest rund 3.800 weitere Haushalte sowie mehr als 1.100 Gewerbebetriebe, 71 Schulstandorte und 3 Krankenhäuser mit einem zukunftssicheren Glasfaser Hausanschuss versorgen“, erklärte Breitbandkoordinator Hellmann. Im November 2018 wurde das Bundesförderprogramm neu aufgelegt und das Verfahren wurde wesentlich vereinfacht. Dadurch habe sich für den Kreis Soest im Rahmen des sogenannten „6. Call zur Förderung von Infrastrukturprojekten“ eine weitere Möglichkeit ergeben, alle noch verbliebenen unterversorgten förderfähigen Gebiete auch an das zukunftsfähige Glasfasernetz anzuschließen, die aus Budgetgründen nicht mit in die bereits laufenden Förderverfahren aufgenommen werden konnten.

Insgesamt werden dem Kreis Soest 60 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung gestellt. Die Förderquote für den Breitbandausbau setzt sich dabei aus 50% Bundes-Fördermitteln, 40% Landes-Fördermitteln als Kofinanzierung und 10% Eigenanteil der jeweiligen Kommune zusammen. Um die Gesamtfördersumme zu erhalten, fehlt momentan noch eine Zusage des Landes Nordrhein-Westfalen über rund 26,5 Mio. Euro. Die Städte und Gemeinden im Kreis Soest wollen mit insgesamt rund 3,5 Mio. Euro ihren Eigenanteil beisteuern.

Nun können die nächsten Schritte in Sachen schnelles Internet für den Kreis Soest angegangen werden. Ein leistungsstarker Partner für diesen letztmöglichen, geförderten Ausbau wird jetzt in Zusammenarbeiten zwischen den 14 Kommunen und gesteuert beim Kreis in einer europaweiten Ausschreibung gesucht. Dieser Partner soll eine zukunftssichere Glasfaserversorgung „Fiber to the Home“ (FTTH), bis vor jedes Haus anbieten. Damit wird der Kreis Soest für die digitale Zukunft optimal vorbereitet sein. Das Ergebnis dieses Auswahlverfahrens wird voraussichtlich Ende 2019 vorliegen und erst dann kann eine Aussage dazu getroffen werden, welcher Netzbetreiber wann und wie genau den Breitbandausbau in diesen geförderten Gebieten im Kreis Soest durchgeführt. Ende 2022 soll der Ausbau abgeschlossen sein. 

Weitere Informationen zum Thema Breitbandausbau im Kreis Soest gibt es auf der Internetseite www.kreis-soest.de/breitband.


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