4. Soester Depressionstag

Schlusspunkt der Veranstaltungen zur Woche der Selbsthilfe im Kreis Soest

Plakat
Dieses Plakat wirbt für den 4. Soester Depressionstag. Foto: Thomas Weinstock
Pressemeldung vom 21.05.2019 10:00

Kreis Soest (kso.2019.05.21.212.bu). Der 4. Soester Depressionstag, der am Samstag, 25. Mai 2019, 9 bis 15 Uhr, in der Volkshochschule (VHS) in Soest, Nöttenstraße 29, stattfindet, setzt den Schlusspunkt der Veranstaltungen im Kreis Soest zur bundesweiten Woche der Selbsthilfe. Die Veranstaltung richtet sich in diesem Jahr speziell an junge Erwachsene und ihre Angehörigen. Im Gebäude Kükelhaus werden Vorträge geboten, in der AWO-Begegnungsstätte im Bergenthalpark Infostände, Gespräche und Bewirtung.


Als Kooperationspartner laden Barbara Burges von der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe der Kreisverwaltung, Petra Kerkenberg und John Milbert vom psychosozialen Selbsthilfeverein Phönix, Soest, sowie Wilfried Moessing von der VHS alle Interessierten ein. „Wir wollen die jungen Menschen und ihren Angehörigen mit den Angeboten des Tages ermutigen, sich auf ihre Situation einzulassen und sich mit neuen, hilfreichen Sichtweisen zu befassen“, erläutert John Milbert. Viele junge Menschen seien zum  Beginn der Erwachsenenzeit voller Hoffnung auf Neues, sie spürten ihre Energien und stünden dem Leben positiv gegenüber. Dagegen fühlten sich andere immer mal wieder, anscheinend grundlos, traurig oder einsam und kämen sich irgendwie verloren und überfordert vor. Einige hätten vielleicht auch die Diagnose „Depression“ erhalten.

Die Vorträge beginnen um 10 Uhr mit dem  Referat „Wir müssen reden...!“ von Dr. med Ewald Rahn, ärztlicher Direktor der LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein. Er befasst sich mit Möglichkeiten für gelingende Gespräche zwischen den jungen Erwachsenen und ihren Angehörigen. Um 11.45 Uhr heißt es „Schule, Ausbildung … wie kann’s jetzt weitergehen?“ Yvonne Miranda und Beate Klapschinski von der SEN Soest erläutern verschiedene Angebote in diesem Zusammenhang.

Nur für die jungen Erwachsenen geht es ab 13.45 Uhr mit Claudia Schäfer vom Phönix e. V. weiter zum Thema „Selbstfürsorge für mich“. Wie wichtig dieser Gesichtspunkt für sie inzwischen geworden ist, das berichten junge Betroffene im Rahmen einer kleinen, spannenden Aktion. Zur gleichen Zeit haben die Angehörigen die Möglichkeit, sich mit der Leiterin des Gesprächskreises „Angehörige psychisch erkrankter junger Erwachsener“ zu treffen.

Von 9 Uhr an sind die Info-Stände in der AWO-Begegnungsstätte im Bergenthalpark für Besucher geöffnet. Mit dabei sind der Verein Phönix (mit Gruppen zum Thema „Depression“), die  Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen und der Sozialpsychiatrische Dienst des Kreis-Gesundheitsamtes, die Station für Behandlung junger Menschen mit Depressionen des LWL in Lippstadt und die Station für Transitions-Psychiatrie der LWL-Klinik Warstein, die SEN, drei Anbieter des ambulant betreuten Wohnens, die  Katholische Beratungsstelle Ehe-, Familien- und Lebensfragen, Soest, „Wortspiele“, die Schreibwerkstatt für junge Erwachsene, und die EUTB (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung).

Für die Teilnahme an den Vorträgen ist eine schriftliche Anmeldung bei der VHS unter www.vhssoest.de, der E-Mail-Adresse vhs@soest.de oder persönlich in der Geschäftsstelle erforderlich. Die Kursnummer lautet 30005. Die Gebühr für die Teilnahme an den Vorträgen beträgt 5 Euro. Der Besuch der Infostände ist gebührenfrei.


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